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Welche Globuli helfen bei…?

Welche Globuli helfen bei…?
Welches homöopathische Mittel hilft bei…?

Diese Frage wird mir sehr oft gestellt. Und meine Antwort ist fast immer gleich: „Die Homöopathie ist nicht so einfach, wie man oft denkt“.

Denn es gibt selten das eine homöopathische Mittel für ein Symptom, für eine Krankheit.

Nur weil man die Homöopathie nicht studieren muß bzw. kann, weil man homöopathische Mittel ohne Rezept frei in der Apotheke bekommt, etc., ist sie noch lange nicht eine simple Geschichte. Im Gegenteil, es braucht Jahre lange Erfahrungen, um ein wirklich guter Homöopath zu werden. Und auch dann lernt jeder Homöopath täglich immer noch dazu.

Es gibt bei akuten, direkten und symptomatischen Beschwerden sowie bei Organunterstützungen durchaus homöopathische Mittel, die sich pauschal bewährt haben. So gibt es z.B. ein homöopathisches Mittel, das sich direkt zur Unterstützung der Wundheilung bewährt hat, ein anderes, das bei einem Wespenstich hilft, ein weiteres, das bei Knochenbrüchen das Zuwachsen unterstützt, etc. Es gibt bestimmte homöopathische Mittel, die sich bewährt haben bei einem Leberproblem, andere bei einer Niereninsuffizienz, ein weiteres bei einer Herzschwäche, etc.

Ist etwas direkt und akut oder ein Organproblem, hat man durchaus die Chance, das eine oder andere recht pauschale homöopathische Mittel zu wählen bzw. zu finden. Doch auch hier kann es oft etwas komplizierter werden. So gibt es, als Beispiel, bei Entzündungen diverse homöopathische Mittel, die sich jeweils danach richten, wie genau diese Entzündung nun aussieht: rot und geschwollen oder mit Eiter oder mit dunklem Blut oder mit Pusteln oder sie riecht stark – jede einzelne Entzündungsart erfordert hier ein anderes homöopathisches Mittel.

Eine kleine Liste über homöopathische Notfallmittel in dieser Hinsicht habe ich hier für Sie zusammengestellt: Homöopathische Notfallmittel für Katzen

Und für weitere, direkte symptomatische Beschwerden, die akut aufgetreten sind sowie für Organunterstützungen habe ich mein Buch „Symptomatische Homöopathie für Katzen – homöopathische Hausapotheke“ geschrieben.

Bei chronischen Beschwerden aber, die schon länger bestehen, wenn die Katze gesamt aus dem Gleichgewicht geraten ist, das Immunsystem gesamt geschwächt ist, bei mehreren Symptomen und Beschwerden, wenn eines zum anderen führt, wenn Medikamente und sonstige weitere Belastungen eine Rolle spielen, dann muß man immer alles gesamt betrachten, komplett ins Detail gehen, die Katze gesamt unterstützen, die Ernährung mit einbeziehen, etc. Hier kann ein symptomatisches Mittel vielleicht ein wenig Erleichterung bringen, es wird aber niemals ausreichen, daß die Katze wirklich gesamt und langfristig wieder gesund wird.

Hier sollten Sie sich auf jeden Fall an einen fachkundigen Katzenhomöopathen bzw. Tierheilpraktiker wenden, der Ihre Katze im Gesamten, mit Charakter, Geschichte, Umfeld, Ernährung, bisherigen Medikamenten und sonstigen Belastungen, wirklich mit allem betrachtet und entsprechend gesamt und gezielt homöopathisch unterstützt, inklusive persönlichem homöopathischen Konstitutionsmittel. Oft muß auch zuerst der Körper homöopathisch gereinigt werden, es muß erkannt werden, was die eigentliche Ursache ist, die man angehen muß. Und manchmal sind auch weitere naturheilkundliche Maßnahmen sinnvoll, zusätzlich zur Homöopathie.

Die Frage nach der Ursache

Entscheidend ist immer auch die Frage nach der Ursache, bei Verhaltensauffälligkeiten genauso wie insbesondere bei körperlichen Beschwerden. Dies ist zum einen für die Therapie und die Wahl der Mittel entscheidend, zum anderen aber kann man nur dann langfristig Erfolg haben, wenn die Ursache für die Zukunft behoben ist. Gerade bei körperlichen Beschwerden ist die Ursache zu erkennen, denn sonst werden Symptome behandelt, nie aber der eigentliche Grund für  die Krankheit.

