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gesunde und natürliche Katzenernährung

Gluten kann Epilepsie bei Katzen auslösen?!

Jeder, der mich bzw. meine Beratungen, Bücher und Internetseiten kennt, weiß sehr gut, wie viel Wert ich auf eine gesunde Katzenernährung lege.

Bei meinen aktuellen Recherchen bin ich nun auf genau diese Information gestoßen: Es besteht der Verdacht, daß Gluten bzw. Weizen Epilepsie bei Katzen auslösen kann!

Es scheint nicht bestätigt (wie vieles, wo die Ernährung eine Rolle spielt…), aber da für sich gerade Weizen und somit das dort enthaltene Gluten alles andere als eine natürliche Katzenernährung ist, wäre ein Zusammenhang durchaus logisch.

Neigt die Katze also zu epileptischen Anfällen, sollte sofort rigoros kein Futter mehr gegeben werden, das Weizen bzw. Gluten enthält!

War dies bei Ihrer Katze tatsächlich die Ursache, wäre der Beweis erbracht… – und es war eine einfache, streßlose und kostengünstige Lösung…

Und so ganz nebenbei – eine gesunde Katzenernährung schadet bekanntermaßen ja eh nicht…

 

 

 

Bewegungsbeschwerden durch falsches Futter

Katzenfutter, das Bewegungsprobleme hervorruft?

Traurig aber wahr, ja, dies gibt es!

In meinen Beratungen kommt es immer wieder vor, daß ungesundes Katzenfutter, insbesondere Trockenfutter, zu Bewegungsauffälligkeiten führt.

Z.B. wurde mir eine Katze vorgestellt, deren immer wieder kurzfristigen Bewegungsunkoordinationen den Tierarzt an Epilepsie denken ließ.  Die Menschen aber wollten ein Antiepileptikum vermeiden und wandten sich an mich.

Wir machten eine umfangreiche Anamnese, und mir fiel gleich auf, daß die Auffälligkeiten der Katze absolut keine typischen epileptischen Anfälle waren. Wie immer hinterfragte ich die mögliche Ursache und überprüfte das Katzenfutter, das diese Katze erhielt. Sie erhielt einzig eine Sorte Katzenfutter, Trockenfutter.

Ich schaute mir die Inhaltsstoffe dieses Futters genau an. Mal davon abgesehen, daß Trockenfutter für sich ungesund ist, so enthielt dieses eine Futter diverse auffällig ungesunde bis krank machende Zutaten, wie insbesondere die Schwermetalle Kobald und Mangan, aber auch Antioxidationsmittel und Nicotinsäure.

Sofort erhielt die Katze dieses Futter nicht mehr, die Menschen stellten um auf eine wirklich gesunde Katzenernährung. Zusätzlich entgiftete ich die Katze homöopatisch. Relativ sofort hatte sie keine Bewegungsauffälligkeiten mehr.

Nur am Rande: Der Tierarzt hätte hier ein Antiepileptikum gegeben und die Ernährung nicht umgestellt!

Und dies war nicht der einzige „Fall“, wo ungesundes Futter Bewegungsstörungen verursacht hat.

Daher: Schauen Sie sich ganz genau alle Zutaten vom Futter an, Inhaltsstoffe und Zusatzstoffe! Und – kein Trockenfutter!

Natürlicher Vitamincocktail

Einmal am Tag bekommen unsere Katzen diese Vitaminbombe:

gutes Feuchtfutter, unter das ich ein wenig mische von:

  • Haferflocken
  • Bierhefeflocken
  • Moringa
  • Kokosöl

Haferflocken „strecken“ das Futter ein wenig; sie sind glutenarm und nährstoffreich.

Bierhefeflocken enthalten viele B-Vitamine.

Moringa (auch „Wunderbaum“ genannt) ist Vitamine und Mineralstoffe pur.

Kokosöl vertreibt Parasiten (Flöhe, Milben, Zecken, auch Würmer), hat sich bewährt bei bakteriellen und viralen Infekten.

