Schlagwort-Archive: katze krank

Welche Globuli helfen bei…?

Welche Globuli helfen bei…?
Welches homöopathische Mittel hilft bei…?

Diese Frage wird mir sehr oft gestellt. Und meine Antwort ist fast immer gleich: „Die Homöopathie ist nicht so einfach, wie man oft denkt“.

Denn es gibt selten das eine homöopathische Mittel für ein Symptom, für eine Krankheit.

Nur weil man die Homöopathie nicht studieren muß bzw. kann, weil man homöopathische Mittel ohne Rezept frei in der Apotheke bekommt, etc., ist sie noch lange nicht eine simple Geschichte. Im Gegenteil, es braucht Jahre lange Erfahrungen, um ein wirklich guter Homöopath zu werden. Und auch dann lernt jeder Homöopath täglich immer noch dazu.

Es gibt bei akuten, direkten und symptomatischen Beschwerden sowie bei Organunterstützungen durchaus homöopathische Mittel, die sich pauschal bewährt haben. So gibt es z.B. ein homöopathisches Mittel, das sich direkt zur Unterstützung der Wundheilung bewährt hat, ein anderes, das bei einem Wespenstich hilft, ein weiteres, das bei Knochenbrüchen das Zuwachsen unterstützt, etc. Es gibt bestimmte homöopathische Mittel, die sich bewährt haben bei einem Leberproblem, andere bei einer Niereninsuffizienz, ein weiteres bei einer Herzschwäche, etc.

Ist etwas direkt und akut oder ein Organproblem, hat man durchaus die Chance, das eine oder andere recht pauschale homöopathische Mittel zu wählen bzw. zu finden. Doch auch hier kann es oft etwas komplizierter werden. So gibt es, als Beispiel, bei Entzündungen diverse homöopathische Mittel, die sich jeweils danach richten, wie genau diese Entzündung nun aussieht: rot und geschwollen oder mit Eiter oder mit dunklem Blut oder mit Pusteln oder sie riecht stark – jede einzelne Entzündungsart erfordert hier ein anderes homöopathisches Mittel.

Eine kleine Liste über homöopathische Notfallmittel in dieser Hinsicht habe ich hier für Sie zusammengestellt: Homöopathische Notfallmittel für Katzen

Und für weitere, direkte symptomatische Beschwerden, die akut aufgetreten sind sowie für Organunterstützungen habe ich mein Buch „Symptomatische Homöopathie für Katzen – homöopathische Hausapotheke“ geschrieben.

Bei chronischen Beschwerden aber, die schon länger bestehen, wenn die Katze gesamt aus dem Gleichgewicht geraten ist, das Immunsystem gesamt geschwächt ist, bei mehreren Symptomen und Beschwerden, wenn eines zum anderen führt, wenn Medikamente und sonstige weitere Belastungen eine Rolle spielen, dann muß man immer alles gesamt betrachten, komplett ins Detail gehen, die Katze gesamt unterstützen, die Ernährung mit einbeziehen, etc. Hier kann ein symptomatisches Mittel vielleicht ein wenig Erleichterung bringen, es wird aber niemals ausreichen, daß die Katze wirklich gesamt und langfristig wieder gesund wird.

Hier sollten Sie sich auf jeden Fall an einen fachkundigen Katzenhomöopathen bzw. Tierheilpraktiker wenden, der Ihre Katze im Gesamten, mit Charakter, Geschichte, Umfeld, Ernährung, bisherigen Medikamenten und sonstigen Belastungen, wirklich mit allem betrachtet und entsprechend gesamt und gezielt homöopathisch unterstützt, inklusive persönlichem homöopathischen Konstitutionsmittel. Oft muß auch zuerst der Körper homöopathisch gereinigt werden, es muß erkannt werden, was die eigentliche Ursache ist, die man angehen muß. Und manchmal sind auch weitere naturheilkundliche Maßnahmen sinnvoll, zusätzlich zur Homöopathie.

Krankheiten vermeiden durch gesunde Katzenernährung

Viele Krankheiten unserer Katzen lassen sich vermeiden, denn viele Beschwerden sind die Folge einer ungesunden und unnatürlichen Katzenernährung.

Diabetes, Niereninsuffizienz, Übergewicht, Hautprobleme, Schuppen, Allergien, Zahnbeschwerden, Harngrieß u.v.m sind allesamt i.d.R. die Folge einer nicht gesunden Katzenernährung.

Die natürliche Ernährung ist immer die gesündeste. Dies ist bei unseren Katzen eine arme lebende Maus. Diese Maus ist weder gekocht, noch gebraten, schon gar nicht ist sie dehydriert bzw. getrocknet.

Denken Sie immer an diese arme lebende Maus, wenn Sie Ihrer Katze Futter geben. Wie nah kommt dieses Futter der Maus?

Kirsten Schulitz an der Futterstelle
Kirsten Schulitz an der Futterstelle

Lesen Sie immer die genauen Zutaten des Fertigfutters durch. Vertrauen Sie nie der Werbung, dem Hersteller, dem Tierarzt, etc. Sondern informieren Sie sich selber, unabhängig.

Trockenfutter enthält nichts von den ursprünglichen Zutaten. Denn durch Erhitzung, Dehydrierung und Trocknung gehen sämtliche Nähr- und Vitalstoffe verloren. Selbst wenn es also einmal aus Fleisch bestand, so enthält das Endprodukt, das Trockenfutter, keine Nährstoffe dieses Fleisches mehr. Gibt der Hersteller dennoch Vitamine, etc. an, so werden diese künstlich (!) zugefügt.

Getreide in Massen ist alles andere als eine artgerechte Katzenfütterung. Viele Trockenfuttersorten bestehen nur aus Getreide. Viele Feuchtfuttersorten werden mit Getreide gestreckt.

