Archiv der Kategorie: Katzenkrankheiten

Krankheiten der Katzen, Ursachen und natürliche Behandlungsmöglichkeiten mit u.a. Homöopathie

Menschen können Katzen mit einem Infekt anstecken

Auch wenn die allgemeine Meinung anscheinend eine andere ist (ich lese und höre es durchaus oft), so ist es durchaus so, daß wir Menschen, wenn wir einen Infekt haben (z.B. eine Grippe, eine starke Erkältung o.ä.), unsere Katzen anstecken können.

Der Mensch schnupft und schnieft stark für mehrere Tage, hat vielleicht Fieber – und kurz danach zeigt auch die Katze Schnupfensymptome.

Dies kann vorkommen!

Ich habe es selber bei mir und meinen Katzen erlebt, und dieser Zusammenhang wird auch in meinen Beratungen oft deutlich.

Daher – wenn Sie selber krank sind, eine Grippe oder starke Erkältung haben, dann halten Sie bitte ein wenig Abstand zu Ihrer Katze. Streicheln ist natürlich o.k., direktes Schmusen aber tabu. Und vor allem Ihr Gesicht sollten Sie von der Katze fernhalten, denn durch Schniefen und Husten werden die Viren und Bakterien „frei“ – also in dieser Zeit kein „Katzenküssen“…

Ganz wichtig auch: Täglich gut durchlüften!

Und wenn Ihr kleiner Tiger Freigänger ist, darf er hier gerne viel raus… (natürlich nicht aussperren, das versteht er nicht!).

Anders herum aber ist es nicht möglich – unsere Katzen können KEINE Krankheiten auf uns Menschen übertragen!

 

Gluten kann Epilepsie bei Katzen auslösen?!

Jeder, der mich bzw. meine Beratungen, Bücher und Internetseiten kennt, weiß sehr gut, wie viel Wert ich auf eine gesunde Katzenernährung lege.

Bei meinen aktuellen Recherchen bin ich nun auf genau diese Information gestoßen: Es besteht der Verdacht, daß Gluten bzw. Weizen Epilepsie bei Katzen auslösen kann!

Es scheint nicht bestätigt (wie vieles, wo die Ernährung eine Rolle spielt…), aber da für sich gerade Weizen und somit das dort enthaltene Gluten alles andere als eine natürliche Katzenernährung ist, wäre ein Zusammenhang durchaus logisch.

Neigt die Katze also zu epileptischen Anfällen, sollte sofort rigoros kein Futter mehr gegeben werden, das Weizen bzw. Gluten enthält!

War dies bei Ihrer Katze tatsächlich die Ursache, wäre der Beweis erbracht… – und es war eine einfache, streßlose und kostengünstige Lösung…

Und so ganz nebenbei – eine gesunde Katzenernährung schadet bekanntermaßen ja eh nicht…

 

 

 

Antibiotika können Pilz auslösen!

Es kam in letzter Zeit jetzt so oft in meinen Beratungen vor, daß ich dies nun hier veröffentlichen möchte und muß.

Antibiotika können bei der Katze einen Pilz auslösen! Und dies kommt durchaus gar nicht so selten vor!

Das Problem aber ist, daß der Tierarzt dies leider so gut wie nie erkennt, weder den Zusammenhang noch den Pilz. Ferner muß zur Pilzerkennung eine Probe entnommen werden, die entsprechend analysiert wird – und dies kann dauern.

Man kann auf den ersten Blick auch nicht sofort erkennen, daß es sich um einen Pilz handelt; einzig zeigt die Katze Hautauffälligkeiten, die diverse Formen haben können.

Was macht der Tierarzt bei Hautbeschwerden? Er gibt i.d.R. ggf. Antibiotika oder aber Cortison. Sprich, alles wird noch schlimmer! Noch einmal Antibiotika, was zum Pilz führt. Und Cortison bringt den Pilz dann richtig zum Blühen. Fatal!