Bei Verhaltensauffälligkeiten stellt sich immer zuerst die Frage, ob die Ursache in der Vergangenheit liegt. Wenn ja, kann die Ursache natürlich nicht mehr geändert werden, der Mensch kann aber hierauf durch sein Verhalten eingehen, Bachblüten bzw. homöopathische Mittel können hier unterstützend eingesetzt werden.

Gibt es jedoch im seelischen Bereich eine oder mehrere Ursachen in der Gegenwart, ist die nächste Frage, ob diese in der Umgebung der Katze liegen oder durch Mittel von außen wie Medikamente, Impfungen, etc. ausgelöst wurden. Liegt die Ursache in der Umgebung der Katze, muß genau hier angesetzt werden. Die Umgebung muß so verändert werden, daß es für die Katze o.k. ist. Dies kann auch bedeuten, daß der Katzenhalter sich z.B. bewußt machen muß, daß er einen erheblichen Einfluß auf seine Katze hat, und wenn er sich z.B. entspannter verhält, auch seine Katze entspannter sein wird. Zusätzlich können ggf. Bachblüten bzw. homöopathische Mittel die Katze unterstützen.

Waren Mittel von außen die Ursache, sollten diese für die Zunkunft natürlich vermieden werden. Ferner muß der Körper entgiftet werden; hier hat die Homöopathie ihre Möglichkeiten.

Bei körperlichen Beschwerden ist die Frage nach der Ursache ebenso essentiell. Auch bei körperlichen Beschwerden kann die Ursache eine seelische sein, sodaß diese zuerst angegangen werden muß; Bachblüten und homöop. Mittel können unterstützen.

Sind Mittel von außen die Ursache für körperliche Beschwerden, sollten auch hier diese in der Zukunft vermieden werden, der Körper muß zuerst (homöopathisch) entgiftet werden, das Immunsystem sollte gestärkt werden, durch die Homöopathie, Schüßlersalze, eine gesunde Katzenernährung, ggf. weitere naturheilkundliche Unterstützungen wie Aloe Vera, kolloidales Silber, Moringa, je nach „Fall“.

Wird als Ursache eine Schwäche des Immunsystems erkannt, so ist dies nicht die tatsächliche Ursache, sondern man muß sich fragen, warum das Immunsystem geschwächt ist. Auch hier kann es wieder mehrere Möglichkeiten geben, und oft kommt eines zum anderen, wie Mittel von außen (Medikamente, Impfungen, Flohmittel, Wurmkuren, etc.), ungesunde Katzenernährung, ggf. seelische Ursachen. Die eigentliche Ursache sollte daher vermieden werden, das Immunsystem wird dann homöopathisch unterstützt, die Katze muß hier gesamt konstitutionell unterstützt werden, ggf. werden Symptome direkt zusätzlich homöopathisch unterstützt, wenn homöopathisch sinnvoll bzw. erforderlich.

Bei Organschwächen gibt es natürlich ebenfalls immer eine Ursache. So führt eine ungesunde Katzenernährung leider oft zu einem Nierenproblem. Ein Zuviel an Cortison, aber auch eine ungesunde Ernährung, kann zu Diabetes führen. Übergewicht und zu wenig Bewegung mögen ein Herzproblem verursachen. Ein Zuviel an Medikamenten mag ein Leberproblem auslösen, usw. Wieder muß die Ursache erkannt und behoben werden, damit dann die Katze gezielt therapiert werden kann.

Nicht selten führt leider eines zum anderen, wenn nicht rechtzeitig bzw. sofort das Immunsystem gesamt wieder gestärkt wird, wenn diverse Medikamente eingesetzt werden, wenn ein Organproblem zu einem weiteren führt. Gerade bei vielen Beschwerden und Symptomen und Organproblemen ist es wichtig, die eigentliche Ursache zu erkennen und die „Abfolge bzw. Reihenfolge“ der Beschwerden auszumachen, um erkennen zu können, was zu welchen neuen Problem führte. Nicht selten ist es leider so, daß die Katze Medikamente gegen ein Problem erhält, dieses Medikament als Nebenwirkung aber neue Symptome verursacht, hiergegen folgen weitere Medikamente, etc. Diese reine Symptombehandlung kann niemals zur Gesundheit führen, denn der Körper wird weiter und weiter belastet.