Zucker im Futter? Enthält die Maus Zucker? Würde eine Katze in der Natur Zucker fressen? Nein. Futter ist im Fertigfutter enthalten, damit die Katze süchtig danach wird, so wie wir nach Süßigkeiten.

Ich erlebe in meinen Beratungen praktisch täglich, daß viele Krankheiten der Katze hätten vermieden werden können, wäre die Katze wirklich gesund ernährt worden. Alleine die Umstellung auf eine gesunde Katzenernährung bessert oft das Befinden der Katze, manche Beschwerden können alleine hierdurch ganz ausgeheilt werden.

Die Katze hat immer Futter bekommen, das Zucker enthält. Nun hab sie Diabetes. Die Zuckerkrankheit hätte vermieden werden können, hätte die Katze kein Futter mit Zucker bekommen.

Ein Leben lang herkömmliches Fertigfutter, nun hat die Katze CNI, Niereninsuffizienz. Wäre sie gesund und natürlich ernährt worden, wäre ihr dies erspart geblieben.

Starkes Übergewicht der Katze hat zu Arthrose, einem Herzproblem und Bluthochdruck geführt. Das Übergewicht kam durch die langjährige ungesunde Ernährung.

Die Katze hat Schuppen, sie reagiert immer wieder mit diversen Hautauffälligkeiten. Unsere Haut ist mit ein Entgiftungsorgan. Über die Haut versucht der Körper, Ungesundes und „Gifte“ los zu werden – das ungesunde Fertigfutter.

Ist der Körper, der Körperhaushalt so durcheinander, reagiert er mit diversen Allergien.

Wie bei uns Menschen führt eine schlechte Ernährung auch bei unseren Katzen zu kariösen Zähnen und zu Zahnstein.

Die Katze leidet unter Harngrieß, der Harngrieß wiederum führt zur Blasenentzündung. Sie hat immer nur Trockenfutter bekommen. Dies ist die Ursache für Harngrieß. Ohne das Trockenfutter hätte sie diese Beschwerden nicht bekommen.

Je gesünder und natürlicher die Ernährung, umso besser ist die Basis unserer Katze, umso besser ist ihr Immunsystem, umso besser kann sie Krankheiten von sich aus abwehren, so auch Parasiten wie Würmer und Flöhe.

Bieten Sie Ihrer Katze diese gesunde Basis, ernähren Sie sie gesund.

Geben Sie ihr kein Trockenfutter, geben Sie ihr Feuchtfutter ohne ungesunde Zutaten (Zucker/Caramel), Farb- / Konservierungsstoffe, Getreide). Achten Sie bei Fertigfutter auf einen hohen Fleisch- bzw. Fischanteil („Nebenerzeugnisse“ heißt übersetzt Abfälle, die für den menschlichen Verzehr nicht geeignet sind).

Bieten Sie Abwechslung, geben Sie verschiedene gute Sorten und Marken Feuchtfutter. Mischen Sie gerne ab und zu ein wenig rohes bzw. gegartes Gemüse unter, gekochten Reis oder Kartoffeln, versuchen Sie auch Obst wie z.B. Apfel, Papaya, gönnen Sie ihr ab und untergemischt frische Kräuter, Bierhefeflocken, Haferflocken, ein wenig Olivenöl, etc.

Ziehen Sie, wenn möglich, immer den Biobereich vor.

Wenn Sie dann noch ab und zu rohes Biofleisch (Pute, Hühnchen) geben, Fisch, Krabben, vielleicht ein Ei, dann bieten Sie Ihrer Katze einen guten, einfach umzusetzenden Kompromiß und eine wirklich gesunde Ernährung.

Wer es perfekt machen möchte, die arme lebende Maus komplett ersetzen, der sollte barfen. Hier ersetzt man die Maus komplett, bietet der Katze also alles, was die Maus enthält: Fleisch, Innereien, Knochen, ein wenig Getreide und Gemüse, etc. Hier aber müssen Sie sich gut informieren, damit Ihre Katze wirklich alles bekommt, was ihr Körper braucht.

Eine Futterumstellung der Katze ist oft nicht so einfach, denn ihr Geschmackssinn muß sich genauso umstellen wie ihre Verdauung, etc. Beginnen Sie hier in kleinen Schritten, nach und nach, sodaß sich Ihre Katze an die gesunde Ernährung gewöhnt, gleichfalls ihre Verdauung nicht überfordert wird.

Und wenn Sie ein Katzenbaby aufgenommen haben, dann ernähren Sie es am besten von Anfang an gesund und natürlich, dann werden Sie gar nicht erst die Probleme einer Umstellung bekommen.

Meine Katzen warten immer ganz aufgeregt, wenn ich mir selber etwas zubereite, denn sie wissen, daß ich ihnen davon immer etwas untermische. Morgens mische ich Ihnen unter hochwertiges Fertigfeuchtfutter Haferflocken mit ein wenig Wasser und Olivenöl, mittags ein wenig Blattsalat und Möhren vielleicht mit Kokosflocken zum Feuchtfutter dazu, abends z.B. ein wenig gekochten Reis und gedünstetes Gemüse mit ins Futter.

Die Basis, die Hauptmahlzeit, ist immer das Fleisch bzw. Fisch. Wenn Sie aber ein wenig obiges immer wieder untermischen, dann gewähren Sie eine prima Vielfalt, alle erforderlichen Nähr- und Vitalstoffe, und Ihre Katze erkennt das Natürliche. Ihr Geschmackssinn wird wieder natürlich.