Grundsätzlich: Hat die Katze Antibiotika bekommen und begannen die Hautauffälligkeiten danach, ist es sehr wahrscheinlich, daß hier ein Zusammenhang besteht. Hat die Katze gar die Hautauffälligkeiten an der Spritzenstelle, ist es noch einmal wahrscheinlicher.

Und bei Pilz ist es i.d.R. so, daß die Haare um die betroffenen Stellen sehr locker sitzen; man kann sie ganz leicht herausziehen. Dies ist der erste Verdacht auf Pilz.

Sollte der Tierarzt tatsächlich den Pilz erkannt haben, gibt die Schulmedizin ein Medikament gegen Pilz, das ganz starke Nebenwirkungen hat.

Ich kann hier nur raten, sich an eine gute Alternative zu wenden, an einen guten Tierheilpraktiker bzw. Katzenhomöopathen.

 

Bewegungsbeschwerden durch falsches Futter

Katzenfutter, das Bewegungsprobleme hervorruft?

Traurig aber wahr, ja, dies gibt es!

In meinen Beratungen kommt es immer wieder vor, daß ungesundes Katzenfutter, insbesondere Trockenfutter, zu Bewegungsauffälligkeiten führt.

Z.B. wurde mir eine Katze vorgestellt, deren immer wieder kurzfristigen Bewegungsunkoordinationen den Tierarzt an Epilepsie denken ließ.  Die Menschen aber wollten ein Antiepileptikum vermeiden und wandten sich an mich.

Wir machten eine umfangreiche Anamnese, und mir fiel gleich auf, daß die Auffälligkeiten der Katze absolut keine typischen epileptischen Anfälle waren. Wie immer hinterfragte ich die mögliche Ursache und überprüfte das Katzenfutter, das diese Katze erhielt. Sie erhielt einzig eine Sorte Katzenfutter, Trockenfutter.

Ich schaute mir die Inhaltsstoffe dieses Futters genau an. Mal davon abgesehen, daß Trockenfutter für sich ungesund ist, so enthielt dieses eine Futter diverse auffällig ungesunde bis krank machende Zutaten, wie insbesondere die Schwermetalle Kobald und Mangan, aber auch Antioxidationsmittel und Nicotinsäure.

Sofort erhielt die Katze dieses Futter nicht mehr, die Menschen stellten um auf eine wirklich gesunde Katzenernährung. Zusätzlich entgiftete ich die Katze homöopatisch. Relativ sofort hatte sie keine Bewegungsauffälligkeiten mehr.

Nur am Rande: Der Tierarzt hätte hier ein Antiepileptikum gegeben und die Ernährung nicht umgestellt!

Und dies war nicht der einzige „Fall“, wo ungesundes Futter Bewegungsstörungen verursacht hat.

Daher: Schauen Sie sich ganz genau alle Zutaten vom Futter an, Inhaltsstoffe und Zusatzstoffe! Und – kein Trockenfutter!

Niereninsuffizienz CNI bei Katzen vermeiden und behandeln

Leider ist es nicht selten der Fall, daß eine Katze, wenn sie älter wird, eine Niereninsuffizienz bekommt. Doch dies muß nicht sein, es läßt sich vermeiden.

Tieräzte sagen oft: „Das bekommen ältere Katzen öfter.“

Doch nur, weil die Katze älter ist, muß sie nicht krank werden.

Es gibt immer eine Ursache, auch für eine Niereninsuffizienz. Entsprechend kann man durchaus rechtzeitig vorbeugen und alles versuchen, eine mögliche CNI zu vermeiden.

Gleichfalls ist es leider auch kein Wunder, wenn die Nieren der Katze im Alter nicht mehr perfekt funktionieren.

Die Nieren sind Entgiftungsorgane. Wird der Körper nun all die Jahre mit „Müll und Gift“ zugeschüttet, werden die Nieren automatisch überbelastet und schaffen die Entgiftung nicht mehr selber. Die Nieren werden krank, weil sie überlastet worden sind.

