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Stärkung des Immunsystems

Wenn die Katze krank war oder für sich schnell zu Krankheiten, Infekten neigt, wenn ihr Immunsystem geschwächt ist, sollte man dieses auf jeden Fall auf natürliche Weise stärken.

 

Hier gibt es viele Möglichkeiten, wobei die Basis immer die gleiche ist:

 

eine gesunde und natürliche Ernährung

und

keine (weitere) Belastung, wenn möglich,

mit Medikamenten, Impfungen, Wurmkuren, Flohmitteln.

 

Zusätzlich sollte sie vermehrt Vitamine und Mineralien erhalten. Sehr empfehlenswert ist hier Moringa. Moringa gilt als Wunderbaum; man kann alles von ihm essen, und vor allem enthält er eine stark erhöhte Vitamin- und Mineralstoffdichte.

 

Wählen Sie eine gute Qualität, denn es gibt auch hier diverse Anbieter. Zu empfehlen sind u.a. www.moringagarden.eu und www.moringafarm.eu.

 

Es reicht das einfache Pulver, von dem Sie Ihrem kleinen Tiger täglich ein ganz klein wenig (ca. eine Messerspitze) in sein Feuchtfutter untersmischen.

 

Auch eine gute (!) Vitaminpaste können Sie ihr gönnen. Hier achten Sie aber bitte unbedingt darauf, daß keine ungesunden Zutaten, wie insbesondere Zucker oder versteckte Zucker, enthalten sind.

 

Auch EM, effektive Mikroorganismen, können zusätzlich unterstützen, insbesondere auch zur Darmsanierung – denn auch bei unseren Katzen, wie bei uns Menschen, spielt der Darm eine nicht unerhebliche Rolle. Empfehlenswert hier ist www.emiko.de. Hier werden direkt Produkte für Tiere angeboten.

 

Natürlich können Sie Ihrer Katze auch ein paar frische Kräuter unters Futter mischen, wenn sie dies annimmt. Alle Kräuter haben gewisse Heilfunktionen und können daher nur helfen.

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Viele weiteren Informationen zur Stärkung des Immunsystems unserer Katzen finden Sie in meinem Buch

Das Katzengesundheitsbuch

Krankheiten vermeiden durch gesunde Katzenernährung

Viele Krankheiten unserer Katzen lassen sich vermeiden, denn viele Beschwerden sind die Folge einer ungesunden und unnatürlichen Katzenernährung.

Diabetes, Niereninsuffizienz, Übergewicht, Hautprobleme, Schuppen, Allergien, Zahnbeschwerden, Harngrieß u.v.m sind allesamt i.d.R. die Folge einer nicht gesunden Katzenernährung.

Die natürliche Ernährung ist immer die gesündeste. Dies ist bei unseren Katzen eine arme lebende Maus. Diese Maus ist weder gekocht, noch gebraten, schon gar nicht ist sie dehydriert bzw. getrocknet.

Denken Sie immer an diese arme lebende Maus, wenn Sie Ihrer Katze Futter geben. Wie nah kommt dieses Futter der Maus?

Kirsten Schulitz an der Futterstelle
Kirsten Schulitz an der Futterstelle

Lesen Sie immer die genauen Zutaten des Fertigfutters durch. Vertrauen Sie nie der Werbung, dem Hersteller, dem Tierarzt, etc. Sondern informieren Sie sich selber, unabhängig.

Trockenfutter enthält nichts von den ursprünglichen Zutaten. Denn durch Erhitzung, Dehydrierung und Trocknung gehen sämtliche Nähr- und Vitalstoffe verloren. Selbst wenn es also einmal aus Fleisch bestand, so enthält das Endprodukt, das Trockenfutter, keine Nährstoffe dieses Fleisches mehr. Gibt der Hersteller dennoch Vitamine, etc. an, so werden diese künstlich (!) zugefügt.

Getreide in Massen ist alles andere als eine artgerechte Katzenfütterung. Viele Trockenfuttersorten bestehen nur aus Getreide. Viele Feuchtfuttersorten werden mit Getreide gestreckt.

Zucker im Futter? Enthält die Maus Zucker? Würde eine Katze in der Natur Zucker fressen? Nein. Futter ist im Fertigfutter enthalten, damit die Katze süchtig danach wird, so wie wir nach Süßigkeiten.