Meine Katzen klauen mir den Salat vom Teller, sie warten geduldig auf Möhrenraspeln, sie essen Datteln pur, auch Champignons und Papaya. Sie bestehen auf ihr hochwertiges Feuchtfutter und hungern lieber, als minderwertiges Fertigfutter zu bekommen. Sie merken, wenn ihnen etwas nicht bekommt und fressen es dann nicht, wie z.B. Paprika.
de:terra-faelis:katze:300x250:gifIm Sinne der Gesundheit Ihrer Katze – lesen Sie immer die genauen Inhaltsstoffe des Futters durch und denken Sie immer an die natürliche Ernährung, die lebende Maus.

Die Ernährung der Katze ist entscheidend

Es ist traurig aber wahr – unsere Katzen bekommen die gleichen „Zivilisationskrankheiten“ wie wir Menschen. Gleichfalls aber ist dies logisch, denn die Ernährung unserer Katzen ist inzwischen genauso unnatürlich und ungesund wie die der Menschen.

All diese Krankheiten der Katzen sind insbesondere auf eine ungesunde Katzenernährung zurückzuführen:

Diabetes, Niereninsuffizienz, Harngrieß und Struvit, Übergewicht, Bluthochdruck, Verstopfung, manche Hautbeschwerden, Herzbeschwerden, manche Krebsarten, Arthrose, Karies, manche Allergien…

Genau die gleichen „typischen“ Beschwerden, die sich bei den Menschen häufen…

All dies ist leider auch kein Wunder, denn sowohl der Mensch als auch unsere Katzen ernähren sich immer unnatürlicher, die industrielle Verarbeitung von Lebensmitteln nimmt mehr und mehr zu.

Wenn man sich dies einmal vor Augen führt, kann man schnell erkennen, daß man viele Krankheiten eigentlich auf eine ganz einfache Weise vermeiden kann. Die Lösung ist wirklich einfach, sie lautet: GESUNDE ERNÄHRUNG.

Katze Bonny
Katze Bonny

Und dies gilt für uns Menschen genauso wie für unsere Katzen.

Die natürliche Ernährung ist immer die gesündeste. Doch welche unserer Katzen wird tatsächlich noch natürlich ernährt? Die natürliche Ernährung unser Katzen sind lebende Mäuse, etc. Diese arme Maus besteht aus Fleisch, Knochen, Innereien, etc., und vor allem ist sie LEBEND.

Doch was bekommen unsere Katzen tatsächlich zu futtern? Vergleichen Sie dieses Futter bitte einmal mit dieser lebenden Maus. Kann man dies überhaupt noch vergleichen?

Es gilt nun tatsächlich, diese arme lebende Maus so gut wie möglich zu ersetzen, wenn wir unsere Katzen gesund ernähren möchten, damit sie nicht krank werden.

Der erste Schritt aber ist zuerst einmal, das wirklich UNGESUNDE FUTTER nicht mehr zu geben. Glauben Sie niemals blind Hersteller, Verkäufer oder auch Tierarzt. Sondern lesen Sie sich selber in Ruhe die Zutatenlisten durch, wenn Sie Fertigfutter kaufen.

Trockenfutter ist die unnatürlichste und ungesündeste Ernährung für sich. Alles, was ursprünglich einmal dafür verwertet wurde, wurde so stark erhitzt und dehydriert, das von den ursprünglichen Nähr- und Vitalstoffen und Vitaminen nichts mehr enthalten ist. Gibt der Hersteller dennoch Vitamine, etc. an, wurden diese nachträglich künstlich (künstliche Vitamine!) zugesetzt. Trockenfutter enthält nichts mehr an Vitalstoffen. Vergleichen Sie dieses Trockenfutter einmal mit der lebenden Maus. Gerade Trockenfutter führt zu Harngrieß und Stuvit, aber auch zu vielen weiteren Krankheiten.

Das industrielle Feuchtfutter ist selten bis niemals so, wie die Hersteller in der Werbung versprechen. Ungesunde, krank machende Zutaten hier sind Zucker (Caramel), Farbstoffe, Konservierungsstoffe. Und „Nebenerzeugnisse“ heißt übersetzt nichts anderes als Abfal, der für den menschlichen Verzehr nicht mehr zugelassen ist. Enthält Feuchtfutter Getreide, dient dies i.d.R. ausschließlich dem kostengünstigen Strecken des Futters. Dies gilt auch für Wasser.

Keine Katze braucht „Leckerlies“ oder sonstige „Spezialfutterprodukte“ für Haare, Zähne, etc. – schon gar nicht, wenn sie wirklich gesund ernährt wird. Ansonsten sind all diese „zusätzlichen Verkaufsprodukte“ mehr für den Geldbeutel der Hersteller denn für die Gesundheit der Katze.

Lesen Sie sich daher immer die genauen Zutaten durch, was immer Sie Ihrer Katze zu fressen geben.

Der Tierfuttermarkt ist heute ein riesiger Markt, ein riesiges Geschäft. Und, leider, ist es in der heutigen Zeit wichtiger, ordentlich Profit zu machen, denn wirklich an die Gesundheit unserer Tiere zu denken.

Der perfekte Ersatz der armen lebenden Maus ist das so genannte BARFEN. Hier ersetzt man die arme Maus komplett und füttert komplett roh, sowohl Fleisch als auch Knochen und Innerein, etwas Gemüse, etwas Obst, ein wenig Getreide, etc., führt Taurin zu. Damit der Nährstoffgehalt genau auf die Katze abgestimmt wird, muß man hier sehr gut informiert sein, damit die Katze wirklich alles bekommt, was sie braucht.

Durchaus aber gibt es auch ein sehr großes und reichhaltiges Angebot an hochwertigem, guten Fertig-Feuchtfutter mit einem hohen Fleischanteil. Im größeren Tierfutterfachhandel und im Internet werden Sie auf jeden Fall fündig. Dieses Futter ist zwar nicht lebend, aber es ist nicht ungesund. Es ist die beste Basis. Achten Sie auf einen hohen Fleischanteil ohne ungesunde Zutaten, ohne Nebenprodukte, ohne Getreide, bevorzugen Sie den Biobereich.