Bei Organbeschwerden muß das jeweilige Organ direkt unterstützt werden, auch hier hat die Homöopathie ihre Möglichkeiten. Wird das „Ursachenorgan“ unterstützt, werden automatisch auch die Folgebeschwerden zurück gehen. Da die Homöopathie keine Nebenwirkungen hat, folgen auch keine neuen Symptome.

Natürlich gibt es leider auch angeborene Organbeschwerden, wie einen angeborenen Herzfehler oder eine kranke Niere. Hier liegt die Ursache in der Geburt, und hier muß i.d.R. ein Katzenleben lang (homöopathisch) dieses Organ unterstützt werden.

Was immer Ihre Katze leider hat, fragen Sie sich immer nach der möglichen Ursache.

Beispiele:

Die Katze erbricht.

Hat sie etwas gefressen, das nicht o.k. war? Könnte sie draußen Gift gefressen haben? Hat sie Haare erbrochen? Hat sie Gras erbrochen? Zeigt sie weitere Beschwerden bzw. Auffälligkeiten? Erbricht sie schon länger? Frißt sie zu hastig? Wird sie beim Fressen gestört?

Denn gemäß der Ursache muß therapiert werden. Vielleicht war das Futter nicht o.k.? Oder sie hat etwas Giftiges gefressen? Sie hat keine Ruhe beim Fressen? Sie hat weitere Beschwerden und das Erbrechen ist eine Folge?

Die Katze hat einen Infekt, es geht ihr nicht gut. War war, bevor der Infekt begann? Hat sie etwas erhalten an Medikamenten, Impfung, Wurmkur, Flohmittel o.ä.? Oder hat sie Kummer, gab es eine Veränderung, einen Vorfall, einen Verlust? Wird sie gesund ernährt?

Die Katze hat ein Leber- und Nierenproblem. Das Nierenproblem war zuerst, die Leberwerte wurden später schlecht. Wird sie gesund ernährt? Oder führte eine leider ungesunde Katzenernährung zum Nierenproblem? Dann bekam sie Medikamente, die leider die Leber belastet haben, sodaß zusätzlich die Leberwerte schlecht wurden?

Die Katze hat immer wieder eine Zahnfleischentzündung. Was war, bevor diese das erste Mal auftrat? Wie ist die Ernährung? Schulmedizinisch erhält sie immer wieder Cortison und Antibiotika. Die Leberwerte werden schlechter, die Bauchspeicheldrüse ist betroffen, beides als Folge der Medikamente.

Es gibt immer einen Grund, eine Ursache, für jede Verhaltensauffälligkeit, für jede Krankheit. Nur, wenn die Ursache erkannt wird, und oft sind es mehrere, nur dann gibt es die Chance, daß Ihre Katze wieder gesund wird.

Natürlich sind manchmal schulmedizinische Medikamente erforderlich bzw. unerläßlich. Dennoch aber sollte es immer der Ansatz sein, wenn möglich, zuerst der Naturheilkunde eine Chance zu geben. Nur dann, wenn die Naturheilkunde nicht ausreicht bzw. für sich keine Chance hat (wie u.a. bei erforderlichen Operationen oder einer akuten Vergiftung, die Infusionen erforderlich macht), sollte bzw. muß man sofort die Schulmedizin wählen. Manchmal ist auch eine gleichzeitige Therapie von Schulmedizin und Naturheilkunde sinnvoll, ebenso wie der Versuch, nach und nach Medikamente durch die Naturheilkunde zu ersetzen. Für die Diagnose selber sollten Sie immer einen fachkundigen Tierarzt wählen, der ggf. Blutwerte ermitteln und röntgen kann, etc. Aber auch bei der tierärztlichen Untersuchung sollten Sie Ihren Tierarzt immer nach der möglichen Ursache fragen.