Ein wenig Mineralwasser ohne Kohlensäure kommt noch dazu, um eine mögliche Verstopfung zu vermeiden (kann bei zuviel Bierhefe/Haferflocken passieren).

Und die Katzen spüren, daß ihnen dies gut tut; sie lieben es!

Alle meine kleinen Tiger mögen dies, auch meine sonst futtermäkeligen Katzen!

Was im herkömmlichen Katzenfutter wirklich enthalten ist

Immer wieder „reite“ ich auf dem Thema Ernährung herum – und dies werde ich auch weiter tun. Denn es ist und bleibt eine traurige Tatsache, daß mit die Hauptursache dafür, daß unsere Katzen krank werden, das herkömmliche Katzenfutter ist.

 

Würden die Katzen wirklich gesund ernährt werden, viele Krankheiten könnten vermieden werden.

 

Daher möchte ich hier nun einmal an einigen Beispielen aufzeigen, was in dem Futter, was der „durchschnittliche“ Haushalt seiner Katze gibt, tatsächlich enthalten ist.

Vorweg aber – haben Sie sich nicht schon einmal gefragt, warum es im normalen Handel immer nur die gleichen großen Marken gibt? Nun, die Antwort ist ganz einfach: Die Futtermittelhersteller bezahlen den Handel dafür, daß er ihre Waren ins Sortiment nimmt! Und dies können sich natürlich nur die großen Futtermittelhersteller leisten.


Und warum gibt es wiederum manche Marken ausschließlich beim Tierarzt? Dies ist der andere Trick – hier umwirbt der Hersteller die Tierärzte mit Geschenken, schon beginnend im Studerium, dann bezahlt er Teile der Praxisausstattung, etc. Wenn man nun dieses Futter nur beim Tierarzt bekommt, kann es teurer verkauft werden, denn der Katzenhalter soll denken, und das tut er leider, daß dieses Futter dann ja auch „besser“ sein muß, was es aber leider eher nicht ist.

 

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Hier ein paar Beispiele:

 

Felix Naßfutter, Schale, „Leckerbissen in Soße, Kaninchen & Ente“

 

Zusammensetzung:
Kaninchen & Ente: Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (davon 4% Kaninchen, 4% Ente), pflanzliche Nebenerzeugnisse, Zucker, Mineralstoffe.

Zusatzstoffe:
Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe: Vitamin A (1.290 IE/kg), Vitamin D3 (200 IE/kg), Vitamin E (17 IE/kg), Eisen (9 mg/kg), Jod (0,2 mg/kg), Kupfer (0,8 mg/kg), Mangan (1,7 mg/kg), Zink (9 mg/kg).
Technologische Zusatzstoffe: E451i (4.350 mg/kg).
Analytische Bestandteile: Feuchtigkeit (83%), Protein (8,5%), Fettgehalt (4,5%), Rohasche (2%), Rohfaser (1%), Linolsäure [Omega-6-Fettsäure] (0,5%).

 

Erläuterung zur Zusammensetzung: 4% Kaninchen und 4% Ente macht 8% – was dann sind die restlichen 92%? Nebenerzeugnisse ist nichts anderes als Abfall! Also eine kostengünstige Streckung für den Hersteller. Zucker für Katzen? Klar, damit sie durch den Zucker abhängig werden und so kein anderes Futter mehr wollen. Daß Zucker nicht gesund sein kann, ist hoffentlich logisch. Ansonsten, wenn Sie möchten, daß Ihre Katze einmal eine Diabetes entwickelt, geben Sie ihr gerne Futter mit Zucker…

Zusatzstoff E451i: Gerne einmal selber recherchieren…: Dies ist ein Triphosphat: Triphosphate sind chemisch synthetisierte Abkömmlinge der Phosphorsäure. Entsprechend erhöht dies den Phosphoranteil, gleichzeitig senkt es den Kalziumanteil. Das Verhältnis Kalzium-Phosphor ist in der Katzenernährung essentiell. Denn ein Zuviel an Phosphat kann u.a. zu einer Niereninsuffizienz führen.