Wenn Sie dann noch Ihrer Katze ab und zu rohes Biofleisch (Huhn, Pute am besten) und rohen (Bio-)Fisch geben, dann haben Sie einen guten, gesunden Kompromiß für den Ersatz der lebenden Maus. So ernähren Sie Ihre Katze gesund und vermeiden Krankheiten, die ernährungsbedingt sind und somit nicht sein müssen.

Wenn Sie die Ernährung Ihrer Katze nun umstellen, dann bitte vorsichtshalber in kleinen Schritten, nach und nach, denn alles muß sich umstellen: Geschmackssinn, Verdauung, der gesamte Körper. Sonst würden Sie den Körper Ihrer Katze überfordern, wenn Sie sofort rigoros umstellen.

Wählen Sie verschiedene Sorten und Marken hochwertigen Feuchtfutters, um Abwechslung zu bieten, zumal ein Hersteller nie garantieren kann, daß sein Futter wirklich alles enthält, was die Katze braucht.

Geben Sie ihr zusätzlich gerne ab und zu ein wenig Obst und Gemüse, roh oder gegart, Reis, Kartoffeln, Ei, dies bietet Abwechslung, enthält weitere Nährstoffe, erweitert den Geschmack Ihrer Katze und verhindert, daß Ihre Katze nur ein bestimmtes Futter nimmt und sonst nichts.

Wenn Sie nun sagen „meine Katze frißt aber nichts anderes“, dann sind Sie zwar nicht alleine, aber Sie sind einfach nicht hartnäckig genug und haben noch nicht genügend ausprobiert.

Man kann jede Katze umstellen. Aber es mag dauert, es mag Ihre Geduld fordern, Sie selber müssen absolut überzeugt sein von der Ernährungsumstellung, und Sie selber müssen sturer sein als Ihre Katze.

Schon nach wenigen Tagen der Ernährungsumstellung werden Sie positive Veränderungen bei Ihrer Katze feststellen – die Schuppen gehen zurück, das Fell glänzt, etc.

Denn die Ernährung ist immer die Basis – für Krankheit oder Gesundheit.

Und natürlich wollen Sie, daß Ihre Katze gesund ist…

Vorsichtshalber aber weise ich auch darauf hin, daß einige der obigen Krankheiten auch andere bzw. weitere Ursachen haben können bzw. oft eines zu anderen kommen, so mag z.B. ein Zuviel an Cortison auch zur Diabetes führen, ein Herzfehler kann angeboren sein, Krebs kann eine seelische Ursache haben, etc.
de:terra-faelis:katze:300x250:gif

Die Frage nach der Ursache

Entscheidend ist immer auch die Frage nach der Ursache, bei Verhaltensauffälligkeiten genauso wie insbesondere bei körperlichen Beschwerden. Dies ist zum einen für die Therapie und die Wahl der Mittel entscheidend, zum anderen aber kann man nur dann langfristig Erfolg haben, wenn die Ursache für die Zukunft behoben ist. Gerade bei körperlichen Beschwerden ist die Ursache zu erkennen, denn sonst werden Symptome behandelt, nie aber der eigentliche Grund für  die Krankheit.

Bei Verhaltensauffälligkeiten stellt sich immer zuerst die Frage, ob die Ursache in der Vergangenheit liegt. Wenn ja, kann die Ursache natürlich nicht mehr geändert werden, der Mensch kann aber hierauf durch sein Verhalten eingehen, Bachblüten bzw. homöopathische Mittel können hier unterstützend eingesetzt werden.

Gibt es jedoch im seelischen Bereich eine oder mehrere Ursachen in der Gegenwart, ist die nächste Frage, ob diese in der Umgebung der Katze liegen oder durch Mittel von außen wie Medikamente, Impfungen, etc. ausgelöst wurden. Liegt die Ursache in der Umgebung der Katze, muß genau hier angesetzt werden. Die Umgebung muß so verändert werden, daß es für die Katze o.k. ist. Dies kann auch bedeuten, daß der Katzenhalter sich z.B. bewußt machen muß, daß er einen erheblichen Einfluß auf seine Katze hat, und wenn er sich z.B. entspannter verhält, auch seine Katze entspannter sein wird. Zusätzlich können ggf. Bachblüten bzw. homöopathische Mittel die Katze unterstützen.

Waren Mittel von außen die Ursache, sollten diese für die Zunkunft natürlich vermieden werden. Ferner muß der Körper entgiftet werden; hier hat die Homöopathie ihre Möglichkeiten.

Bei körperlichen Beschwerden ist die Frage nach der Ursache ebenso essentiell. Auch bei körperlichen Beschwerden kann die Ursache eine seelische sein, sodaß diese zuerst angegangen werden muß; Bachblüten und homöop. Mittel können unterstützen.

Sind Mittel von außen die Ursache für körperliche Beschwerden, sollten auch hier diese in der Zukunft vermieden werden, der Körper muß zuerst (homöopathisch) entgiftet werden, das Immunsystem sollte gestärkt werden, durch die Homöopathie, Schüßlersalze, eine gesunde Katzenernährung, ggf. weitere naturheilkundliche Unterstützungen wie Aloe Vera, kolloidales Silber, Moringa, je nach „Fall“.

Wird als Ursache eine Schwäche des Immunsystems erkannt, so ist dies nicht die tatsächliche Ursache, sondern man muß sich fragen, warum das Immunsystem geschwächt ist. Auch hier kann es wieder mehrere Möglichkeiten geben, und oft kommt eines zum anderen, wie Mittel von außen (Medikamente, Impfungen, Flohmittel, Wurmkuren, etc.), ungesunde Katzenernährung, ggf. seelische Ursachen. Die eigentliche Ursache sollte daher vermieden werden, das Immunsystem wird dann homöopathisch unterstützt, die Katze muß hier gesamt konstitutionell unterstützt werden, ggf. werden Symptome direkt zusätzlich homöopathisch unterstützt, wenn homöopathisch sinnvoll bzw. erforderlich.

