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Meine Katze weckt mich nachts immer…?!

Dies kommt oft vor, insbesondere bei Katzenkindern und sehr jungen Katzen. Denn die Kätzchen haben ja noch ganz viel Energie und wollen einfach nur ihre kleine Katzenwelt entdecken. Und Katzen sind von Natur aus Nachttiere… Daher sind sie nachts wach und nicht dann, wenn Sie möchten, also tagsüber…

Bonny und Sunny als Katzenbabys
Bonny und Sunny als Katzenbabys

Entsprechend ist dies ein ganz normales Katzenverhalten und kein Grund zur Sorge oder für die Gabe von Bachblüten o.ä…

Hier sollten Sie ganz, ganz viel mit Ihrem Kätzchen spielen, mehrmals am Tag eine gute Zeit lang, und insbesondere auch noch einmal eine gute Runde abends, bevor Sie zu Bett gehen.

Dann wird Ihr Kätzchen müde und ausgelasteter sein und mit Ihnen länger durchschlafen.

Aber auch die Möglichkeit des Freiganges sollten Sie überdenken, wenn Ihre Umgebung dies zulässt. Denn der Freigang schafft natürlich Abwechslung und Ihr Tiger hat mehr „um die Ohren“…

Ferner kann man überlegen, ob Sie Ihrem Kätzchen einen Katzenkumpel gönnen. Dieser ersetzt natürlich bitte nie komplett, daß Sie sich mit der Katze beschäftigen. Aber Ihre Katze hat dann einen Spielkameraden, man kann sich zu zweit die Zeit vertreiben, Spaß haben, die Welt entdecken, auch wartet es sich zu zweit meist besser auf seine Menschen, etc.

Bedenken Sie in dieser Hinsicht aber bitte vorher, daß man im voraus nie genau weiß, wie sich die Katzen verstehen werden. Hier sollten Sie von Anfang an dazu bereit sein, ggf. auch weiteres auf sich zu nehmen, wenn die zwei sich nicht gleich so verstehen, wie Sie es sich wünschen.

Sommerzeit=Zeckenzeit…

Ist die Katze Freigänger, kennt ihr Mensch dieses Thema…

Wenn nun die schöne, sommerliche Jahreszeit kommt, freuen sich nicht nur Mensch und Katze, sondern auch die Zecken…

Die Zecken warten in Gebüschen und Sträuchern und freuen sich, wenn ein Wirt vorbei kommt – unsere Katzen.

Dies liegt alles in der Natur, und so ist die eine oder andere Zecke bei unseren Katzen ganz normal und „nichts Schlimmes“.

Eine Zecke sollten Sie sanft entfernen, indem Sie sie heraus drehen. Hierfür gibt es im Handel Zeckenzangen, genauso aber ist dies auch ohne Hilfsmittel möglich.

Manchmal kann sich nach der Entfernung an der Stelle ein kleiner „Knubbel“ bilden; dieser geht in der Regel aber bald von selber wieder zurück.

Bleibt doch einmal der Zeckenkopf stecken, bitte keine Panik. Der Körper treibt diesen normalerweise von selber mit der Zeit raus.

In seltenen Fällen aber kann sich die Stelle entzünden, auch kann ein Zeckenbiß zu Bewegungsauffälligkeiten führen. Dies sind aber Ausnahmen! Hier bitte einen fachkundigen Tierarzt, Tierheilpraktiker oder -homöopathen aufsuchen.

Von jeglichen nicht natürlichen Zeckenmitteln oder gar Zeckenhalsbändern möchte ich dringend abraten, denn diese sind pure Chemie und belasten den Körper sehr stark!

Sie können Ihrer Katze aber gerne Bierhefeflocken über ihr Feuchtfutter streuen… Diese haben sich bei Parasiten für sich bewährt.

(Wie) ist eine Katzenberatung online möglich?

Diese Frage wird mir natürlich öfters gestellt. Und es ist auf jeden Fall immer absolut gut und richtig, skeptisch zu sein und zu hinterfragen.

Eine Beratung per Mail ist nur daher möglich, weil ich immer „von vorne bis hinten“ abfrage, sowohl im katzenpsychologischen als auch im -homöopathischen Bereich.

Gleichfalls funktioniert und „arbeitet“ die Homöopathie ganz anders als die Schulmedizin. Bei einer homöopathischen Unterstützung ist man immer auf eine umfangreiche individuelle Anamnese (Fallaufnahme) angewiesen, sowohl bei einer Beratung vor Ort als auch per Mail oder telefonisch.

Wer einmal einen Fragebogen von mir erhalten hat, weiß, wovon ich hier spreche…

Denn es ist immer ein gewisser Zeitaufwand, nicht nur für mich, sondern auch natürlich für die Katzenhalter, all meine Fragen zu beantworten.

Doch nur, wenn ich ein wirklich gutes Gesamtbild habe, nur dann kann ich gezielt und gesamt beraten – katzenpsychologisch genauso wie -homöopathisch.

Die Schulmedzin sieht ein Symptom und gibt ein entsprechendes Mittel „dagegen“.