Ich erlebe in meinen Beratungen praktisch täglich, daß viele Krankheiten der Katze hätten vermieden werden können, wäre die Katze wirklich gesund ernährt worden. Alleine die Umstellung auf eine gesunde Katzenernährung bessert oft das Befinden der Katze, manche Beschwerden können alleine hierdurch ganz ausgeheilt werden.

Die Katze hat immer Futter bekommen, das Zucker enthält. Nun hab sie Diabetes. Die Zuckerkrankheit hätte vermieden werden können, hätte die Katze kein Futter mit Zucker bekommen.

Ein Leben lang herkömmliches Fertigfutter, nun hat die Katze CNI, Niereninsuffizienz. Wäre sie gesund und natürlich ernährt worden, wäre ihr dies erspart geblieben.

Starkes Übergewicht der Katze hat zu Arthrose, einem Herzproblem und Bluthochdruck geführt. Das Übergewicht kam durch die langjährige ungesunde Ernährung.

Die Katze hat Schuppen, sie reagiert immer wieder mit diversen Hautauffälligkeiten. Unsere Haut ist mit ein Entgiftungsorgan. Über die Haut versucht der Körper, Ungesundes und „Gifte“ los zu werden – das ungesunde Fertigfutter.

Ist der Körper, der Körperhaushalt so durcheinander, reagiert er mit diversen Allergien.

Wie bei uns Menschen führt eine schlechte Ernährung auch bei unseren Katzen zu kariösen Zähnen und zu Zahnstein.

Die Katze leidet unter Harngrieß, der Harngrieß wiederum führt zur Blasenentzündung. Sie hat immer nur Trockenfutter bekommen. Dies ist die Ursache für Harngrieß. Ohne das Trockenfutter hätte sie diese Beschwerden nicht bekommen.

Je gesünder und natürlicher die Ernährung, umso besser ist die Basis unserer Katze, umso besser ist ihr Immunsystem, umso besser kann sie Krankheiten von sich aus abwehren, so auch Parasiten wie Würmer und Flöhe.

Bieten Sie Ihrer Katze diese gesunde Basis, ernähren Sie sie gesund.

Geben Sie ihr kein Trockenfutter, geben Sie ihr Feuchtfutter ohne ungesunde Zutaten (Zucker/Caramel), Farb- / Konservierungsstoffe, Getreide). Achten Sie bei Fertigfutter auf einen hohen Fleisch- bzw. Fischanteil („Nebenerzeugnisse“ heißt übersetzt Abfälle, die für den menschlichen Verzehr nicht geeignet sind).

Bieten Sie Abwechslung, geben Sie verschiedene gute Sorten und Marken Feuchtfutter. Mischen Sie gerne ab und zu ein wenig rohes bzw. gegartes Gemüse unter, gekochten Reis oder Kartoffeln, versuchen Sie auch Obst wie z.B. Apfel, Papaya, gönnen Sie ihr ab und untergemischt frische Kräuter, Bierhefeflocken, Haferflocken, ein wenig Olivenöl, etc.

Ziehen Sie, wenn möglich, immer den Biobereich vor.

Wenn Sie dann noch ab und zu rohes Biofleisch (Pute, Hühnchen) geben, Fisch, Krabben, vielleicht ein Ei, dann bieten Sie Ihrer Katze einen guten, einfach umzusetzenden Kompromiß und eine wirklich gesunde Ernährung.

Wer es perfekt machen möchte, die arme lebende Maus komplett ersetzen, der sollte barfen. Hier ersetzt man die Maus komplett, bietet der Katze also alles, was die Maus enthält: Fleisch, Innereien, Knochen, ein wenig Getreide und Gemüse, etc. Hier aber müssen Sie sich gut informieren, damit Ihre Katze wirklich alles bekommt, was ihr Körper braucht.

Eine Futterumstellung der Katze ist oft nicht so einfach, denn ihr Geschmackssinn muß sich genauso umstellen wie ihre Verdauung, etc. Beginnen Sie hier in kleinen Schritten, nach und nach, sodaß sich Ihre Katze an die gesunde Ernährung gewöhnt, gleichfalls ihre Verdauung nicht überfordert wird.

Und wenn Sie ein Katzenbaby aufgenommen haben, dann ernähren Sie es am besten von Anfang an gesund und natürlich, dann werden Sie gar nicht erst die Probleme einer Umstellung bekommen.