Gerade aber auch für die Homöopathie ist die Frage nach der Ursache oft entscheidend bzw. bestimmt die homöopathischen Mittel. Sind Organe direkt betroffen, müssen diese auch in der Homöopathie immer direkt unterstützt werden. Aber auch das Konstitutionsmittel wird stark von der Ursache beeinflußt bzw. bestimmt.

Nicht fehlen dürfen hier natürlich auch Beispiele, wie es sich verhält, wenn die Ursache nicht erkannt bzw. behoben wird.

Beispiele:

Die Katze hat Harngrieß bzw. Struvit. Ursache ist hier fast immer das Trockenfutter. Nun kann man zum Tierarzt gehen, der Grieß kann homöopathisch ausgeleitet werden, dem armen Kater wird ggf. gar der Penis amputiert. Die Katze erhält weiter Trockenfutter, der Struvit bleibt. Nur, wenn die Katze hier kein Trockenfutter mehr erhält, hat sie für sich eine Chance, keinen Harngrieß mehr in der Zukunft zu bekommen.

Diabetes wurde bei der Katze diagnostiziert. Diese Katze hat deutlich Übergewicht und wird ungesund ernährt, erhält insbesondere Katzenfutter, das Zucker enthält. Ob sie nun Insulin und/oder eine homöopathische Blutzuckerreduzierung erhält, sie wird niemals eine Chance für komplette Gesundung erhalten, wenn die Ernährung nicht konsequent umgestellt wird, sie insbesondere kein Futter mehr bekommt, das Zucker enthält, die Katze nicht abnimmt.

Ein schlechtes Fell, Schuppen, Hautauffälligkeiten, das gesamte Hautbild der Katze ist krank. Dies begann direkt nach der Gabe eines Flohmittels. Die Katze wird behandelt, gleich ob schulmedizinisch oder homöopathisch. Es  mag wieder gut werden. Wieder bekommt sie das Flohmittel, wieder hat sie die Beschwerden.

Es geht der Katze nicht gut, die Symptome sind bei diesem Beispiel unerheblich. Sie wird behandelt, schulmedizinisch oder homöopathisch. Die Beschwerden bleiben, weil, bei diesem Beispiel, nicht erkannt wurde, daß hier der Mensch die Ursache ist; denn der Katzenhalter mag plötzlich weniger Zeit für seine Katze haben, der Mensch hat einen neuen Partner, der Mensch hat Kummer und Streß, etc. Nur wenn der Mensch diese Zusammenhänge erkennt, daß seine Katze krank wurde aus seelischen Gründen, die beim Menschen liegen, und er die Dinge so ändert, daß es für seine Katze wieder o.k. wird, kann auch die Katze wieder gesund werden.

Die Katze hat Beschwerden, sie bekommt hierauf Medikamente. Die Beschwerden gehen zurück, doch es treten neue Beschwerden auf. Sie bekommt weitere Medikamente gegen die neuen Beschwerden. Es geht der Katze schlechter und schlechter. Wird hier der Zusammenhang nicht erkannt, daß ein Medikament die neuen Beschwerden ausgelöst hat, bekommt sie also weiter belastende Medikamente, wird der Körper weiter und weiter belastet, sie kann nicht gesund werden. Hier muß der zeitliche Zusammenhang erkannt werden, daß seit einem Medikament die neuen Symptome auftraten, dieses Medikament diese Symptome also verursacht. Dieses Medikament muß abgesetzt werden, natürlich in Absprache mit dem behandelnden Tierarzt (ggf. ein Alternativmedikament fordern) bzw. dem Homöopathen.

Homöopathie ist nicht gleich Homöopathie

Es gibt über 3.000 homöopathische Einzelmittel und unzählige Potenzen pro Mittel. Und die Homöopathie kann nur dann ihre großartige Wirkung erzielen, wenn das bzw. die homöopathischen Mittel gegeben werden, die tatsächlich angezeigt sind, in der richtigen Potenz.

Zusätzlich ist aber immer auch die mögliche auslösende Ursache mit zu berücksichtigen, wie z.B. Impfungen, Medikamente, die Ernährung, seelische Belastungen und Streß sowie die jeweilige „Vorgeschichte“.