Hauptursache für eine Niereninsuffizienz ist in der Regel das durchschnittliche industrielle Katzenfutter, das leider nicht so prima ist, wie die Hersteller versprechen. Der Körper und somit auch die Nieren werden Jahre lang mit „Müll“ belastet. Kommen dann noch weitere Belastungen dazu wie regelmäßige Impfungen, Wurmkuren, Flohmittel, ggf. Medikamente, ist es kein Wunder, daß der Körper und somit die Nieren praktisch „vergiftet“ sind.

Natürlich gibt es auch angeborene Nierenfehler, aber dies ist die Ausnahme, auch wenn es vorkommen kann.

Je weniger Sie Ihre Katze daher mit „Giften“ von außen belasten, wie Impfungen, Wurmkuren, Flohmittel, Medikamente und je natürlicher und gesünder Sie Ihre Katze ernähren, umso unwahrscheinlicher wird ein Nierenproblem später sein.

Wählen Sie Katzenfeuchtfutter ohne ungesunde Zutaten wie Zucker (Caramel), Farbstoffe, Konservierungsstoffe. Meiden Sie „Nebenerzeugnisse“, denn dies bedeutet übersetzt nichts anderes als Abfall. Meiden Sie vor allem auch Getreide, denn mit dem Getreide streckt der Hersteller sein Futter nur auf günstige Weise.

Gerade das Getreide kann zu einer Niereninsuffizienz führen und ist der Grund, warum eine nierenkranke Katze eiweißarm bzw. proteinarm ernährt werden soll. Doch hier gibt es einen fatalen Irrglauben. Es geht hier nicht um Proteine für sich, sondern um die ungesunden Proteine. Und diese stecken im Getreide.

Gesundes Eiweiß aber steckt im Fleisch. Denn die arme lebende Maus, die logischerweise aus Fleisch besteht, ist die natürliche Ernährung der Katze und somit die gesündeste.

Ist Ihre Katze nierenkrank, ist eine Ernährungsumstellung essentiell. Der Tierarzt verkauft hier oft spezielles Nierendiätfutter, das zum einen sehr teuer, zum anderen leider oft auch ungesund ist.

Sie können Ihrer nierenkranken Katze durchaus spezielles Nierendiätfutter geben (auch der Fachhandel bietet entsprechende Produkte an), lesen Sie sich aber auf jeden Fall selber genau die Zutatenliste durch. Dieses Futter sollte Feuchtfutter sein, denn Trockenfutter ist die unnatürlichste und ungesündeste Ernährung für sich. Das Futter sollte keinen Zucker und vor allem kein Getreide enthalten, natürlich auch keine Farb- und Konservierungsstoffe. Nur wenige Nierenspezialfutter aber enthalten weder Zucker noch Getreide…

Eine nierenkranke Katze kann zusätzlich ferner gerne Kohlenhydrate (z.B. gekochte Kartoffeln) und Milchprodukte erhalten (bitte immer pur und am besten bio), wie z.B. Hüttenkäse, Quark.

Sind die Nieren krank, sollten sie gezielt unterstützt werden. Hier hat die Homöopathie durchaus gute Möglichkeiten.

Viele Tierärzte bieten hier SUC an. Dies sind homöopathische Komplexmittel, die aus diversen homöopathischen Einzelmitteln bestehen. Es ist keine wirklich gezielte homöopathische Unterstützung, denn die meisten der dort enthaltenen homöop. Mittel sind nicht wirklich sinnvoll, aber es ist natürlich besser als gar keine Unterstützung der Nieren.

Eine wirklich gezielte Unterstützung mit der Homöopathie aber hat sicherlich mehr Chancen auf Erfolg, gekoppelt mit einer Ernährungsumstellung und am besten auch einer ganzheitlichen Betrachtung und Unterstützung.

Geht es der nierenkranken Katze leider sehr schlecht, sind Infusionen vom Tierarzt, die reine Flüssigkeit enthalten, meistens anfangs eine wichtige Maßnahme, um den Flüssigkeitshaushalt der Katze wieder zu stabilisieren.

Sollte auch Ihre Katze leider an einem Nierenproblem leiden, finden Sie in meinem Buch „Symptomatische Homöopathie für Katzen“ Mittel, die die Nieren pauschal direkt unterstützen.