Meine Katzen warten immer ganz aufgeregt, wenn ich mir selber etwas zubereite, denn sie wissen, daß ich ihnen davon immer etwas untermische. Morgens mische ich Ihnen unter hochwertiges Fertigfeuchtfutter Haferflocken mit ein wenig Wasser und Olivenöl, mittags ein wenig Blattsalat und Möhren vielleicht mit Kokosflocken zum Feuchtfutter dazu, abends z.B. ein wenig gekochten Reis und gedünstetes Gemüse mit ins Futter.

Die Basis, die Hauptmahlzeit, ist immer das Fleisch bzw. Fisch. Wenn Sie aber ein wenig obiges immer wieder untermischen, dann gewähren Sie eine prima Vielfalt, alle erforderlichen Nähr- und Vitalstoffe, und Ihre Katze erkennt das Natürliche. Ihr Geschmackssinn wird wieder natürlich.

Meine Katzen klauen mir den Salat vom Teller, sie warten geduldig auf Möhrenraspeln, sie essen Datteln pur, auch Champignons und Papaya. Sie bestehen auf ihr hochwertiges Feuchtfutter und hungern lieber, als minderwertiges Fertigfutter zu bekommen. Sie merken, wenn ihnen etwas nicht bekommt und fressen es dann nicht, wie z.B. Paprika.
de:terra-faelis:katze:300x250:gifIm Sinne der Gesundheit Ihrer Katze – lesen Sie immer die genauen Inhaltsstoffe des Futters durch und denken Sie immer an die natürliche Ernährung, die lebende Maus.

Krankheiten fallen nicht vom Himmel

Es gibt immer einen Grund, eine Ursache, für jede Krankheit, jedes Symptom, jegliche Beschwerden…!

Daher gilt es zuerst, diese mögliche Ursache herauszufinden! Natürlich kann auch eines zum anderen kommen, was nicht selten der Fall ist; denn immer ist der Körper ein Gesamtsystem, und Körper und Seele hängen untrennbar miteinander zusammen…!

Nur, wenn man die Ursache kennt, kann man zum einen gezielt und richtig therapieren, zum anderen besteht auch nur dann die Chance, der Katze wirklich langfristig und gesamt zu helfen.

Auch ist die Kenntnis der Ursache natürlich für die Wahl des angezeigten homöopathischen Mittels mit entscheidend.

Ferner muß die Ursache behoben werden, denn sollte diese noch weiter eine Rolle spielen, der Auslöser also nach wie vor vorhanden sein, wird die Katze nie gesund werden – denn die Ursache ist ja nach wie vor vorhanden.

Und natürlich ist es hilfreich, für die Zukunft vorbeugend ggf. Veränderungen einzuführen, damit auch in Zukunft diese Ursache nicht mehr auftritt und die Katze nicht wieder durch die gleiche Ursache krank wird.

Die Ursache aber kann mannigfaltig sein! Es gibt unzählige Gründe…

Ursachen für Krankheiten und Beschwerden können sein:

  • ungesunde und unnatürliche Ernährung
  • Übergewicht
  • Medikamente
  • Impfungen
  • Wurmkuren, Flohmittel, etc.
  • Streß und Belastungen
  • Kummer, Sorgen, Verlust, Trauer, etc.
  • seelische Probleme
  • Streit und Streß unter mehreren Katzen
  • seelische Belastungen des Katzenhalters
  • Konfliktsituationen des Katzenhalters
  • Vergiftung oder verdorbenes Katzenfutter
  • seelische Überlastung in der Vergangenheit (z.B. Tierheim und Vorgeschichte)
  • genetisch bedingte (Organ-)Defekte
  • u.v.m.

Daher, wenn Ihre Katze leider krank ist, überlegen Sie zuerst, was die mögliche Ursache sein könnte! Gehen Sie alles durch, überprüfen Sie sämtliche Bereiche – was könnte Ihre Katze krank gemacht haben?

Dieses ist immer ein zentrales Thema meiner ganzheitlichen Katzenberatungen.

Beispiel 1:

Die Ernährung Ihrer Katze ist leider alles andere als gesund, sie wird hierdurch krank (z.B. Niereninsuffizienz, Diabetes). Sie kann nur dann überhaupt wieder eine Chance auf Gesundung bekommen, wenn Sie die Ernährung rigoros umstellen…!