Die Homöopathie aber braucht immer das gesamte Bild. Ich muß die Katze für sich kennenlernen, ihren Charakter, ihr Wesen, ihr Leben mit Ihnen, ggf. ihre Vorgeschichte, natürlich muß ich auch die Symptome selber kennen. Auch die Ernährung spielt eine Rolle, ebenso wie die gesamte Krankheitsgeschichte, bisherige Therapien und Medikamente, Impfungen, etc.

Und natürlich ist dies in der Katzenpsychologie nicht anders – hier muß ich soviel wissen, als würde ich eine Weile lang mit Ihnen und Ihrer Katze zusammen leben.

Daher sind meine Fragebögen immer so umfangreich – daher aber auch ist eine Beratung durchaus gut möglich, ohne vor Ort zu sein.

Natürlich bin ich darauf angewiesen, daß Sie mir wahrheitsgemäß antworten – da Sie aber ja Zufriedenheit und Gesundheit Ihrer Katze wünschen, ist dies natürlich hoffentlich auch in Ihrem Sinne.

Die Homöopathie selber, werden dann homöop. Mittel gegeben, lebt von der Beobachtung, denn jeder Heilungsprozeß ist individuell. Und so brauche ich auch hier natürlich Ihr „Feedback“.

Selbstverständlich ist eine zusätzliche tierärztliche Untersuchung/Diagnose oft hilfreich bzw. gar erforderlich, denn auch dies hilft natürlich mir bzw. der Homöopathie.

Daher veweise ich immer auf einen Tierarzt, wenn ich eine gute Diagnose/tierärztliche Einschätzung für erforderlich erhalte – und natürlich auch immer dann, wenn es sehr akut ist, die Katze sofort Hilfe braucht. Denn für die Homöopathie brauchen wir auch immer ein wenig Zeit…

Jäger – eine Gefahr für unsere Katzen

Jäger – eine nicht zu unterschätzende Gefahr für unsere Katzen

Traurig aber wahr: Immer wieder werden Katzen auch Opfer von Jägern. Daher ist es wichtig, wenn Ihre Katze Freigänger ist, daß Sie sich hier erkundigen, wie es sich bei Ihnen vor Ort mit dem Thema Jagd verhält.

Gesetzlich darf ein Jäger eine Katze dann nicht abschießen, wenn sie sich in einem Umkreis von 200m von ihrem Zuhause aufhält. Doch welche Katze hält sich hieran…

Die Lösung ist hier einzig, daß Sie so wohnen, daß es dort keine Jäger gibt. Oder Sie haben ein riesiges (!) Grundstück, das Sie Ihr Eigentum nennen können – aber auch hier sind Sie und Ihre Katze nur dann vor Jägern wirklich sicher, wenn Ihr gesamtes Grundstück von einem Zaun umgeben ist! Denn ohne Zaun bzw. entsprechende Begrenzung darf auch auf Ihrem Grundstück gejagt werden, und dies sogar laut Gesetz!

Krankheiten fallen nicht vom Himmel

Es gibt immer einen Grund, eine Ursache, für jede Krankheit, jedes Symptom, jegliche Beschwerden…!

Daher gilt es zuerst, diese mögliche Ursache herauszufinden! Natürlich kann auch eines zum anderen kommen, was nicht selten der Fall ist; denn immer ist der Körper ein Gesamtsystem, und Körper und Seele hängen untrennbar miteinander zusammen…!

Nur, wenn man die Ursache kennt, kann man zum einen gezielt und richtig therapieren, zum anderen besteht auch nur dann die Chance, der Katze wirklich langfristig und gesamt zu helfen.

Auch ist die Kenntnis der Ursache natürlich für die Wahl des angezeigten homöopathischen Mittels mit entscheidend.

Ferner muß die Ursache behoben werden, denn sollte diese noch weiter eine Rolle spielen, der Auslöser also nach wie vor vorhanden sein, wird die Katze nie gesund werden – denn die Ursache ist ja nach wie vor vorhanden.

Und natürlich ist es hilfreich, für die Zukunft vorbeugend ggf. Veränderungen einzuführen, damit auch in Zukunft diese Ursache nicht mehr auftritt und die Katze nicht wieder durch die gleiche Ursache krank wird.

Die Ursache aber kann mannigfaltig sein! Es gibt unzählige Gründe…

Ursachen für Krankheiten und Beschwerden können sein:

  • ungesunde und unnatürliche Ernährung
  • Übergewicht
  • Medikamente
  • Impfungen
  • Wurmkuren, Flohmittel, etc.
  • Streß und Belastungen
  • Kummer, Sorgen, Verlust, Trauer, etc.
  • seelische Probleme
  • Streit und Streß unter mehreren Katzen
  • seelische Belastungen des Katzenhalters
  • Konfliktsituationen des Katzenhalters
  • Vergiftung oder verdorbenes Katzenfutter
  • seelische Überlastung in der Vergangenheit (z.B. Tierheim und Vorgeschichte)
  • genetisch bedingte (Organ-)Defekte
  • u.v.m.