Gerne können Sie sich natürlich auch direkt an mich wenden, sollten Sie an einer individuellen und gezielten homöopathischen Unterstützung für Ihre Katze interessiert sein.

Die Frage nach der Ursache

Entscheidend ist immer auch die Frage nach der Ursache, bei Verhaltensauffälligkeiten genauso wie insbesondere bei körperlichen Beschwerden. Dies ist zum einen für die Therapie und die Wahl der Mittel entscheidend, zum anderen aber kann man nur dann langfristig Erfolg haben, wenn die Ursache für die Zukunft behoben ist. Gerade bei körperlichen Beschwerden ist die Ursache zu erkennen, denn sonst werden Symptome behandelt, nie aber der eigentliche Grund für  die Krankheit.

Bei Verhaltensauffälligkeiten stellt sich immer zuerst die Frage, ob die Ursache in der Vergangenheit liegt. Wenn ja, kann die Ursache natürlich nicht mehr geändert werden, der Mensch kann aber hierauf durch sein Verhalten eingehen, Bachblüten bzw. homöopathische Mittel können hier unterstützend eingesetzt werden.

Gibt es jedoch im seelischen Bereich eine oder mehrere Ursachen in der Gegenwart, ist die nächste Frage, ob diese in der Umgebung der Katze liegen oder durch Mittel von außen wie Medikamente, Impfungen, etc. ausgelöst wurden. Liegt die Ursache in der Umgebung der Katze, muß genau hier angesetzt werden. Die Umgebung muß so verändert werden, daß es für die Katze o.k. ist. Dies kann auch bedeuten, daß der Katzenhalter sich z.B. bewußt machen muß, daß er einen erheblichen Einfluß auf seine Katze hat, und wenn er sich z.B. entspannter verhält, auch seine Katze entspannter sein wird. Zusätzlich können ggf. Bachblüten bzw. homöopathische Mittel die Katze unterstützen.

Waren Mittel von außen die Ursache, sollten diese für die Zunkunft natürlich vermieden werden. Ferner muß der Körper entgiftet werden; hier hat die Homöopathie ihre Möglichkeiten.

Bei körperlichen Beschwerden ist die Frage nach der Ursache ebenso essentiell. Auch bei körperlichen Beschwerden kann die Ursache eine seelische sein, sodaß diese zuerst angegangen werden muß; Bachblüten und homöop. Mittel können unterstützen.

Sind Mittel von außen die Ursache für körperliche Beschwerden, sollten auch hier diese in der Zukunft vermieden werden, der Körper muß zuerst (homöopathisch) entgiftet werden, das Immunsystem sollte gestärkt werden, durch die Homöopathie, Schüßlersalze, eine gesunde Katzenernährung, ggf. weitere naturheilkundliche Unterstützungen wie Aloe Vera, kolloidales Silber, Moringa, je nach „Fall“.

Wird als Ursache eine Schwäche des Immunsystems erkannt, so ist dies nicht die tatsächliche Ursache, sondern man muß sich fragen, warum das Immunsystem geschwächt ist. Auch hier kann es wieder mehrere Möglichkeiten geben, und oft kommt eines zum anderen, wie Mittel von außen (Medikamente, Impfungen, Flohmittel, Wurmkuren, etc.), ungesunde Katzenernährung, ggf. seelische Ursachen. Die eigentliche Ursache sollte daher vermieden werden, das Immunsystem wird dann homöopathisch unterstützt, die Katze muß hier gesamt konstitutionell unterstützt werden, ggf. werden Symptome direkt zusätzlich homöopathisch unterstützt, wenn homöopathisch sinnvoll bzw. erforderlich.

Bei Organschwächen gibt es natürlich ebenfalls immer eine Ursache. So führt eine ungesunde Katzenernährung leider oft zu einem Nierenproblem. Ein Zuviel an Cortison, aber auch eine ungesunde Ernährung, kann zu Diabetes führen. Übergewicht und zu wenig Bewegung mögen ein Herzproblem verursachen. Ein Zuviel an Medikamenten mag ein Leberproblem auslösen, usw. Wieder muß die Ursache erkannt und behoben werden, damit dann die Katze gezielt therapiert werden kann.

