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Natürliches für Katzen

Kokosöl gegen Flöhe, Zecken und Milben

Diese natürliche Variante gegen unsere ungeliebten Parasiten Flöhe, Milben und Zecken möchte ich jedem Katzenhalter ans Herz legen.

Wählen Sie am besten Bio-Kokosöl. Verteilen Sie eine kleine Menge in Ihren Händen und streichen Sie Ihre Katze so gesamt mit dem Kokosöl ein, vor allem da, wo sich die „Biester“ aufhalten: im Halsbereich, am Bauch und am Schwanzansatz.

Machen Sie dies am besten täglich und so lange, bis die Katze keine Parasiten mehr hat.

Keine Sorge, Kokosöl ist weitaus weniger fettig als de Mensch befürchtet…

Das Kokosöl mögen Flöhe, Zecken und Milben nicht. So  meiden diese Parasiten es, der Floh verschwindet von der Katze.  Sie werden selber merken: Die Flöhe fallen von selber vom Fell ab…

Und die im Kokosöl enthaltend Laurinsäure  hat eine antimikrobielle Wirkung: sie tötet die Eier der Parasiten. Insofern hilft Kokosöl auch gegen den „Nachwuchs“.

Zusätzlich kann Ihre Katze gerne ein wenig Kokosöl ins Futter erhalten, ca. ein Teelöffel täglich. Die meisten Katzen lieben dies für sich und fressen es sogar pur.

Kokosöl ist ferner ein natürlicher, gesunder Futterzusatz. Auch unterstützt es die Darmflora und reduziert so auch die „Empfänglichkeit“ für Würmer.

Bio-Kokosöl bekommen Sie vor allem im Reformhaus.

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Viele weiteren Informationen zur Stärkung des Immunsystems unserer Katzen finden Sie in meinem Buch

Das Katzengesundheitsbuch

Stärkung des Immunsystems

Wenn die Katze krank war oder für sich schnell zu Krankheiten, Infekten neigt, wenn ihr Immunsystem geschwächt ist, sollte man dieses auf jeden Fall auf natürliche Weise stärken.

 

Hier gibt es viele Möglichkeiten, wobei die Basis immer die gleiche ist:

 

eine gesunde und natürliche Ernährung

und

keine (weitere) Belastung, wenn möglich,

mit Medikamenten, Impfungen, Wurmkuren, Flohmitteln.

 

Zusätzlich sollte sie vermehrt Vitamine und Mineralien erhalten. Sehr empfehlenswert ist hier Moringa. Moringa gilt als Wunderbaum; man kann alles von ihm essen, und vor allem enthält er eine stark erhöhte Vitamin- und Mineralstoffdichte.

 

Wählen Sie eine gute Qualität, denn es gibt auch hier diverse Anbieter. Zu empfehlen sind u.a. www.moringagarden.eu und www.moringafarm.eu.

 

Es reicht das einfache Pulver, von dem Sie Ihrem kleinen Tiger täglich ein ganz klein wenig (ca. eine Messerspitze) in sein Feuchtfutter untersmischen.

 

Auch eine gute (!) Vitaminpaste können Sie ihr gönnen. Hier achten Sie aber bitte unbedingt darauf, daß keine ungesunden Zutaten, wie insbesondere Zucker oder versteckte Zucker, enthalten sind.

 

Auch EM, effektive Mikroorganismen, können zusätzlich unterstützen, insbesondere auch zur Darmsanierung – denn auch bei unseren Katzen, wie bei uns Menschen, spielt der Darm eine nicht unerhebliche Rolle. Empfehlenswert hier ist www.emiko.de. Hier werden direkt Produkte für Tiere angeboten.

 

Natürlich können Sie Ihrer Katze auch ein paar frische Kräuter unters Futter mischen, wenn sie dies annimmt. Alle Kräuter haben gewisse Heilfunktionen und können daher nur helfen.

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Das Katzengesundheitsbuch

Viel Natürliches gegen Flöhe bei Katzen

Sommerzeit ist Flohzeit… So ziemlich jeder, der eine Freigängerkatze hat, kennt dieses Thema nur zu gut. Der schnelle Griff zum herkömmlichen Flohmittel aber sollte gut überlegt sein. Denn dieses ist pure Chemie, die den Körper stark belastet und mögliche Nebenwirkungen hat. Immer wieder habe ich Beratungen, wo die Katze nach einem Flohmittel krank wurde; dies kann Erbrechen sein, schlechtes Fell, schlechte Leberwerte, eine Niereninsuffizienz, gar ein epileptischer Anfall.