Wenn die Homöopathie also nicht hilft, dann heißt dies „nur“, daß nicht das richtige Mittel in der richtigen Potenz gegeben wurde bzw. daß die auslösende Ursache ggf. noch vorhanden ist.

Daher bedeutet es niemals, daß die Homöopathie „nichts bringt“, wenn bereits homöopathische Mittel gegeben wurden, aber erfolglos. Dies ist nicht der Beweis dafür, daß die Homöopathie Unsinn ist, sondern es beweist nur, daß nicht die richtigen homöopathischen Mittel gegeben wurden.

Dies ist z.B. dann der Fall, wenn Sie selber bei Ihrer Katze homöopathische Mittel versuchen, Ihnen aber die entsprechenden Fachkenntnisse und Erfahrungen fehlen, Sie vielleicht einfach das nächste Homöopathiebuch zu Rate gezogen haben.

Auch der Tierarzt ist leider selten ein wirklich fachkundiger Homöopath, denn er nutzt die Homöopathie i.d.R. wie die Schulmedizin und wählt laut einer Liste ein Mittel für ein Symptom; dies aber ist nie eine wirklich fachkundige homöopathische Unterstützung, ebenso wenig wie homöopathische Komplexmittel, die aus diversen homöopathischen Einzelmitteln bestehen, also praktisch ein „homöopathischer Cocktail“ sind, in der Hoffnung, daß das eine oder andere homöopathische Mittel doch dabei ist, das tatsächlich angezeigt ist.

Nicht zu vergessen, daß homöopathische Mittel sich auch untereinander beeinflussen und aufheben können.

Bei kleineren symptomatischen Beschwerden können Sie natürlich gerne selber die Homöopathie versuchen. Bitte aber haben Sie immer Respekt vor der Homöopathie und wählen Sie ausschließlich niedrige Potenzen.

Und natürlich ist es immer wünschenswert, wenn auch der Tierarzt die Homöopathie den schulmedizinischen Medikamenten vorzieht.

Doch bei größeren, mehreren, länger bestehenden und gerade auch chronischen  Beschwerden sollten Sie sich immer an einen wirklich fachkundigen Katzenhomöopathen wenden, der über langjährige Erfahrungen und gute Kenntnisse der Homöopathie verfügt.

Denn Homöopathie ist nie gleich Homöopathie…

Jedes Medikament hat Nebenwirkungen

Es gibt kein Medikament ohne Nebenwirkungen!

Dies ist eine Tatsache!

Jedes einzelne Medikament belastet den Körper, schwächt das Immunsystem, hat mögliche Nebenwirkungen. Dies gilt für Flohmittel und Wurmkuren genauso wie für Antibiotika, Cortison und sämtliche Medikamente!

Und diese Tatsache sollten Sie sich immer bewusst machen, wenn Ihre Katze obiges erhält.

Daher sollte man immer versuchen, Medikamente zu vermeiden, Medikamente durch die Naturheilkunde zu ersetzen.

Die Homöopathie kann jedes schulmedizinische Medikament ersetzen! Nur muß das richtige homöopathische Mittel gegeben werden. Und hier brauchen Sie einen fachkundigen Homöopathen.

Wann immer Ihre Katze ein Medikament bekommt bzw. bekommen soll, lassen Sie sich den Beipackzettel vorher geben! Oder recherchieren Sie nach dem Beipackzettel im Internet.

Lesen Sie sich diesen in Ruhe durch – und dann überlegen Sie sich noch einmal, ob Sie Ihrer Katze dies wirklich geben wollen.

Vertrauen Sie nicht der Aussage des Tierarztes. Ich habe es schon erlebt, daß der Tierarzt auf Nachfrage nach Nebenwirkungen bei einem Medikament die Antwort gab „es gibt keine“. Das ist eine Lüge, die einzig darauf abzielt, keine Diskussionen mit Ihnen führen zu müssen.

Ich kann Ihnen in dieser Hinsicht nur ans Herz legen, zuerst immer zu versuchen, Ihre Katze ausschließlich naturheilkundlich zu unterstützen. Reicht dies wirklich nicht aus, dann können Sie ggf. immer noch das tierärztliche Medikament geben, wobei ich Ihnen hier rate, erst einmal einen anderen Tierheilpraktiker aufzusuchen.