Bei Organschwächen gibt es natürlich ebenfalls immer eine Ursache. So führt eine ungesunde Katzenernährung leider oft zu einem Nierenproblem. Ein Zuviel an Cortison, aber auch eine ungesunde Ernährung, kann zu Diabetes führen. Übergewicht und zu wenig Bewegung mögen ein Herzproblem verursachen. Ein Zuviel an Medikamenten mag ein Leberproblem auslösen, usw. Wieder muß die Ursache erkannt und behoben werden, damit dann die Katze gezielt therapiert werden kann.

Nicht selten führt leider eines zum anderen, wenn nicht rechtzeitig bzw. sofort das Immunsystem gesamt wieder gestärkt wird, wenn diverse Medikamente eingesetzt werden, wenn ein Organproblem zu einem weiteren führt. Gerade bei vielen Beschwerden und Symptomen und Organproblemen ist es wichtig, die eigentliche Ursache zu erkennen und die „Abfolge bzw. Reihenfolge“ der Beschwerden auszumachen, um erkennen zu können, was zu welchen neuen Problem führte. Nicht selten ist es leider so, daß die Katze Medikamente gegen ein Problem erhält, dieses Medikament als Nebenwirkung aber neue Symptome verursacht, hiergegen folgen weitere Medikamente, etc. Diese reine Symptombehandlung kann niemals zur Gesundheit führen, denn der Körper wird weiter und weiter belastet.

Bei Organbeschwerden muß das jeweilige Organ direkt unterstützt werden, auch hier hat die Homöopathie ihre Möglichkeiten. Wird das „Ursachenorgan“ unterstützt, werden automatisch auch die Folgebeschwerden zurück gehen. Da die Homöopathie keine Nebenwirkungen hat, folgen auch keine neuen Symptome.

Natürlich gibt es leider auch angeborene Organbeschwerden, wie einen angeborenen Herzfehler oder eine kranke Niere. Hier liegt die Ursache in der Geburt, und hier muß i.d.R. ein Katzenleben lang (homöopathisch) dieses Organ unterstützt werden.

Was immer Ihre Katze leider hat, fragen Sie sich immer nach der möglichen Ursache.

Beispiele:

Die Katze erbricht.

Hat sie etwas gefressen, das nicht o.k. war? Könnte sie draußen Gift gefressen haben? Hat sie Haare erbrochen? Hat sie Gras erbrochen? Zeigt sie weitere Beschwerden bzw. Auffälligkeiten? Erbricht sie schon länger? Frißt sie zu hastig? Wird sie beim Fressen gestört?

Denn gemäß der Ursache muß therapiert werden. Vielleicht war das Futter nicht o.k.? Oder sie hat etwas Giftiges gefressen? Sie hat keine Ruhe beim Fressen? Sie hat weitere Beschwerden und das Erbrechen ist eine Folge?

Die Katze hat einen Infekt, es geht ihr nicht gut. War war, bevor der Infekt begann? Hat sie etwas erhalten an Medikamenten, Impfung, Wurmkur, Flohmittel o.ä.? Oder hat sie Kummer, gab es eine Veränderung, einen Vorfall, einen Verlust? Wird sie gesund ernährt?

Die Katze hat ein Leber- und Nierenproblem. Das Nierenproblem war zuerst, die Leberwerte wurden später schlecht. Wird sie gesund ernährt? Oder führte eine leider ungesunde Katzenernährung zum Nierenproblem? Dann bekam sie Medikamente, die leider die Leber belastet haben, sodaß zusätzlich die Leberwerte schlecht wurden?

Die Katze hat immer wieder eine Zahnfleischentzündung. Was war, bevor diese das erste Mal auftrat? Wie ist die Ernährung? Schulmedizinisch erhält sie immer wieder Cortison und Antibiotika. Die Leberwerte werden schlechter, die Bauchspeicheldrüse ist betroffen, beides als Folge der Medikamente.

Es gibt immer einen Grund, eine Ursache, für jede Verhaltensauffälligkeit, für jede Krankheit. Nur, wenn die Ursache erkannt wird, und oft sind es mehrere, nur dann gibt es die Chance, daß Ihre Katze wieder gesund wird.

Natürlich sind manchmal schulmedizinische Medikamente erforderlich bzw. unerläßlich. Dennoch aber sollte es immer der Ansatz sein, wenn möglich, zuerst der Naturheilkunde eine Chance zu geben. Nur dann, wenn die Naturheilkunde nicht ausreicht bzw. für sich keine Chance hat (wie u.a. bei erforderlichen Operationen oder einer akuten Vergiftung, die Infusionen erforderlich macht), sollte bzw. muß man sofort die Schulmedizin wählen. Manchmal ist auch eine gleichzeitige Therapie von Schulmedizin und Naturheilkunde sinnvoll, ebenso wie der Versuch, nach und nach Medikamente durch die Naturheilkunde zu ersetzen. Für die Diagnose selber sollten Sie immer einen fachkundigen Tierarzt wählen, der ggf. Blutwerte ermitteln und röntgen kann, etc. Aber auch bei der tierärztlichen Untersuchung sollten Sie Ihren Tierarzt immer nach der möglichen Ursache fragen.

Gerade aber auch für die Homöopathie ist die Frage nach der Ursache oft entscheidend bzw. bestimmt die homöopathischen Mittel. Sind Organe direkt betroffen, müssen diese auch in der Homöopathie immer direkt unterstützt werden. Aber auch das Konstitutionsmittel wird stark von der Ursache beeinflußt bzw. bestimmt.

