Schlagwort-Archive: katzenpsychologie

Meine Katze weckt mich nachts immer…?!

Dies kommt oft vor, insbesondere bei Katzenkindern und sehr jungen Katzen. Denn die Kätzchen haben ja noch ganz viel Energie und wollen einfach nur ihre kleine Katzenwelt entdecken. Und Katzen sind von Natur aus Nachttiere… Daher sind sie nachts wach und nicht dann, wenn Sie möchten, also tagsüber…

Bonny und Sunny als Katzenbabys
Bonny und Sunny als Katzenbabys

Entsprechend ist dies ein ganz normales Katzenverhalten und kein Grund zur Sorge oder für die Gabe von Bachblüten o.ä…

Hier sollten Sie ganz, ganz viel mit Ihrem Kätzchen spielen, mehrmals am Tag eine gute Zeit lang, und insbesondere auch noch einmal eine gute Runde abends, bevor Sie zu Bett gehen.

Dann wird Ihr Kätzchen müde und ausgelasteter sein und mit Ihnen länger durchschlafen.

Aber auch die Möglichkeit des Freiganges sollten Sie überdenken, wenn Ihre Umgebung dies zulässt. Denn der Freigang schafft natürlich Abwechslung und Ihr Tiger hat mehr „um die Ohren“…

Ferner kann man überlegen, ob Sie Ihrem Kätzchen einen Katzenkumpel gönnen. Dieser ersetzt natürlich bitte nie komplett, daß Sie sich mit der Katze beschäftigen. Aber Ihre Katze hat dann einen Spielkameraden, man kann sich zu zweit die Zeit vertreiben, Spaß haben, die Welt entdecken, auch wartet es sich zu zweit meist besser auf seine Menschen, etc.

Bedenken Sie in dieser Hinsicht aber bitte vorher, daß man im voraus nie genau weiß, wie sich die Katzen verstehen werden. Hier sollten Sie von Anfang an dazu bereit sein, ggf. auch weiteres auf sich zu nehmen, wenn die zwei sich nicht gleich so verstehen, wie Sie es sich wünschen.

(Wie) ist eine Katzenberatung online möglich?

Diese Frage wird mir natürlich öfters gestellt. Und es ist auf jeden Fall immer absolut gut und richtig, skeptisch zu sein und zu hinterfragen.

Eine Beratung per Mail ist nur daher möglich, weil ich immer „von vorne bis hinten“ abfrage, sowohl im katzenpsychologischen als auch im -homöopathischen Bereich.

Gleichfalls funktioniert und „arbeitet“ die Homöopathie ganz anders als die Schulmedizin. Bei einer homöopathischen Unterstützung ist man immer auf eine umfangreiche individuelle Anamnese (Fallaufnahme) angewiesen, sowohl bei einer Beratung vor Ort als auch per Mail oder telefonisch.

Wer einmal einen Fragebogen von mir erhalten hat, weiß, wovon ich hier spreche…

Denn es ist immer ein gewisser Zeitaufwand, nicht nur für mich, sondern auch natürlich für die Katzenhalter, all meine Fragen zu beantworten.

Doch nur, wenn ich ein wirklich gutes Gesamtbild habe, nur dann kann ich gezielt und gesamt beraten – katzenpsychologisch genauso wie -homöopathisch.

Die Schulmedzin sieht ein Symptom und gibt ein entsprechendes Mittel „dagegen“.

Die Homöopathie aber braucht immer das gesamte Bild. Ich muß die Katze für sich kennenlernen, ihren Charakter, ihr Wesen, ihr Leben mit Ihnen, ggf. ihre Vorgeschichte, natürlich muß ich auch die Symptome selber kennen. Auch die Ernährung spielt eine Rolle, ebenso wie die gesamte Krankheitsgeschichte, bisherige Therapien und Medikamente, Impfungen, etc.

Und natürlich ist dies in der Katzenpsychologie nicht anders – hier muß ich soviel wissen, als würde ich eine Weile lang mit Ihnen und Ihrer Katze zusammen leben.

Daher sind meine Fragebögen immer so umfangreich – daher aber auch ist eine Beratung durchaus gut möglich, ohne vor Ort zu sein.

Natürlich bin ich darauf angewiesen, daß Sie mir wahrheitsgemäß antworten – da Sie aber ja Zufriedenheit und Gesundheit Ihrer Katze wünschen, ist dies natürlich hoffentlich auch in Ihrem Sinne.

Die Homöopathie selber, werden dann homöop. Mittel gegeben, lebt von der Beobachtung, denn jeder Heilungsprozeß ist individuell. Und so brauche ich auch hier natürlich Ihr „Feedback“.

Selbstverständlich ist eine zusätzliche tierärztliche Untersuchung/Diagnose oft hilfreich bzw. gar erforderlich, denn auch dies hilft natürlich mir bzw. der Homöopathie.

Daher veweise ich immer auf einen Tierarzt, wenn ich eine gute Diagnose/tierärztliche Einschätzung für erforderlich erhalte – und natürlich auch immer dann, wenn es sehr akut ist, die Katze sofort Hilfe braucht. Denn für die Homöopathie brauchen wir auch immer ein wenig Zeit…

Erwachsene Katze und Katzenkind

Katzenzusammenführung: erwachsene Katze und Katzenkind

Es ist ganz normal, wenn sich eine ältere, erwachsene Katze und ein Katzenkind nicht so prima verstehen, denn hier treffen zwei ganz unterschiedliche „Lebenseinstellungen“ ; aufeinander: die ältere Katze hat ihre gewohnte Routine, möchte natürlich auch mehr einfach nur ihre Ruhe – und die noch so junge Katze möchte nur ihre kleine Katzenwelt entdecken, spielen und toben…

Hier muß der Mensch einen Ausgleich schaffen und ganz, ganz viel mit der jungen Katze spielen und spielen und spielen – und gleichzeitig natürlich der älteren Katze einen möglichen Grund zur Eifersucht nehmen…

Man muß sich also zweiteilen, im beiden unterschiedlichen Interessen immer gleichzeitig gerecht zu werden, was natürlich am einfachsen ist, wenn zwei Menschen da sind, sodaß sich immer ein Mensch um jeweils eine Katze kümmern kann. So kann man sich bei zwei Menschen prima aufteilen: einer spielt mit dem Katzenkind, der andere kümmert sich um die ältere Katze…

Aber auch die ältere Katze sollte immer mal wieder auch dazu eingeladen werden mitzuspielen, wenn sie denn möchte.

Oder man spielt mit der jungen Katze, redet gleichzeitig mit der älteren, kümmert sich dann anschließend auch um sie.

Je mehr die junge Katze beschäftigt wird und somit ausgelastet ist, umso mehr läßt sie die ältere Katze in Ruhe.

Denn schnell kann so ein junges Katzenkind einer älteren Katze einfach „zuviel“ werden – und hier muß dann eben entsprechend „der Mensch ran“…

Viel Spaß beim Spielen – und gleichzeitig beim Eifersucht vermeiden…!