Daher, wenn Ihre Katze leider krank ist, überlegen Sie zuerst, was die mögliche Ursache sein könnte! Gehen Sie alles durch, überprüfen Sie sämtliche Bereiche – was könnte Ihre Katze krank gemacht haben?

Dieses ist immer ein zentrales Thema meiner ganzheitlichen Katzenberatungen.

Beispiel 1:

Die Ernährung Ihrer Katze ist leider alles andere als gesund, sie wird hierdurch krank (z.B. Niereninsuffizienz, Diabetes). Sie kann nur dann überhaupt wieder eine Chance auf Gesundung bekommen, wenn Sie die Ernährung rigoros umstellen…!

Beispiel 2:

Ihre Katze leidet darunter, weil Sie selber sehr unter Streß stehen, Sie selber Kummer haben, vielleicht hierdurch auch weniger Zeit für Ihre Katze. Ihre Katze spült und fühlt Ihre Emotionen. Und leider übertragen sich diese auch auf Ihre Katze. Sie wird krank. Dies müssen Sie sich hier bewußt machen und zuerst alles versuchen, daß Sie selber wieder glücklich und zufrieden sind!

Beispiel 3:

Ihre Katze wird krank in direktem zeitlichen Zusammenhang nach einer Impfung. Selbstverständlich würde ich Ihre Katze hier homöopathisch behandeln. Aber – Sie sollen sich sofort weiter über Impfungen informieren und überdenken, ob Sie Ihre Katze auch in Zukunft noch impfen lassen.

Beispiel 4:

Ihrer Katze geht es plötzlich schlecht, sie erbricht, hat Durchfall. Dies kam sehr plötzlich, vorher ging es ihr bestens. Die Beschwerden traten auf, nachdem sie ein bestimmtes Futter gefressen hat. Selbstverständlich muß die Vergiftung hier homöopathisch ausgeleitet werden. Und dieses Futter gehört in den Müll! Ist der Zusammenhang hier deutlich, sollten Sie den Futterhersteller informieren.

Beispiel 5:

Ihre Katze hat eine Verletzung. Sie bekommt vom Tierarzt hier ein Medikament. Hierauf reagiert die Katze mit Erbrechen. Ist der zeitliche Zusammenhang hier eindeutig, ist das Medikament schuld für das Erbrechen und es sollte natürlich nicht weiter gegeben werden.

Beispiel 6:

Ihre Katze hat, laut tierärztlicher Untersuchung, ein Herzproblem, eine Niereninsuffizienz, ein Leberproblem, und vielleicht noch weitere Beschwerden. Hier erkennt man die Körperzusammenhänge, denn wenn ein Leiden nicht therapiert wird, folgt leider ein Symptom auf das nächste, weil der Körper ein Gesamtsystem ist. Hier muß vorrangig die eigentliche Ursache therapiert werden. Was war zuerst da? Und welche Beschwerden folgten anschließend?

Beispiel 7:

Sie haben eine Katze aus dem Tierheim aufgenommen. Sie hatte vorher eine schwere Zeit, oft ist Genaueres ja leider nicht bekannt. Ihre Katze ist oder wird krank. Hier liegt die Ursache in der Vergangenheit, die einfach zuviel für die kleine Katzenseele war. Sie kann es nicht vergessen, nicht verarbeiten. In diesem Fall ist das Wichtigste überhaupt, daß sie nun endlich ein liebevolles und endgültiges Zuhause hat. Doch wenn die Vergangenheit noch so tief „in ihr steckt“, muß auch dieses natürlich angegangen werden. Auch hier hat die Homöopathie selbstverständlich ihre Chance.

Dies sind nur einige Beispiele, ich könnte unzählige hier notieren.

Was tun, wenn die Katze vermißt wird?

Wenn Sie Ihre Katze vermissen, sie „überfällig“ ist –

sollten Sie „alle Hebel in Bewegung setzen“!

Ist der Freigänger „überfällig“, kann man so einiges tun, alles versuchen, wirklich alle Hebel in Bewegung setzen, damit er hoffentlich schon ganz bald wieder gesund und munter nach Hause kommt:
– Machen Sie Aushänge mit Beschreibung und Fotos

– Klingeln Sie bei Nachbarn und bitten Sie, einmal in Garagen, Schuppen und Keller, etc. zu schauen, denn oft werden Katzen dort aus Versehen eingesperrt.

– Fragen Sie in örtlichen Tierheimen nach, auch bei Tierärzten

– Schalten Sie eine Zeitungsanzeige

– Machen Sie Aushänge auch in örtlichen Supermärkten, etc.

– Glauben Sie ganz, ganz fest daran, daß Ihre Katze schon ganz bald wieder gesund und munter bei Ihnen ist; stellen Sie es sich immer und immer wieder bildhaft so vor.

Zusätzlich können Sie noch immer mal wieder raus gehen, durchqueren Sie selber das Revier Ihrer Katze, am besten auch abends, wenn es dunkel und ruhiger wird. Rufen Sie Ihre Katze, bleiben Sie eine Weile stehen – rufen Sie wieder, bleiben Sie wieder eine Weile stehen, usw.

Ich drücke natürlich ganz, ganz doll die Daumen!