Nicht fehlen dürfen hier natürlich auch Beispiele, wie es sich verhält, wenn die Ursache nicht erkannt bzw. behoben wird.

Beispiele:

Die Katze hat Harngrieß bzw. Struvit. Ursache ist hier fast immer das Trockenfutter. Nun kann man zum Tierarzt gehen, der Grieß kann homöopathisch ausgeleitet werden, dem armen Kater wird ggf. gar der Penis amputiert. Die Katze erhält weiter Trockenfutter, der Struvit bleibt. Nur, wenn die Katze hier kein Trockenfutter mehr erhält, hat sie für sich eine Chance, keinen Harngrieß mehr in der Zukunft zu bekommen.

Diabetes wurde bei der Katze diagnostiziert. Diese Katze hat deutlich Übergewicht und wird ungesund ernährt, erhält insbesondere Katzenfutter, das Zucker enthält. Ob sie nun Insulin und/oder eine homöopathische Blutzuckerreduzierung erhält, sie wird niemals eine Chance für komplette Gesundung erhalten, wenn die Ernährung nicht konsequent umgestellt wird, sie insbesondere kein Futter mehr bekommt, das Zucker enthält, die Katze nicht abnimmt.

Ein schlechtes Fell, Schuppen, Hautauffälligkeiten, das gesamte Hautbild der Katze ist krank. Dies begann direkt nach der Gabe eines Flohmittels. Die Katze wird behandelt, gleich ob schulmedizinisch oder homöopathisch. Es  mag wieder gut werden. Wieder bekommt sie das Flohmittel, wieder hat sie die Beschwerden.

Es geht der Katze nicht gut, die Symptome sind bei diesem Beispiel unerheblich. Sie wird behandelt, schulmedizinisch oder homöopathisch. Die Beschwerden bleiben, weil, bei diesem Beispiel, nicht erkannt wurde, daß hier der Mensch die Ursache ist; denn der Katzenhalter mag plötzlich weniger Zeit für seine Katze haben, der Mensch hat einen neuen Partner, der Mensch hat Kummer und Streß, etc. Nur wenn der Mensch diese Zusammenhänge erkennt, daß seine Katze krank wurde aus seelischen Gründen, die beim Menschen liegen, und er die Dinge so ändert, daß es für seine Katze wieder o.k. wird, kann auch die Katze wieder gesund werden.

Die Katze hat Beschwerden, sie bekommt hierauf Medikamente. Die Beschwerden gehen zurück, doch es treten neue Beschwerden auf. Sie bekommt weitere Medikamente gegen die neuen Beschwerden. Es geht der Katze schlechter und schlechter. Wird hier der Zusammenhang nicht erkannt, daß ein Medikament die neuen Beschwerden ausgelöst hat, bekommt sie also weiter belastende Medikamente, wird der Körper weiter und weiter belastet, sie kann nicht gesund werden. Hier muß der zeitliche Zusammenhang erkannt werden, daß seit einem Medikament die neuen Symptome auftraten, dieses Medikament diese Symptome also verursacht. Dieses Medikament muß abgesetzt werden, natürlich in Absprache mit dem behandelnden Tierarzt (ggf. ein Alternativmedikament fordern) bzw. dem Homöopathen.

Warum wird eine Katze krank?

Unsere Katzen bekommen die gleichen „Zivilationskrankheiten“ wie wir Menschen: Niereninsuffizienz, Diabetes, Epilepsie, Bluthochdruck, geschwächtes Immunsystem, uvm.

Ist dies nicht bezeichnend?

Also muß es eine oder mehrere gemeinsame Ursachen geben. Und die gibt es auch:

  • ungesunde Ernährung
  • ein Zuviel an Chemie (Medikamente, etc.)
  • ein Zuviel an Impfungen
  • nicht artgerechte Haltung bzw. ungesundes Leben
  • Streß und Kummer

Wie kann eine Katze gesund sein und bleiben, wenn sie dauerhaft ungesund ernährt wird und somit alleine hierdurch eine schlechte Basis hat, ggf. gar Medikamente bekommt, regelmäßig Wurmkuren, Flohmittel, Impfungen, was alles ihren Körper stark zusätzlich belastet? Und wenn sie dann noch nicht glücklich ist, nicht artgerecht leben kann? Sie kann eigentlich nur krank werden.

All dies aber lässt sich vermeiden. Wenn Sie Ihre Katze gesund ernähren, den Körper nicht überbelasten mit Chemie (Wurmkuren, Flohmittel, Medikamente), sich der Schattenseiten von Impfungen bewusst sind, ihr ein artgerechtes und liebevolles Katzenleben bieten – wird sie es Ihnen mit einem glücklichen, langen und gesunden Katzenleben danken.

Glauben und vertrauen Sie niemandem blind, weder der Futtermittelindustrie noch der Pharmaindustrie noch dem Tierarzt. Informieren Sie sich gut, wägen Sie ab, nutzen Sie Ihren „gesunden Menschenverstand“, nutzten Sie die Naturheilkunde, wenn doch einmal etwas sein sollte, die unschätzbare Möglichkeiten bietet.

Bitte nicht zu spät an mich wenden!

Liebe Katzenhalter,

wenn Ihre Katze leider krank ist, dann wenden Sie sich bitte nicht erst dann an mich oder einen anderen Tierheilpraktiker bzw. Katzenhomöopathen, wenn es schon fast zu spät ist, wenn die Katze eigentlich keine Chance mehr hat.

Denn auch die Homöopathie hat nur dann ihre Chancen, wenn der Körper noch Kraft hat, noch kämpfen kann, denn nur dann kann er die homöopathischen Impulse aufnehmen und für sich umsetzen.