 

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Whiskas 400g-Dose Feuchtfutter „Mit Thunfisch in Terrine“:

 

Zusammensetzung:
Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, Fisch und Fischnebenerzeugnisse (u.a. 4% Thunfisch), Getreide, pflanzliche Eiweissextrakte, Mineralstoffe, Zucker.

Zusatzstoffe:

Vitamin B1 (31.5 mg), Vitamin E (21 mg), Calciumjodat wasserfrei (0.33 mg), Eisensulfat Monohydrat (35 mg), Mangan-(II)- sulfat-Monohydrat (6.6 mg), Zinksulfat Monohydrat (46.2 mg).

Cassia-Gum (1.750 mg/kg).

 

Erläuterung zur Zusammensetzung: Genau 4 % Thunfisch – und der Rest? Nebenerzeugnisse = Abfall. Getreide – dies ist das ungesunde Eiweiß, das zu einer Niereninsuffizienz führen kann. Zucker – damit es süchtig macht, und krank…

Zusatzstoffe: Klingt wie ein kleiner Chemiebaukasten, oder?

Zusatzstoff Cassia-Gum: Dies ist ein pflanzliches Geliermittel, das hauptsächlich aus Sacchariden besteht, also Zucker. Es steht im Verdacht, bei unsern Katzen oft Durchfall zu erzeugen.

 

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Sheba Feuchtfutter Schale „Sauce Speciale Katzenfutter Putenhäppchen in heller Sauce“:

 

Zusammensetzung: Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (u.a. 4% Huhn), Gemüse, Getreide, Mineralstoffe, Kräuter (0.2%).

Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe: Calciumjodat wasserfrei: 0,32 mg, Kupfersulfat Pentahydrat: 4,9 mg, Eisensulfat Monohydrat: 33,4 mg, Mangan-(II)- sulfat-Monohydrat: 6,3 mg, Zinksulfat Monohydrat: 44 mg.

 

Erläuterung zur Zusammensetzung: Da waren sie wieder, die 4% Huhn und die 96%, die keiner kennt… Getreide – wieder das ungesunde Eiweiß, das zur Niereninsuffizienz führen kann.

Zusatzstoffe: Und noch ein Chemiebaukasten…

 

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Trockenfutter „Royal Canin Katzenfutter Sensible 32“

 

Zusammensetzung:
Geflügelmehl, Reis, Mais, Grieben, Tierfett, Maiskleberfutter, tierisches Eiweiß (hydrolysiert), Weizen, Weizenfuttermehl, Lignozellulose, Rübentrockenschnitzel, Hefe, Sojaöl, Natriumtriphosphate, Fischöl, Ei getrocknet, Mannan-Oligosaccharide, L-Lysin

Zusatzstoffe:
Eisen (170 mg/kg), Kupfer (21 mg/kg), Mangan (60 mg/kg), Zink (180 mg/kg), Jod (2,5 mg/kg), Selen (0,3 mg/kg), Vitamin E (500 mg/kg), Vitamin C (200 mg/kg), Biotin (1,4 mg/kg), Cholin (2500 mg/kg), Vitamin B1 Thianin (25 mg/kg), Vitamin B2 Riboflavin (50 mg/kg), Vitamin B5 Pantothensäure (48 mg/kg), Vitamin B3 Niacin (163 mg/kg), Vitamin A (16.000 IE/kg), Vitamin B6 Pyridoxin (24 mg/kg), Vitamin D3 (1000 IE/kg), Folsäure (4,3 mg/kg), Vitamin B12 Kobalamin (0,17 mg/kg)

 

Einmal davon abgesehen, daß beim Trockenfutter durch Erhitzung, Trocknung und Dehydrierung nichts mehr von den ursprünglichen Vitaminen, Mineralien und Nährstoffen enthalten sind…:

 

Erläuterung zur Zusammensetzung: Maiskleberfutter ist nicht nur ein (billiges) Nebenprodukt, alleine der Name sagt schon: es klebt… Maiskleberfutter wird gerne den Kühen als Futter gegeben… Weizen – wieder das ungesunde Eiweiß, das die Hauptursache für eine Niereninsuffizienz ist. Phosphat – noch ein Punkt für eine Niereninsuffizienz. Saccharide – und da ist er, der Zucker, damit auch dieses „Trockenzeug“ süchtig macht.