Beispiel 2:

Ihre Katze leidet darunter, weil Sie selber sehr unter Streß stehen, Sie selber Kummer haben, vielleicht hierdurch auch weniger Zeit für Ihre Katze. Ihre Katze spült und fühlt Ihre Emotionen. Und leider übertragen sich diese auch auf Ihre Katze. Sie wird krank. Dies müssen Sie sich hier bewußt machen und zuerst alles versuchen, daß Sie selber wieder glücklich und zufrieden sind!

Beispiel 3:

Ihre Katze wird krank in direktem zeitlichen Zusammenhang nach einer Impfung. Selbstverständlich würde ich Ihre Katze hier homöopathisch behandeln. Aber – Sie sollen sich sofort weiter über Impfungen informieren und überdenken, ob Sie Ihre Katze auch in Zukunft noch impfen lassen.

Beispiel 4:

Ihrer Katze geht es plötzlich schlecht, sie erbricht, hat Durchfall. Dies kam sehr plötzlich, vorher ging es ihr bestens. Die Beschwerden traten auf, nachdem sie ein bestimmtes Futter gefressen hat. Selbstverständlich muß die Vergiftung hier homöopathisch ausgeleitet werden. Und dieses Futter gehört in den Müll! Ist der Zusammenhang hier deutlich, sollten Sie den Futterhersteller informieren.

Beispiel 5:

Ihre Katze hat eine Verletzung. Sie bekommt vom Tierarzt hier ein Medikament. Hierauf reagiert die Katze mit Erbrechen. Ist der zeitliche Zusammenhang hier eindeutig, ist das Medikament schuld für das Erbrechen und es sollte natürlich nicht weiter gegeben werden.

Beispiel 6:

Ihre Katze hat, laut tierärztlicher Untersuchung, ein Herzproblem, eine Niereninsuffizienz, ein Leberproblem, und vielleicht noch weitere Beschwerden. Hier erkennt man die Körperzusammenhänge, denn wenn ein Leiden nicht therapiert wird, folgt leider ein Symptom auf das nächste, weil der Körper ein Gesamtsystem ist. Hier muß vorrangig die eigentliche Ursache therapiert werden. Was war zuerst da? Und welche Beschwerden folgten anschließend?

Beispiel 7:

Sie haben eine Katze aus dem Tierheim aufgenommen. Sie hatte vorher eine schwere Zeit, oft ist Genaueres ja leider nicht bekannt. Ihre Katze ist oder wird krank. Hier liegt die Ursache in der Vergangenheit, die einfach zuviel für die kleine Katzenseele war. Sie kann es nicht vergessen, nicht verarbeiten. In diesem Fall ist das Wichtigste überhaupt, daß sie nun endlich ein liebevolles und endgültiges Zuhause hat. Doch wenn die Vergangenheit noch so tief „in ihr steckt“, muß auch dieses natürlich angegangen werden. Auch hier hat die Homöopathie selbstverständlich ihre Chance.

Dies sind nur einige Beispiele, ich könnte unzählige hier notieren.

Homöopathie oder Schulmedizin?

Homöopathie für Katzen

Die Schulmedizin nutzt i.d.R. Medikamente und Mittel, die gegen ein Symptom gegenwirken sollen. Meist wird hier nur das Symptom betrachtet, selten der ganzheitliche Aspekt inklusive Ursachenergründung.

Jedes Medikament aber unterdrückt immer nur das Symptom, geht nicht an die Ursache. Ferner belastet jedes Medikament den Körper stark und hat mögliche Nebenwirkungen.

Die Homöopathie dagegen ist eine sanfte Naturheilkunde, die immer mit der Natur arbeitet, nicht gegen sie. Sie gibt dem Körper praktisch „Impulse“, das „innere und äußere Gleichgewicht“ wieder herzustellen, die eigenen Selbstheilungskräfte wieder anzuregen, das Immunsystem wieder eigens zu stärken.

Die Homöopathie gibt dem Körper praktisch die „Anregung“, das zu übernehmen, was jeder Körper normalerweise von Natur aus kann, die Selbstheilung, wenn der Körper diese Kraft z.Zt. von selber nicht ausreichend hat.

Ein guter Homöopath wird auch immer ganzheitlich und gesamt betrachten, alles berücksichtigen, mögliche Ursachen abklären und beheben.