Nicht selten führt leider eines zum anderen, wenn nicht rechtzeitig bzw. sofort das Immunsystem gesamt wieder gestärkt wird, wenn diverse Medikamente eingesetzt werden, wenn ein Organproblem zu einem weiteren führt. Gerade bei vielen Beschwerden und Symptomen und Organproblemen ist es wichtig, die eigentliche Ursache zu erkennen und die „Abfolge bzw. Reihenfolge“ der Beschwerden auszumachen, um erkennen zu können, was zu welchen neuen Problem führte. Nicht selten ist es leider so, daß die Katze Medikamente gegen ein Problem erhält, dieses Medikament als Nebenwirkung aber neue Symptome verursacht, hiergegen folgen weitere Medikamente, etc. Diese reine Symptombehandlung kann niemals zur Gesundheit führen, denn der Körper wird weiter und weiter belastet.

Bei Organbeschwerden muß das jeweilige Organ direkt unterstützt werden, auch hier hat die Homöopathie ihre Möglichkeiten. Wird das „Ursachenorgan“ unterstützt, werden automatisch auch die Folgebeschwerden zurück gehen. Da die Homöopathie keine Nebenwirkungen hat, folgen auch keine neuen Symptome.

Natürlich gibt es leider auch angeborene Organbeschwerden, wie einen angeborenen Herzfehler oder eine kranke Niere. Hier liegt die Ursache in der Geburt, und hier muß i.d.R. ein Katzenleben lang (homöopathisch) dieses Organ unterstützt werden.

Was immer Ihre Katze leider hat, fragen Sie sich immer nach der möglichen Ursache.

Beispiele:

Die Katze erbricht.

Hat sie etwas gefressen, das nicht o.k. war? Könnte sie draußen Gift gefressen haben? Hat sie Haare erbrochen? Hat sie Gras erbrochen? Zeigt sie weitere Beschwerden bzw. Auffälligkeiten? Erbricht sie schon länger? Frißt sie zu hastig? Wird sie beim Fressen gestört?

Denn gemäß der Ursache muß therapiert werden. Vielleicht war das Futter nicht o.k.? Oder sie hat etwas Giftiges gefressen? Sie hat keine Ruhe beim Fressen? Sie hat weitere Beschwerden und das Erbrechen ist eine Folge?

Die Katze hat einen Infekt, es geht ihr nicht gut. War war, bevor der Infekt begann? Hat sie etwas erhalten an Medikamenten, Impfung, Wurmkur, Flohmittel o.ä.? Oder hat sie Kummer, gab es eine Veränderung, einen Vorfall, einen Verlust? Wird sie gesund ernährt?

Die Katze hat ein Leber- und Nierenproblem. Das Nierenproblem war zuerst, die Leberwerte wurden später schlecht. Wird sie gesund ernährt? Oder führte eine leider ungesunde Katzenernährung zum Nierenproblem? Dann bekam sie Medikamente, die leider die Leber belastet haben, sodaß zusätzlich die Leberwerte schlecht wurden?

Die Katze hat immer wieder eine Zahnfleischentzündung. Was war, bevor diese das erste Mal auftrat? Wie ist die Ernährung? Schulmedizinisch erhält sie immer wieder Cortison und Antibiotika. Die Leberwerte werden schlechter, die Bauchspeicheldrüse ist betroffen, beides als Folge der Medikamente.

Es gibt immer einen Grund, eine Ursache, für jede Verhaltensauffälligkeit, für jede Krankheit. Nur, wenn die Ursache erkannt wird, und oft sind es mehrere, nur dann gibt es die Chance, daß Ihre Katze wieder gesund wird.