 

Daher kann ich nur raten, vorher zuerst natürliche Varianten zu probieren, bevor man den Körper der Katze belastet. Dies gilt natürlich insbesondere für bereits kranke und schwache Katzen.

 

Und die Natur bietet so viel! Auch die Homöopathie hat natürlich ihre Möglichkeiten.

 

Es gibt durchaus natürliche Fertigpräparate im Handel, die aber meistens ätherische Öle beinhalten. Da ätherische Öle Gift für unsere Katzen sind, kann ich auch hiervon nur abraten.

 

Grundsätzlich kann eine Katze mit einem guten und gesunden Immunsystem alles gut abwehren, so auch Flöhe. Basis für ein gutes Immunsystem ist u.a. eine gesunde Katzenernährung.

 

Hat Ihre Katze nun dennoch einen „Flohtreffpunkt“, so sollten Sie zum einen drinnen alles gut säubern, damit die Flöhe sich nicht so einfach weiter verbreiten können. Dies aber bitte mit natürlichen Reinigern, auch hier keine Chemie, die weiter belastet. Gut Staub wischen, Staubsaugen, Feudeln (dies am besten mit Apfelessig und Wasser).

 

Unter ein Tuch auf den Lieblingsplätzen Ihrer Katze können Sie eine frische Knoblauchzehe legen, aber auch frische Pfefferminzblätter.

 

Ferner können Sie frische Pfefferminz- bzw. Minzblätter in Ihrer ganzen Wohnung verteilen, auch diese in Ihren Blumenstrauß integrieren. Riecht nebenbei toll!

 

Ihre Katze können Sie mit einer frischen Knoblauchzehe einreiben, mit frischen Fenchelblättern, Sie können Sie mit einem Tuch, das in Apfelessig mit Wasser getaucht wurde, sanft abreiben.

 

All diese Gerüche vertreiben die Flöhe.

 

Ist es dunkel, also nachts, können Sie unter eine Lampe ein flaches Gefäß/eine Schale mit Wasser stellen; die Flöhe suchen die Wärme des Lichtes, und die Armen ertränken so im Wasser.

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Viele weitere Informationen zu einer gesunden Basis

in meinem neuen Buch:

Das Katzengesundheitsbuch
Krankheiten vermeiden und das Immunsystem stärken
mit einer gesunden Katzenernährung
ohne körperliche und seelische Belastungen

Natürliche Wurmkur

Kürbiskerne und Bärlauch

Es gibt in der Naturheilkunde immer Alternativen zur „Chemiekeule“. Denn die herkömmlichen Wurmkuren sind pure Chemie, die den Körper unserer Katze stark belastet.

Nebenbei „hilft“ eine Wurmkur nur dann, wenn Ihre Katze tatsächlich Würmer hat, denn eine tierärztliche Wurmkur tötet (!) die Würmer im Körper. So kann es sein, daß Sie „vorsichtshalber“ Ihrer Katze eine Wurmkur geben, obwohl sie gar keine Würmer hatte, sie danach aber eine mit Würmern stark befallene Maus frisst und dann Ihre Katze Würmer bekommt – trotz vorheriger Wurmkur.

Daher sind die leider oft vom Tierarzt empfohlenen regelmäßigen Wurmkuren weder sinnvoll noch anzuraten, im Gegenteil, sie schaden Ihrer Katze.

Hat Ihre Katze nun aber tatsächlich Würmer, dann bietet die Naturheilkunde auch hier diverse Möglichkeiten. Auch die Homöopathie hat hier ihre Chancen.

Bei Wurmbefall können Sie Ihrer Katze Kürbiskerne (am besten bio) geben und/oder klein geschnittenen Bärlauch geben. Sowohl Kürbiskerne als auch Bärlauch treiben die Würmer aus.

Die Kürbiskerne können Sie ggf. erst einmal in ein wenig Wasser einweichen, danach „zerhackseln“, um sie dann Ihrer Katze unters Feuchtfutter zu mischen. Auch den klein geschnittenen Bärlauch können Sie unters Feuchtfutter mischen.

Bärlauch/Kürbiskerne (natürlich können Sie auch beides zusammen unters Futter mischen) geben Sie so lange, bis Ihre Katze keine Würmer mehr hat.