Nicht selten erhalte ich E-Mails, daß es der Katze schon lange schlecht geht, die Tierärzte sie aufgegeben haben, sie seit mehreren Tagen nicht mehr frisst, es ihr leider so schlecht geht, daß es praktisch keine Hoffnung mehr gibt.

Dann haben auch weder ich noch die Homöopathie kaum noch eine Chance!

Sie sollten sich immer rechtzeitig an Alternativen zur Schulmedizin wenden, denn je früher man gezielt unterstützt, umso größer ist die Chance auf Heilung, umso schneller kann die Katze wieder gesund werden.

Doch wenn der Körper nicht  mehr kann, dann ist es leider oft zu spät.

In dem Moment, wo Sie mit Ihrer Katze beim Tierarzt waren, eine Diagnose vorliegt, der Tierarzt nun mit diversen Medikamenten zu behandeln beginnt, Ihre Katze also mit Medikamenten belastet werden soll, spätestens dann sollten Sie sich an mich oder einen anderen guten Katzenhomöopathen bzw. Tierheilpraktiker wenden, damit Ihre Katze auf natürliche Weise, gesamt und ganzheitlich therapiert wird, ohne Nebenwirkungen und Körperbelastung, entweder zusätzlich zur tierärztlichen Therapie oder ergänzend oder als komplette Alternative, je nach „Fall“.

Dies ist eine große Bitte, die mir sehr am Herzen liegt!

Ich weiß, daß diese Mails, wenn eigentlich „nichts mehr geht“, die letzte verzweifelte Hoffnung auf ein Wunder sind. Nach dem Motto „jetzt ist es auch egal, nun kann ich auch so etwas Komisches wie die Homöopathie versuchen“, denn der Tierarzt hat ja keine Möglichkeiten mehr.

Die Hoffnung auf ein Wunder aber schwindet, wenn Ihre Katze nicht mehr kann, ihr Körper so krank ist, daß sie keine Kräfte mehr hat, sie vor allem seit Tagen nichts mehr frisst.

Ich werde auch hier immer ehrlich zu Ihnen sein, gleichfalls Ihnen die Entscheidung überlassen, ob Sie es noch mit mir und der Homöopathie versuchen möchten. Doch es liegt mir auch immer am Herzen, das wirklich noch eine Chance besteht, denn die Katze soll sich nicht quälen, sie soll nicht leiden.

Daher meine große Bitte: Wenden Sie sich rechtzeitig an die alternative Medizin, bevor Ihre Katze entweder nicht gezielt behandelt wird oder mit Medikamenten so belastet wird, daß die Medikamente die Katze zusätzlich so schwächen und ggf. auch noch kranker machen.

Geben Sie der Naturheilkunde rechtzeitig die Chance, nicht erst dann, wenn es zu spät ist.

(Wie) ist eine Katzenberatung online möglich?

Diese Frage wird mir natürlich öfters gestellt. Und es ist auf jeden Fall immer absolut gut und richtig, skeptisch zu sein und zu hinterfragen.

Eine Beratung per Mail ist nur daher möglich, weil ich immer „von vorne bis hinten“ abfrage, sowohl im katzenpsychologischen als auch im -homöopathischen Bereich.

Gleichfalls funktioniert und „arbeitet“ die Homöopathie ganz anders als die Schulmedizin. Bei einer homöopathischen Unterstützung ist man immer auf eine umfangreiche individuelle Anamnese (Fallaufnahme) angewiesen, sowohl bei einer Beratung vor Ort als auch per Mail oder telefonisch.

Wer einmal einen Fragebogen von mir erhalten hat, weiß, wovon ich hier spreche…

Denn es ist immer ein gewisser Zeitaufwand, nicht nur für mich, sondern auch natürlich für die Katzenhalter, all meine Fragen zu beantworten.

Doch nur, wenn ich ein wirklich gutes Gesamtbild habe, nur dann kann ich gezielt und gesamt beraten – katzenpsychologisch genauso wie -homöopathisch.

Die Schulmedzin sieht ein Symptom und gibt ein entsprechendes Mittel „dagegen“.

Die Homöopathie aber braucht immer das gesamte Bild. Ich muß die Katze für sich kennenlernen, ihren Charakter, ihr Wesen, ihr Leben mit Ihnen, ggf. ihre Vorgeschichte, natürlich muß ich auch die Symptome selber kennen. Auch die Ernährung spielt eine Rolle, ebenso wie die gesamte Krankheitsgeschichte, bisherige Therapien und Medikamente, Impfungen, etc.

Und natürlich ist dies in der Katzenpsychologie nicht anders – hier muß ich soviel wissen, als würde ich eine Weile lang mit Ihnen und Ihrer Katze zusammen leben.

Daher sind meine Fragebögen immer so umfangreich – daher aber auch ist eine Beratung durchaus gut möglich, ohne vor Ort zu sein.

Natürlich bin ich darauf angewiesen, daß Sie mir wahrheitsgemäß antworten – da Sie aber ja Zufriedenheit und Gesundheit Ihrer Katze wünschen, ist dies natürlich hoffentlich auch in Ihrem Sinne.

Die Homöopathie selber, werden dann homöop. Mittel gegeben, lebt von der Beobachtung, denn jeder Heilungsprozeß ist individuell. Und so brauche ich auch hier natürlich Ihr „Feedback“.

Selbstverständlich ist eine zusätzliche tierärztliche Untersuchung/Diagnose oft hilfreich bzw. gar erforderlich, denn auch dies hilft natürlich mir bzw. der Homöopathie.

Daher veweise ich immer auf einen Tierarzt, wenn ich eine gute Diagnose/tierärztliche Einschätzung für erforderlich erhalte – und natürlich auch immer dann, wenn es sehr akut ist, die Katze sofort Hilfe braucht. Denn für die Homöopathie brauchen wir auch immer ein wenig Zeit…

Krankheiten fallen nicht vom Himmel

Es gibt immer einen Grund, eine Ursache, für jede Krankheit, jedes Symptom, jegliche Beschwerden…!