Bekommt Ihre Katze bereits Medikamente, sollten Sie sich an einen fachkundigen Tierheilpraktiker bzw. Katzenhomöopathen wenden und so versuchen, die Medikamente durch die Naturheilkunde zu ersetzen. Wichtig ist hier eine gute Zusammenarbeit von Ihnen mit dem behandelnden Therapeuten, denn natürlich muß man immer „auf der sicheren Seite“ sein. Sobald es Ihrer Katze also schlechter gehen sollte, muß umgehend die Therapie verändert werden. Und manche Medikamente dürfen auch nicht sofort abgesetzt werden, sondern sie müssen nach und nach ausgeschlichen werden, wie u.a. Cortison.

Nicht selten aber erlebe ich es in meinen Beratungen, daß es der Katze schon alleine dann besser geht, wenn sie die bisherigen Medikamente nicht mehr bekommt – weil der Körper nicht mehr belastet wird.

All dies aber ist natürlich immer absolut individuell, und jeder „Fall“ muß einzeln betrachtet werden.

Sie dürfen natürlich nicht im Alleingang die Medikamente absetzen und nichts mehr geben, wenn Ihre Katze wirklich krank ist. Sie braucht natürlich auf jeden Fall eine Unterstützung. Daher müssen Sie sich hier in fachkundige Hände begeben.

Ich habe schon oft gesagt: „Viele meiner Beratungen wären gar nicht nötig, wenn es die Schulmedizin nicht gäbe.“ Dies ist traurig aber wahr.

Beispiele?

Die Katze hat mehrmals ein Flohmittel bekommen – und hat nun erhebliche Hautirritationen, ausgelöst durch das Flohmittel.

Nach einer Impfung ist die Katze nicht mehr wie vorher, sie ist traurig, apathisch, frisst wenig, lustlos, etc. – die Impfung hat ihren Körper belastet und zu dieser Veränderung geführt.

Eine Impfung gegen Katzenschnupfen löst den Katzenschnupfen aus.

Antibiotikagaben lösen einen Pilz im Körper der Katze aus.

Cortison hat zu Diabetes geführt.

Diese Liste könnte ich unendlich weiterführen.

Natürlich muß nicht jede Katze auf ein Medikament reagieren und Nebenwirkungen bekommen! Auch dies ist immer individuell. Doch der Körper wird immer belastet, bei jedem Medikament.

(Wie) ist eine Katzenberatung online möglich?

Diese Frage wird mir natürlich öfters gestellt. Und es ist auf jeden Fall immer absolut gut und richtig, skeptisch zu sein und zu hinterfragen.

Eine Beratung per Mail ist nur daher möglich, weil ich immer „von vorne bis hinten“ abfrage, sowohl im katzenpsychologischen als auch im -homöopathischen Bereich.

Gleichfalls funktioniert und „arbeitet“ die Homöopathie ganz anders als die Schulmedizin. Bei einer homöopathischen Unterstützung ist man immer auf eine umfangreiche individuelle Anamnese (Fallaufnahme) angewiesen, sowohl bei einer Beratung vor Ort als auch per Mail oder telefonisch.

Wer einmal einen Fragebogen von mir erhalten hat, weiß, wovon ich hier spreche…

Denn es ist immer ein gewisser Zeitaufwand, nicht nur für mich, sondern auch natürlich für die Katzenhalter, all meine Fragen zu beantworten.

Doch nur, wenn ich ein wirklich gutes Gesamtbild habe, nur dann kann ich gezielt und gesamt beraten – katzenpsychologisch genauso wie -homöopathisch.

Die Schulmedzin sieht ein Symptom und gibt ein entsprechendes Mittel „dagegen“.

Die Homöopathie aber braucht immer das gesamte Bild. Ich muß die Katze für sich kennenlernen, ihren Charakter, ihr Wesen, ihr Leben mit Ihnen, ggf. ihre Vorgeschichte, natürlich muß ich auch die Symptome selber kennen. Auch die Ernährung spielt eine Rolle, ebenso wie die gesamte Krankheitsgeschichte, bisherige Therapien und Medikamente, Impfungen, etc.