Erläuterung der Zusatzstoffe: Ist es nicht auffällig, wie viele Zusatzstoffe hier enthalten sind? Genau dies aber ist die Folge, denn es sind durch die Dehydrierung keine Vitamine, etc. mehr enthalten. Damit der Hersteller diese aber dennoch angeben kann, führt er sich künstlich zu – und diese Vitamine sind somit künstlich!

 

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Whiskas Katzenmilch

 

Zusammensetzung:
Milch und Milchnebenprodukte, pflanzliche Nebenprodukte, Zucker.

 

Erläuterung zur Zusammensetzung: Juhu, da ist er wieder, der Zucker!

 

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Dies sind nur ganz wenige Beispiele, ausgewählt, um Ihnen deutlich zu machen, wie ungesund das durchschnittliche Katzenfutter für Ihre Katze ist.

 

Tun Sie sich und Ihrer Katze daher wirklich den Gefallen und lesen Sie sich immer (!) ganz genau die Zutatenliste, die Zusammensetzung, die Zusatzstoffe durch. Machen Sie sich klar und bewußt, was Sie Ihrer Katze da tatsächlich geben. Ist es wirklich gesund? Oder ist das Futter eine Mogelpackung und macht Ihre Katze eigentlich krank?

 

Im größeren Tierfutterladen und im Internet gibt es eine riesige Auswahl an hochwertigem Katzenfutter, ohne ungesunde, krank machende Zutaten.
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Viele weiteren Informationen zu einer gesunden Katzenernährung finden Sie in meinem Buch

Das Katzengesundheitsbuch

Krankheiten vermeiden durch gesunde Katzenernährung

Viele Krankheiten unserer Katzen lassen sich vermeiden, denn viele Beschwerden sind die Folge einer ungesunden und unnatürlichen Katzenernährung.

Diabetes, Niereninsuffizienz, Übergewicht, Hautprobleme, Schuppen, Allergien, Zahnbeschwerden, Harngrieß u.v.m sind allesamt i.d.R. die Folge einer nicht gesunden Katzenernährung.

Die natürliche Ernährung ist immer die gesündeste. Dies ist bei unseren Katzen eine arme lebende Maus. Diese Maus ist weder gekocht, noch gebraten, schon gar nicht ist sie dehydriert bzw. getrocknet.

Denken Sie immer an diese arme lebende Maus, wenn Sie Ihrer Katze Futter geben. Wie nah kommt dieses Futter der Maus?

Kirsten Schulitz an der Futterstelle
Kirsten Schulitz an der Futterstelle

Lesen Sie immer die genauen Zutaten des Fertigfutters durch. Vertrauen Sie nie der Werbung, dem Hersteller, dem Tierarzt, etc. Sondern informieren Sie sich selber, unabhängig.

Trockenfutter enthält nichts von den ursprünglichen Zutaten. Denn durch Erhitzung, Dehydrierung und Trocknung gehen sämtliche Nähr- und Vitalstoffe verloren. Selbst wenn es also einmal aus Fleisch bestand, so enthält das Endprodukt, das Trockenfutter, keine Nährstoffe dieses Fleisches mehr. Gibt der Hersteller dennoch Vitamine, etc. an, so werden diese künstlich (!) zugefügt.

Getreide in Massen ist alles andere als eine artgerechte Katzenfütterung. Viele Trockenfuttersorten bestehen nur aus Getreide. Viele Feuchtfuttersorten werden mit Getreide gestreckt.

Zucker im Futter? Enthält die Maus Zucker? Würde eine Katze in der Natur Zucker fressen? Nein. Futter ist im Fertigfutter enthalten, damit die Katze süchtig danach wird, so wie wir nach Süßigkeiten.