Natürlich sind manchmal schulmedizinische Medikamente erforderlich bzw. unerläßlich. Dennoch aber sollte es immer der Ansatz sein, wenn möglich, zuerst der Naturheilkunde eine Chance zu geben. Nur dann, wenn die Naturheilkunde nicht ausreicht bzw. für sich keine Chance hat (wie u.a. bei erforderlichen Operationen oder einer akuten Vergiftung, die Infusionen erforderlich macht), sollte bzw. muß man sofort die Schulmedizin wählen. Manchmal ist auch eine gleichzeitige Therapie von Schulmedizin und Naturheilkunde sinnvoll, ebenso wie der Versuch, nach und nach Medikamente durch die Naturheilkunde zu ersetzen. Für die Diagnose selber sollten Sie immer einen fachkundigen Tierarzt wählen, der ggf. Blutwerte ermitteln und röntgen kann, etc. Aber auch bei der tierärztlichen Untersuchung sollten Sie Ihren Tierarzt immer nach der möglichen Ursache fragen.

Gerade aber auch für die Homöopathie ist die Frage nach der Ursache oft entscheidend bzw. bestimmt die homöopathischen Mittel. Sind Organe direkt betroffen, müssen diese auch in der Homöopathie immer direkt unterstützt werden. Aber auch das Konstitutionsmittel wird stark von der Ursache beeinflußt bzw. bestimmt.

Nicht fehlen dürfen hier natürlich auch Beispiele, wie es sich verhält, wenn die Ursache nicht erkannt bzw. behoben wird.

Beispiele:

Die Katze hat Harngrieß bzw. Struvit. Ursache ist hier fast immer das Trockenfutter. Nun kann man zum Tierarzt gehen, der Grieß kann homöopathisch ausgeleitet werden, dem armen Kater wird ggf. gar der Penis amputiert. Die Katze erhält weiter Trockenfutter, der Struvit bleibt. Nur, wenn die Katze hier kein Trockenfutter mehr erhält, hat sie für sich eine Chance, keinen Harngrieß mehr in der Zukunft zu bekommen.

Diabetes wurde bei der Katze diagnostiziert. Diese Katze hat deutlich Übergewicht und wird ungesund ernährt, erhält insbesondere Katzenfutter, das Zucker enthält. Ob sie nun Insulin und/oder eine homöopathische Blutzuckerreduzierung erhält, sie wird niemals eine Chance für komplette Gesundung erhalten, wenn die Ernährung nicht konsequent umgestellt wird, sie insbesondere kein Futter mehr bekommt, das Zucker enthält, die Katze nicht abnimmt.

Ein schlechtes Fell, Schuppen, Hautauffälligkeiten, das gesamte Hautbild der Katze ist krank. Dies begann direkt nach der Gabe eines Flohmittels. Die Katze wird behandelt, gleich ob schulmedizinisch oder homöopathisch. Es  mag wieder gut werden. Wieder bekommt sie das Flohmittel, wieder hat sie die Beschwerden.

Es geht der Katze nicht gut, die Symptome sind bei diesem Beispiel unerheblich. Sie wird behandelt, schulmedizinisch oder homöopathisch. Die Beschwerden bleiben, weil, bei diesem Beispiel, nicht erkannt wurde, daß hier der Mensch die Ursache ist; denn der Katzenhalter mag plötzlich weniger Zeit für seine Katze haben, der Mensch hat einen neuen Partner, der Mensch hat Kummer und Streß, etc. Nur wenn der Mensch diese Zusammenhänge erkennt, daß seine Katze krank wurde aus seelischen Gründen, die beim Menschen liegen, und er die Dinge so ändert, daß es für seine Katze wieder o.k. wird, kann auch die Katze wieder gesund werden.

Die Katze hat Beschwerden, sie bekommt hierauf Medikamente. Die Beschwerden gehen zurück, doch es treten neue Beschwerden auf. Sie bekommt weitere Medikamente gegen die neuen Beschwerden. Es geht der Katze schlechter und schlechter. Wird hier der Zusammenhang nicht erkannt, daß ein Medikament die neuen Beschwerden ausgelöst hat, bekommt sie also weiter belastende Medikamente, wird der Körper weiter und weiter belastet, sie kann nicht gesund werden. Hier muß der zeitliche Zusammenhang erkannt werden, daß seit einem Medikament die neuen Symptome auftraten, dieses Medikament diese Symptome also verursacht. Dieses Medikament muß abgesetzt werden, natürlich in Absprache mit dem behandelnden Tierarzt (ggf. ein Alternativmedikament fordern) bzw. dem Homöopathen.

