Niereninsuffizienz CNI bei Katzen vermeiden und behandeln

Leider ist es nicht selten der Fall, daß eine Katze, wenn sie älter wird, eine Niereninsuffizienz bekommt. Doch dies muß nicht sein, es läßt sich vermeiden.

Tieräzte sagen oft: „Das bekommen ältere Katzen öfter.“

Doch nur, weil die Katze älter ist, muß sie nicht krank werden.

Es gibt immer eine Ursache, auch für eine Niereninsuffizienz. Entsprechend kann man durchaus rechtzeitig vorbeugen und alles versuchen, eine mögliche CNI zu vermeiden.

Gleichfalls ist es leider auch kein Wunder, wenn die Nieren der Katze im Alter nicht mehr perfekt funktionieren.

Die Nieren sind Entgiftungsorgane. Wird der Körper nun all die Jahre mit „Müll und Gift“ zugeschüttet, werden die Nieren automatisch überbelastet und schaffen die Entgiftung nicht mehr selber. Die Nieren werden krank, weil sie überlastet worden sind.

Hauptursache für eine Niereninsuffizienz ist in der Regel das durchschnittliche industrielle Katzenfutter, das leider nicht so prima ist, wie die Hersteller versprechen. Der Körper und somit auch die Nieren werden Jahre lang mit „Müll“ belastet. Kommen dann noch weitere Belastungen dazu wie regelmäßige Impfungen, Wurmkuren, Flohmittel, ggf. Medikamente, ist es kein Wunder, daß der Körper und somit die Nieren praktisch „vergiftet“ sind.

Natürlich gibt es auch angeborene Nierenfehler, aber dies ist die Ausnahme, auch wenn es vorkommen kann.

Je weniger Sie Ihre Katze daher mit „Giften“ von außen belasten, wie Impfungen, Wurmkuren, Flohmittel, Medikamente und je natürlicher und gesünder Sie Ihre Katze ernähren, umso unwahrscheinlicher wird ein Nierenproblem später sein.

Wählen Sie Katzenfeuchtfutter ohne ungesunde Zutaten wie Zucker (Caramel), Farbstoffe, Konservierungsstoffe. Meiden Sie „Nebenerzeugnisse“, denn dies bedeutet übersetzt nichts anderes als Abfall. Meiden Sie vor allem auch Getreide, denn mit dem Getreide streckt der Hersteller sein Futter nur auf günstige Weise.

Gerade das Getreide kann zu einer Niereninsuffizienz führen und ist der Grund, warum eine nierenkranke Katze eiweißarm bzw. proteinarm ernährt werden soll. Doch hier gibt es einen fatalen Irrglauben. Es geht hier nicht um Proteine für sich, sondern um die ungesunden Proteine. Und diese stecken im Getreide.

Gesundes Eiweiß aber steckt im Fleisch. Denn die arme lebende Maus, die logischerweise aus Fleisch besteht, ist die natürliche Ernährung der Katze und somit die gesündeste.

Ist Ihre Katze nierenkrank, ist eine Ernährungsumstellung essentiell. Der Tierarzt verkauft hier oft spezielles Nierendiätfutter, das zum einen sehr teuer, zum anderen leider oft auch ungesund ist.

Sie können Ihrer nierenkranken Katze durchaus spezielles Nierendiätfutter geben (auch der Fachhandel bietet entsprechende Produkte an), lesen Sie sich aber auf jeden Fall selber genau die Zutatenliste durch. Dieses Futter sollte Feuchtfutter sein, denn Trockenfutter ist die unnatürlichste und ungesündeste Ernährung für sich. Das Futter sollte keinen Zucker und vor allem kein Getreide enthalten, natürlich auch keine Farb- und Konservierungsstoffe. Nur wenige Nierenspezialfutter aber enthalten weder Zucker noch Getreide…

Eine nierenkranke Katze kann zusätzlich ferner gerne Kohlenhydrate (z.B. gekochte Kartoffeln) und Milchprodukte erhalten (bitte immer pur und am besten bio), wie z.B. Hüttenkäse, Quark.

Sind die Nieren krank, sollten sie gezielt unterstützt werden. Hier hat die Homöopathie durchaus gute Möglichkeiten.

Viele Tierärzte bieten hier SUC an. Dies sind homöopathische Komplexmittel, die aus diversen homöopathischen Einzelmitteln bestehen. Es ist keine wirklich gezielte homöopathische Unterstützung, denn die meisten der dort enthaltenen homöop. Mittel sind nicht wirklich sinnvoll, aber es ist natürlich besser als gar keine Unterstützung der Nieren.

Eine wirklich gezielte Unterstützung mit der Homöopathie aber hat sicherlich mehr Chancen auf Erfolg, gekoppelt mit einer Ernährungsumstellung und am besten auch einer ganzheitlichen Betrachtung und Unterstützung.

Geht es der nierenkranken Katze leider sehr schlecht, sind Infusionen vom Tierarzt, die reine Flüssigkeit enthalten, meistens anfangs eine wichtige Maßnahme, um den Flüssigkeitshaushalt der Katze wieder zu stabilisieren.

Sollte auch Ihre Katze leider an einem Nierenproblem leiden, finden Sie in meinem Buch „Symptomatische Homöopathie für Katzen“ Mittel, die die Nieren pauschal direkt unterstützen.

Gerne können Sie sich natürlich auch direkt an mich wenden, sollten Sie an einer individuellen und gezielten homöopathischen Unterstützung für Ihre Katze interessiert sein.