Und natürlich ist dies in der Katzenpsychologie nicht anders – hier muß ich soviel wissen, als würde ich eine Weile lang mit Ihnen und Ihrer Katze zusammen leben.

Daher sind meine Fragebögen immer so umfangreich – daher aber auch ist eine Beratung durchaus gut möglich, ohne vor Ort zu sein.

Natürlich bin ich darauf angewiesen, daß Sie mir wahrheitsgemäß antworten – da Sie aber ja Zufriedenheit und Gesundheit Ihrer Katze wünschen, ist dies natürlich hoffentlich auch in Ihrem Sinne.

Die Homöopathie selber, werden dann homöop. Mittel gegeben, lebt von der Beobachtung, denn jeder Heilungsprozeß ist individuell. Und so brauche ich auch hier natürlich Ihr „Feedback“.

Selbstverständlich ist eine zusätzliche tierärztliche Untersuchung/Diagnose oft hilfreich bzw. gar erforderlich, denn auch dies hilft natürlich mir bzw. der Homöopathie.

Daher veweise ich immer auf einen Tierarzt, wenn ich eine gute Diagnose/tierärztliche Einschätzung für erforderlich erhalte – und natürlich auch immer dann, wenn es sehr akut ist, die Katze sofort Hilfe braucht. Denn für die Homöopathie brauchen wir auch immer ein wenig Zeit…

Krankheiten fallen nicht vom Himmel

Es gibt immer einen Grund, eine Ursache, für jede Krankheit, jedes Symptom, jegliche Beschwerden…!

Daher gilt es zuerst, diese mögliche Ursache herauszufinden! Natürlich kann auch eines zum anderen kommen, was nicht selten der Fall ist; denn immer ist der Körper ein Gesamtsystem, und Körper und Seele hängen untrennbar miteinander zusammen…!

Nur, wenn man die Ursache kennt, kann man zum einen gezielt und richtig therapieren, zum anderen besteht auch nur dann die Chance, der Katze wirklich langfristig und gesamt zu helfen.

Auch ist die Kenntnis der Ursache natürlich für die Wahl des angezeigten homöopathischen Mittels mit entscheidend.

Ferner muß die Ursache behoben werden, denn sollte diese noch weiter eine Rolle spielen, der Auslöser also nach wie vor vorhanden sein, wird die Katze nie gesund werden – denn die Ursache ist ja nach wie vor vorhanden.

Und natürlich ist es hilfreich, für die Zukunft vorbeugend ggf. Veränderungen einzuführen, damit auch in Zukunft diese Ursache nicht mehr auftritt und die Katze nicht wieder durch die gleiche Ursache krank wird.

Die Ursache aber kann mannigfaltig sein! Es gibt unzählige Gründe…

Ursachen für Krankheiten und Beschwerden können sein:

  • ungesunde und unnatürliche Ernährung
  • Übergewicht
  • Medikamente
  • Impfungen
  • Wurmkuren, Flohmittel, etc.
  • Streß und Belastungen
  • Kummer, Sorgen, Verlust, Trauer, etc.
  • seelische Probleme
  • Streit und Streß unter mehreren Katzen
  • seelische Belastungen des Katzenhalters
  • Konfliktsituationen des Katzenhalters
  • Vergiftung oder verdorbenes Katzenfutter
  • seelische Überlastung in der Vergangenheit (z.B. Tierheim und Vorgeschichte)
  • genetisch bedingte (Organ-)Defekte
  • u.v.m.

Daher, wenn Ihre Katze leider krank ist, überlegen Sie zuerst, was die mögliche Ursache sein könnte! Gehen Sie alles durch, überprüfen Sie sämtliche Bereiche – was könnte Ihre Katze krank gemacht haben?

Dieses ist immer ein zentrales Thema meiner ganzheitlichen Katzenberatungen.

Beispiel 1:

Die Ernährung Ihrer Katze ist leider alles andere als gesund, sie wird hierdurch krank (z.B. Niereninsuffizienz, Diabetes). Sie kann nur dann überhaupt wieder eine Chance auf Gesundung bekommen, wenn Sie die Ernährung rigoros umstellen…!