Warum wird eine Katze krank?

Unsere Katzen bekommen die gleichen „Zivilationskrankheiten“ wie wir Menschen: Niereninsuffizienz, Diabetes, Epilepsie, Bluthochdruck, geschwächtes Immunsystem, uvm.

Ist dies nicht bezeichnend?

Also muß es eine oder mehrere gemeinsame Ursachen geben. Und die gibt es auch:

  • ungesunde Ernährung
  • ein Zuviel an Chemie (Medikamente, etc.)
  • ein Zuviel an Impfungen
  • nicht artgerechte Haltung bzw. ungesundes Leben
  • Streß und Kummer

Wie kann eine Katze gesund sein und bleiben, wenn sie dauerhaft ungesund ernährt wird und somit alleine hierdurch eine schlechte Basis hat, ggf. gar Medikamente bekommt, regelmäßig Wurmkuren, Flohmittel, Impfungen, was alles ihren Körper stark zusätzlich belastet? Und wenn sie dann noch nicht glücklich ist, nicht artgerecht leben kann? Sie kann eigentlich nur krank werden.

All dies aber lässt sich vermeiden. Wenn Sie Ihre Katze gesund ernähren, den Körper nicht überbelasten mit Chemie (Wurmkuren, Flohmittel, Medikamente), sich der Schattenseiten von Impfungen bewusst sind, ihr ein artgerechtes und liebevolles Katzenleben bieten – wird sie es Ihnen mit einem glücklichen, langen und gesunden Katzenleben danken.

Glauben und vertrauen Sie niemandem blind, weder der Futtermittelindustrie noch der Pharmaindustrie noch dem Tierarzt. Informieren Sie sich gut, wägen Sie ab, nutzen Sie Ihren „gesunden Menschenverstand“, nutzten Sie die Naturheilkunde, wenn doch einmal etwas sein sollte, die unschätzbare Möglichkeiten bietet.

Krankheiten fallen nicht vom Himmel

Es gibt immer einen Grund, eine Ursache, für jede Krankheit, jedes Symptom, jegliche Beschwerden…!

Daher gilt es zuerst, diese mögliche Ursache herauszufinden! Natürlich kann auch eines zum anderen kommen, was nicht selten der Fall ist; denn immer ist der Körper ein Gesamtsystem, und Körper und Seele hängen untrennbar miteinander zusammen…!

Nur, wenn man die Ursache kennt, kann man zum einen gezielt und richtig therapieren, zum anderen besteht auch nur dann die Chance, der Katze wirklich langfristig und gesamt zu helfen.

Auch ist die Kenntnis der Ursache natürlich für die Wahl des angezeigten homöopathischen Mittels mit entscheidend.

Ferner muß die Ursache behoben werden, denn sollte diese noch weiter eine Rolle spielen, der Auslöser also nach wie vor vorhanden sein, wird die Katze nie gesund werden – denn die Ursache ist ja nach wie vor vorhanden.

Und natürlich ist es hilfreich, für die Zukunft vorbeugend ggf. Veränderungen einzuführen, damit auch in Zukunft diese Ursache nicht mehr auftritt und die Katze nicht wieder durch die gleiche Ursache krank wird.

Die Ursache aber kann mannigfaltig sein! Es gibt unzählige Gründe…

Ursachen für Krankheiten und Beschwerden können sein:

  • ungesunde und unnatürliche Ernährung
  • Übergewicht
  • Medikamente
  • Impfungen
  • Wurmkuren, Flohmittel, etc.
  • Streß und Belastungen
  • Kummer, Sorgen, Verlust, Trauer, etc.
  • seelische Probleme
  • Streit und Streß unter mehreren Katzen
  • seelische Belastungen des Katzenhalters
  • Konfliktsituationen des Katzenhalters
  • Vergiftung oder verdorbenes Katzenfutter
  • seelische Überlastung in der Vergangenheit (z.B. Tierheim und Vorgeschichte)
  • genetisch bedingte (Organ-)Defekte
  • u.v.m.

