Fellauslecken
Leckt die Katze sich ihr Fell aus bzw. knabbert sie daran, so kann dies, wie so oft, mehrere Ursachen haben.
Zuerst einmal sollte man mögliche körperliche Ursachen überdenken und abklären lassen, entsprechend mit der Katze vorsichtshalber einmal einen Tierarzt aufsuchen.
Liegt eine körperliche Ursache vor, muß diese natürlich behandelt werden. Nach Erhalt der Diagnose Ihres Tierarztes wäre eine homöopathische Unterstützung entsprechend sinnvoll.
Liegt keine körperliche Ursache in direkter Hinsicht vor, kann die Ernährung eine Rolle spielen. Denn möglicherweise reagiert Ihre Katze empfindlich bzw. allergisch auf ein bestimmtes Futter. Daher kann es nie schaden, auf jeden Fall einmal versuchsweise das Futter zu wechseln. Und natürlich ist auch hier eine gesunde und natürliche Ernährung ratsam.
Ferner muß man sich die Frage stellen, wann genau Ihre Katze mit dem Fellauslecken begann. Hat sie direkt vorher etwas erhalten an Medikamenten, Impfungen, Wurmkur, Flohmittel, etc.? Wenn ja, ist es sehr wahrscheinlich, daß diese den Körper so belastet haben, daß dieser die Giftstoffe über die Haut nun nach außen ausscheidet, dies äußert sich in Juckreiz für Ihre Katze, daher geht sie an ihr Fell. Hier müssen diese Giftstoffe, aus meiner naturheilkundlichen Sicht, homöopathisch wieder ausgeschlichen werden.
Aber auch Parasiten, wie z.B. Flöhe, Pilze, etc., können natürlich die Ursache sein. Auch dies muß selbstverständlich abgeklärt werden, ggf. von Ihrem Tierarzt.
Kommen jedoch alle obigen möglichen Ursachen nicht in frage, dann bleibt die Möglichkeit einer seelischen Ursache. Katzen lecken sich oft ihr Fell aus, wenn sie ein Problem haben bzw. mit etwas nicht zurecht kommen. In dieser Hinsicht werden Sie selber i.d.R. schnell bemerken, daß das Fellauslecken begann, als eine Veränderung bei Ihnen eintrat, sei es in Ihrem eigenen Leben, sei es ein Verlust, ein Vorfall, ein neuer Mitbewohner, etc.
In diesem Fall muß man die tatsächliche Ursache erkennen. Liegt sie zurück und “wirkt nicht mehr weiter”, z.B. bei einem Verlust, wird i.d.R. eine Unterstützung mit der Homöopathie und ggf. Bachblüten ausreichen.
Ist das Problem, aus Sicht Ihrer Katze, aber nach wie vor vorhanden, z.B. weil Sie ein Baby bekommen haben, weil eine weitere Katze eingezogen ist, o.ä., dann ist es unumgänglich, auch den katzenpsychologischen Bereich im Detail zu betrachten.
Hier würde ich dann mit einem sehr umfangreichen Fragebogen beginnen, sodaß ich zum einen wirklich alles über Ihre Katze erfahre, zum anderen aber auch alles über Ihr gesamtes gemeinsames Leben. Nur so kann ich dann versuchen, konkret die mögliche Ursache auszumachen. Nach Erhalt Ihrer Antworten werde ich alles in Ruhe durchgehen und “auswerten”, sodaß ich Ihnen dann gezielt Verhaltens- und Veränderungsratschläge aufzeigen kann. Zusätzlich werde ich Ihnen für Ihre Katze homöopathische Mittel empfehlen und/oder Bachblüten, je nach Einschätzung/Erforderlich meinerseits.
Liegt eine seelische Ursache also vor, so benutzt die Katze dieses Fellauslecken praktisch als eine Art Ausgleichshandlung, als Kompensation. So wie einige Katzen aggressiv werden, andere unsauber, wenn sie mit etwas nicht zurecht kommen, so geht sich Ihre Katze an ihr Fell. Wie eine Katze reagiert, ist immer individuell. Entscheidend ist die Ursache, die behoben werden muß.
Das Fellauslecken erstreckt sich i.d.R. auf den Bauchbereich sowie oft auch die hinteren Innenschenkel. Die Katzen haben entsprechen dann oft einen kahlen Bauch und/oder kahle Innenschenkel.
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Ihre Katze leckt sich auch Ihr Fell aus? Schildern Sie mir gerne ein paar Details vorab über Ihre Katze, Ihr gemeinsames Leben, wann das Fellauslecken begann, was sie vorher erhalten hat, was evtl. vorgefallen ist, welche Veränderungen es gab und was Sie selber evtl. als Ursache vermuten, etc., damit ich alles schon einmal ein wenig einschätzen und Ihnen meine Möglichkeiten aufzeigen kann.
Bitte beachten Sie, daß ich bei einer individuellen Beratung ein Honorar berechne.
Gerne können Sie mich jederzeit kontaktieren, per E-Mail an kontakt@katzensprechstunde.de.
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