Beispiel 2:

Ihre Katze leidet darunter, weil Sie selber sehr unter Streß stehen, Sie selber Kummer haben, vielleicht hierdurch auch weniger Zeit für Ihre Katze. Ihre Katze spült und fühlt Ihre Emotionen. Und leider übertragen sich diese auch auf Ihre Katze. Sie wird krank. Dies müssen Sie sich hier bewußt machen und zuerst alles versuchen, daß Sie selber wieder glücklich und zufrieden sind!

Beispiel 3:

Ihre Katze wird krank in direktem zeitlichen Zusammenhang nach einer Impfung. Selbstverständlich würde ich Ihre Katze hier homöopathisch behandeln. Aber – Sie sollen sich sofort weiter über Impfungen informieren und überdenken, ob Sie Ihre Katze auch in Zukunft noch impfen lassen.

Beispiel 4:

Ihrer Katze geht es plötzlich schlecht, sie erbricht, hat Durchfall. Dies kam sehr plötzlich, vorher ging es ihr bestens. Die Beschwerden traten auf, nachdem sie ein bestimmtes Futter gefressen hat. Selbstverständlich muß die Vergiftung hier homöopathisch ausgeleitet werden. Und dieses Futter gehört in den Müll! Ist der Zusammenhang hier deutlich, sollten Sie den Futterhersteller informieren.

Beispiel 5:

Ihre Katze hat eine Verletzung. Sie bekommt vom Tierarzt hier ein Medikament. Hierauf reagiert die Katze mit Erbrechen. Ist der zeitliche Zusammenhang hier eindeutig, ist das Medikament schuld für das Erbrechen und es sollte natürlich nicht weiter gegeben werden.

Beispiel 6:

Ihre Katze hat, laut tierärztlicher Untersuchung, ein Herzproblem, eine Niereninsuffizienz, ein Leberproblem, und vielleicht noch weitere Beschwerden. Hier erkennt man die Körperzusammenhänge, denn wenn ein Leiden nicht therapiert wird, folgt leider ein Symptom auf das nächste, weil der Körper ein Gesamtsystem ist. Hier muß vorrangig die eigentliche Ursache therapiert werden. Was war zuerst da? Und welche Beschwerden folgten anschließend?

Beispiel 7:

Sie haben eine Katze aus dem Tierheim aufgenommen. Sie hatte vorher eine schwere Zeit, oft ist Genaueres ja leider nicht bekannt. Ihre Katze ist oder wird krank. Hier liegt die Ursache in der Vergangenheit, die einfach zuviel für die kleine Katzenseele war. Sie kann es nicht vergessen, nicht verarbeiten. In diesem Fall ist das Wichtigste überhaupt, daß sie nun endlich ein liebevolles und endgültiges Zuhause hat. Doch wenn die Vergangenheit noch so tief „in ihr steckt“, muß auch dieses natürlich angegangen werden. Auch hier hat die Homöopathie selbstverständlich ihre Chance.

Dies sind nur einige Beispiele, ich könnte unzählige hier notieren.

Homöopathie oder Schulmedizin?

Homöopathie für Katzen

Die Schulmedizin nutzt i.d.R. Medikamente und Mittel, die gegen ein Symptom gegenwirken sollen. Meist wird hier nur das Symptom betrachtet, selten der ganzheitliche Aspekt inklusive Ursachenergründung.

Jedes Medikament aber unterdrückt immer nur das Symptom, geht nicht an die Ursache. Ferner belastet jedes Medikament den Körper stark und hat mögliche Nebenwirkungen.

Die Homöopathie dagegen ist eine sanfte Naturheilkunde, die immer mit der Natur arbeitet, nicht gegen sie. Sie gibt dem Körper praktisch „Impulse“, das „innere und äußere Gleichgewicht“ wieder herzustellen, die eigenen Selbstheilungskräfte wieder anzuregen, das Immunsystem wieder eigens zu stärken.

Die Homöopathie gibt dem Körper praktisch die „Anregung“, das zu übernehmen, was jeder Körper normalerweise von Natur aus kann, die Selbstheilung, wenn der Körper diese Kraft z.Zt. von selber nicht ausreichend hat.

Ein guter Homöopath wird auch immer ganzheitlich und gesamt betrachten, alles berücksichtigen, mögliche Ursachen abklären und beheben.