Kater ist panisch ängstlich, nach Beratung ausgeglichen und zutraulicher

Mir wurde ein Kater vorgestellt, der sich einfach nur panisch ängstlich verhielt.

 

Seine Menschen nahmen zwei 8 Monate junge Kater auf, die in Spanien aufgelesen wurden, dort ins Tierheim kamen, dann nach Deutschland in eine Pflegestelle. Dann kamen die zwei zu ihrem neuen Zuhause.

 

Inzwischen war über ein Jahr vergangen. Der eine Kater hatte sich sofort gut eingelebt; er war auch von Anfang an der Mutigere. Der andere Kater aber war nach wie vor extrem ängstlich, panisch ängstlich. Wann immer er etwas nicht kannte, ein Geräusch, eine Bewegung, Gegenstände, etc., flüchtete er panikartig.

 

Vor allem aber hatte dieser Kater auch vor dem Mann extreme Angst, obwohl beide Menschen sehr Katzen erfahren waren und der Mann sich wirklich vorbildlich bemühte.

 

Es muß in der Geschichte, der Vergangenheit der Kater liegen, daß sich dieser Kater nach wie vor so extrem verhielt. Der eine Kater hat alles gut verkraftet, für den anderen aber blieb das Gewesene anscheinend immer noch in seinem Gedächtnis; seine Angst blieb.

 

Ich begann mit einem umfangreichen Fragebogen, so daß ich zum einen den ängstlichen Kater genau kennenlernen konnte. Zum anderen fragte ich aber auch im Detail ab, was die Menschen bereits versucht hatten und wie sie sich genau verhielten, wann genau der Kater so ängstlich reagierte, was der Mann bei ihm durfte und was dem Kater nach wie vor Angst bereitete.

 

Das bisherige Verhalten der Menschen, auch des Mannes, war absolut genau richtig. Sie ließen dem Kater Zeit und drängten ihn zu nichts. Doch es reichte nicht, daß der Kater wirklich Vertrauen zum Mann fand. Zur Frau hatte er aber dieses Vertrauen.

 

So gab ich den Menschen weitere Ratschläge, gerade auch dem Mann, wodurch sie nach und nach weiter das Vertrauen des Katers gewinnen konnten. U.a. riet ich, daß der Mann in die Hocke geht oder sich auf den Boden setzt, wenn er bei dem Kater ist; denn so ist er niedriger, auf Höhe des Katers, nicht mehr so riesig für die Katze. Die Menschen, insbesondere der Mann, setzten meine Ratschläge konsequent um. Zusätzlich empfahl ich das homöopathische Konstitutionsmittel für den Kater und Bachblüten.

 

Gerade einmal zwei Wochen, nachdem sie meine ausführliche Mail erhalten hatten, erhielt ich eine Berichterstattung, wie die aktuelle Situation war. Und diese war prima! Der Mann durfte immer mehr bei dem Kater, ihn streicheln, dichter mit ihm spielen, und der Kater verhielt sich insgesamt wenig ängstlich, vor allem nicht mehr so panisch ängstlich.