Der Vorteil hier ist, daß Sie Ihrer Katze auch dann obiges geben können, wenn Sie nur den Verdacht auf Würmer haben, dieser aber nicht gesichert ist, denn diese natürlichen Nahrungsmittel schaden natürlich nicht.

Wurmbefall können Sie durch den Tierarzt nachweisen lassen, indem Sie ihm von Ihrer Katze eine Kotprobe zur entsprechenden Untersuchung geben.

Folgende Auffälligkeiten können auf Würmer hindeuten:

–         Ihre Katze frisst auffällig viel, nimmt aber ab

–         Ihre Katze hat wenig Appetit, sonst aber geht es ihr gut

–         Sie entdecken einen Wurm am After Ihrer Katze

–         Ihre Katze erbricht Würmer

–         Ihre Katze frisst sehr viel und hat einen aufgeblähten Bauch

–         Ihre Katze hustet oft

Je nach Wurmart können die Symptome unterschiedlich sein. Bärlauch und Kürbiskerne treiben jede Art von Würmern aus dem Körper aus.

Eine gesunde Katze mit einem guten Immunsystem kann i.d.R. alles für sich alleine gut abwehren, Viren, Bakterien, Flöhe, Würmer, etc. Daher ist die beste Vorbeugung gegen Würmer ein glückliches und gesundes Katzenleben ohne Belastung von außen sowie eine gesunde Katzenernährung.

Je gesünder Ihre Katze, umso besser ihr Immunsystem, umso weniger kann sie Würmer bekommen.

Ansonsten kann Ihre Katze von Würmern befallen werden, wenn sie eine stark mit Würmern befallene Maus gefressen hat oder rohes Fleisch mit Wurmbefall (um dies zu vermeiden können Sie bei der Gabe von Rohfleisch dieses vorher kurz einfrieren, was alle Würmer abtötet).. Würmer können allerdings auch im Mutterleib von der Mutterkatze auf die Babys übertragen werden, weshalb leider oft Katzenbabys bzw. –kinder unter Würmern leiden.

 

Viele weiteren Informationen zu und über unsere Katzen finden Sie in meiner

„Ganzheitlichen Katzenfibel“


 

Was hilft vorbeugend gegen Flöhe und Zecken?

Endlich Sommer! Das heißt aber auch, daß unsere Freigänger-Katzen nun ggf. mit Flöhen und Zecken zu „kämpfen“ haben.

Grundsätzlich gehört die eine oder andere Zecke bei Freigängern einfach dazu. Dies ist nichts Schlimmes, doch der Mensch sollte sie natürlich schon entfernen (sanft aber bestimmt herausdrehen).

Die beste Vorbeugung gegen diese unliebsamen Parasiten ist ein glückliches, gesundes Katzenleben und ein gutes Immunsystem. Denn dann kann unsere Katze diese „Viecher“ von selber am besten alleine abwehren.

Je gesünder die Katze und je besser ihr Immunsystem, umso eher wird sie weder Flöhe noch Zecken bekommen.

Und ein gutes Immunsystem bekommt bzw. hat unsere Katze, wenn sie gesund ernährt wird und so wenig Belastung wie nur möglich von außen bekommt, also weder Probleme und Streß noch Medikamente, Impfungen, Wurmkuren, Flohmittel, etc. – denn all dies belastet den Körper.

Floh- bzw. Parasitenmittel „helfen“ grundsätzlich nur dann, wenn die Katze tatsächlich Flöhe/Zecken hat. Sie schützen nicht vorsichtshalber. Ferner aber belastet diese Chemie den Körper extrem, denn das Mittel geht immer in den ganzen Körper. Dies gilt auch für Flohhalsbänder! Und genau dies schwächt dann das Immunsystem…

Ernähren Sie Ihre Katze also bitte gesund und belasten Sie sie so wenig wie möglich, am besten gar nicht; informieren Sie sich gut, wenn Sie immer noch meinen, Impfungen und Wurmkuren, etc. wären wirklich erforderlich und hätten keine Schattenseiten.

Vorbeugend bzw. auch bei tatsächlichem kleineren „Befall“ können Sie Ihrer Katze Bierhefeflocken (bekommen Sie im Reformhaus) übers Feuchtfutter streuen.

Bei starkem Flohbefall und einer „Zeckenplage“ wenden Sie sich bitte an Ihren fachkundigen Katzenhomöopathen.

 

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„Ganzheitlichen Katzenfibel“