Daher, wenn Ihre Katze leider krank ist, überlegen Sie zuerst, was die mögliche Ursache sein könnte! Gehen Sie alles durch, überprüfen Sie sämtliche Bereiche – was könnte Ihre Katze krank gemacht haben?

Dieses ist immer ein zentrales Thema meiner ganzheitlichen Katzenberatungen.

Beispiel 1:

Die Ernährung Ihrer Katze ist leider alles andere als gesund, sie wird hierdurch krank (z.B. Niereninsuffizienz, Diabetes). Sie kann nur dann überhaupt wieder eine Chance auf Gesundung bekommen, wenn Sie die Ernährung rigoros umstellen…!

Beispiel 2:

Ihre Katze leidet darunter, weil Sie selber sehr unter Streß stehen, Sie selber Kummer haben, vielleicht hierdurch auch weniger Zeit für Ihre Katze. Ihre Katze spült und fühlt Ihre Emotionen. Und leider übertragen sich diese auch auf Ihre Katze. Sie wird krank. Dies müssen Sie sich hier bewußt machen und zuerst alles versuchen, daß Sie selber wieder glücklich und zufrieden sind!

Beispiel 3:

Ihre Katze wird krank in direktem zeitlichen Zusammenhang nach einer Impfung. Selbstverständlich würde ich Ihre Katze hier homöopathisch behandeln. Aber – Sie sollen sich sofort weiter über Impfungen informieren und überdenken, ob Sie Ihre Katze auch in Zukunft noch impfen lassen.

Beispiel 4:

Ihrer Katze geht es plötzlich schlecht, sie erbricht, hat Durchfall. Dies kam sehr plötzlich, vorher ging es ihr bestens. Die Beschwerden traten auf, nachdem sie ein bestimmtes Futter gefressen hat. Selbstverständlich muß die Vergiftung hier homöopathisch ausgeleitet werden. Und dieses Futter gehört in den Müll! Ist der Zusammenhang hier deutlich, sollten Sie den Futterhersteller informieren.

Beispiel 5:

Ihre Katze hat eine Verletzung. Sie bekommt vom Tierarzt hier ein Medikament. Hierauf reagiert die Katze mit Erbrechen. Ist der zeitliche Zusammenhang hier eindeutig, ist das Medikament schuld für das Erbrechen und es sollte natürlich nicht weiter gegeben werden.

Beispiel 6:

Ihre Katze hat, laut tierärztlicher Untersuchung, ein Herzproblem, eine Niereninsuffizienz, ein Leberproblem, und vielleicht noch weitere Beschwerden. Hier erkennt man die Körperzusammenhänge, denn wenn ein Leiden nicht therapiert wird, folgt leider ein Symptom auf das nächste, weil der Körper ein Gesamtsystem ist. Hier muß vorrangig die eigentliche Ursache therapiert werden. Was war zuerst da? Und welche Beschwerden folgten anschließend?

Beispiel 7:

Sie haben eine Katze aus dem Tierheim aufgenommen. Sie hatte vorher eine schwere Zeit, oft ist Genaueres ja leider nicht bekannt. Ihre Katze ist oder wird krank. Hier liegt die Ursache in der Vergangenheit, die einfach zuviel für die kleine Katzenseele war. Sie kann es nicht vergessen, nicht verarbeiten. In diesem Fall ist das Wichtigste überhaupt, daß sie nun endlich ein liebevolles und endgültiges Zuhause hat. Doch wenn die Vergangenheit noch so tief „in ihr steckt“, muß auch dieses natürlich angegangen werden. Auch hier hat die Homöopathie selbstverständlich ihre Chance.

Dies sind nur einige Beispiele, ich könnte unzählige hier notieren.