Daher gilt es zuerst, diese mögliche Ursache herauszufinden! Natürlich kann auch eines zum anderen kommen, was nicht selten der Fall ist; denn immer ist der Körper ein Gesamtsystem, und Körper und Seele hängen untrennbar miteinander zusammen…!

Nur, wenn man die Ursache kennt, kann man zum einen gezielt und richtig therapieren, zum anderen besteht auch nur dann die Chance, der Katze wirklich langfristig und gesamt zu helfen.

Auch ist die Kenntnis der Ursache natürlich für die Wahl des angezeigten homöopathischen Mittels mit entscheidend.

Ferner muß die Ursache behoben werden, denn sollte diese noch weiter eine Rolle spielen, der Auslöser also nach wie vor vorhanden sein, wird die Katze nie gesund werden – denn die Ursache ist ja nach wie vor vorhanden.

Und natürlich ist es hilfreich, für die Zukunft vorbeugend ggf. Veränderungen einzuführen, damit auch in Zukunft diese Ursache nicht mehr auftritt und die Katze nicht wieder durch die gleiche Ursache krank wird.

Die Ursache aber kann mannigfaltig sein! Es gibt unzählige Gründe…

Ursachen für Krankheiten und Beschwerden können sein:

  • ungesunde und unnatürliche Ernährung
  • Übergewicht
  • Medikamente
  • Impfungen
  • Wurmkuren, Flohmittel, etc.
  • Streß und Belastungen
  • Kummer, Sorgen, Verlust, Trauer, etc.
  • seelische Probleme
  • Streit und Streß unter mehreren Katzen
  • seelische Belastungen des Katzenhalters
  • Konfliktsituationen des Katzenhalters
  • Vergiftung oder verdorbenes Katzenfutter
  • seelische Überlastung in der Vergangenheit (z.B. Tierheim und Vorgeschichte)
  • genetisch bedingte (Organ-)Defekte
  • u.v.m.

Daher, wenn Ihre Katze leider krank ist, überlegen Sie zuerst, was die mögliche Ursache sein könnte! Gehen Sie alles durch, überprüfen Sie sämtliche Bereiche – was könnte Ihre Katze krank gemacht haben?

Dieses ist immer ein zentrales Thema meiner ganzheitlichen Katzenberatungen.

Beispiel 1:

Die Ernährung Ihrer Katze ist leider alles andere als gesund, sie wird hierdurch krank (z.B. Niereninsuffizienz, Diabetes). Sie kann nur dann überhaupt wieder eine Chance auf Gesundung bekommen, wenn Sie die Ernährung rigoros umstellen…!

Beispiel 2:

Ihre Katze leidet darunter, weil Sie selber sehr unter Streß stehen, Sie selber Kummer haben, vielleicht hierdurch auch weniger Zeit für Ihre Katze. Ihre Katze spült und fühlt Ihre Emotionen. Und leider übertragen sich diese auch auf Ihre Katze. Sie wird krank. Dies müssen Sie sich hier bewußt machen und zuerst alles versuchen, daß Sie selber wieder glücklich und zufrieden sind!

Beispiel 3:

Ihre Katze wird krank in direktem zeitlichen Zusammenhang nach einer Impfung. Selbstverständlich würde ich Ihre Katze hier homöopathisch behandeln. Aber – Sie sollen sich sofort weiter über Impfungen informieren und überdenken, ob Sie Ihre Katze auch in Zukunft noch impfen lassen.

Beispiel 4:

Ihrer Katze geht es plötzlich schlecht, sie erbricht, hat Durchfall. Dies kam sehr plötzlich, vorher ging es ihr bestens. Die Beschwerden traten auf, nachdem sie ein bestimmtes Futter gefressen hat. Selbstverständlich muß die Vergiftung hier homöopathisch ausgeleitet werden. Und dieses Futter gehört in den Müll! Ist der Zusammenhang hier deutlich, sollten Sie den Futterhersteller informieren.

Beispiel 5:

Ihre Katze hat eine Verletzung. Sie bekommt vom Tierarzt hier ein Medikament. Hierauf reagiert die Katze mit Erbrechen. Ist der zeitliche Zusammenhang hier eindeutig, ist das Medikament schuld für das Erbrechen und es sollte natürlich nicht weiter gegeben werden.

Beispiel 6:

Ihre Katze hat, laut tierärztlicher Untersuchung, ein Herzproblem, eine Niereninsuffizienz, ein Leberproblem, und vielleicht noch weitere Beschwerden. Hier erkennt man die Körperzusammenhänge, denn wenn ein Leiden nicht therapiert wird, folgt leider ein Symptom auf das nächste, weil der Körper ein Gesamtsystem ist. Hier muß vorrangig die eigentliche Ursache therapiert werden. Was war zuerst da? Und welche Beschwerden folgten anschließend?

Beispiel 7:

Sie haben eine Katze aus dem Tierheim aufgenommen. Sie hatte vorher eine schwere Zeit, oft ist Genaueres ja leider nicht bekannt. Ihre Katze ist oder wird krank. Hier liegt die Ursache in der Vergangenheit, die einfach zuviel für die kleine Katzenseele war. Sie kann es nicht vergessen, nicht verarbeiten. In diesem Fall ist das Wichtigste überhaupt, daß sie nun endlich ein liebevolles und endgültiges Zuhause hat. Doch wenn die Vergangenheit noch so tief „in ihr steckt“, muß auch dieses natürlich angegangen werden. Auch hier hat die Homöopathie selbstverständlich ihre Chance.

Dies sind nur einige Beispiele, ich könnte unzählige hier notieren.