Ich erlebe in meinen Beratungen praktisch täglich, daß viele Krankheiten der Katze hätten vermieden werden können, wäre die Katze wirklich gesund ernährt worden. Alleine die Umstellung auf eine gesunde Katzenernährung bessert oft das Befinden der Katze, manche Beschwerden können alleine hierdurch ganz ausgeheilt werden.

Die Katze hat immer Futter bekommen, das Zucker enthält. Nun hab sie Diabetes. Die Zuckerkrankheit hätte vermieden werden können, hätte die Katze kein Futter mit Zucker bekommen.

Ein Leben lang herkömmliches Fertigfutter, nun hat die Katze CNI, Niereninsuffizienz. Wäre sie gesund und natürlich ernährt worden, wäre ihr dies erspart geblieben.

Starkes Übergewicht der Katze hat zu Arthrose, einem Herzproblem und Bluthochdruck geführt. Das Übergewicht kam durch die langjährige ungesunde Ernährung.

Die Katze hat Schuppen, sie reagiert immer wieder mit diversen Hautauffälligkeiten. Unsere Haut ist mit ein Entgiftungsorgan. Über die Haut versucht der Körper, Ungesundes und „Gifte“ los zu werden – das ungesunde Fertigfutter.

Ist der Körper, der Körperhaushalt so durcheinander, reagiert er mit diversen Allergien.

Wie bei uns Menschen führt eine schlechte Ernährung auch bei unseren Katzen zu kariösen Zähnen und zu Zahnstein.

Die Katze leidet unter Harngrieß, der Harngrieß wiederum führt zur Blasenentzündung. Sie hat immer nur Trockenfutter bekommen. Dies ist die Ursache für Harngrieß. Ohne das Trockenfutter hätte sie diese Beschwerden nicht bekommen.

Je gesünder und natürlicher die Ernährung, umso besser ist die Basis unserer Katze, umso besser ist ihr Immunsystem, umso besser kann sie Krankheiten von sich aus abwehren, so auch Parasiten wie Würmer und Flöhe.

Bieten Sie Ihrer Katze diese gesunde Basis, ernähren Sie sie gesund.

Geben Sie ihr kein Trockenfutter, geben Sie ihr Feuchtfutter ohne ungesunde Zutaten (Zucker/Caramel), Farb- / Konservierungsstoffe, Getreide). Achten Sie bei Fertigfutter auf einen hohen Fleisch- bzw. Fischanteil („Nebenerzeugnisse“ heißt übersetzt Abfälle, die für den menschlichen Verzehr nicht geeignet sind).

Bieten Sie Abwechslung, geben Sie verschiedene gute Sorten und Marken Feuchtfutter. Mischen Sie gerne ab und zu ein wenig rohes bzw. gegartes Gemüse unter, gekochten Reis oder Kartoffeln, versuchen Sie auch Obst wie z.B. Apfel, Papaya, gönnen Sie ihr ab und untergemischt frische Kräuter, Bierhefeflocken, Haferflocken, ein wenig Olivenöl, etc.

Ziehen Sie, wenn möglich, immer den Biobereich vor.

Wenn Sie dann noch ab und zu rohes Biofleisch (Pute, Hühnchen) geben, Fisch, Krabben, vielleicht ein Ei, dann bieten Sie Ihrer Katze einen guten, einfach umzusetzenden Kompromiß und eine wirklich gesunde Ernährung.

Wer es perfekt machen möchte, die arme lebende Maus komplett ersetzen, der sollte barfen. Hier ersetzt man die Maus komplett, bietet der Katze also alles, was die Maus enthält: Fleisch, Innereien, Knochen, ein wenig Getreide und Gemüse, etc. Hier aber müssen Sie sich gut informieren, damit Ihre Katze wirklich alles bekommt, was ihr Körper braucht.

Eine Futterumstellung der Katze ist oft nicht so einfach, denn ihr Geschmackssinn muß sich genauso umstellen wie ihre Verdauung, etc. Beginnen Sie hier in kleinen Schritten, nach und nach, sodaß sich Ihre Katze an die gesunde Ernährung gewöhnt, gleichfalls ihre Verdauung nicht überfordert wird.

Und wenn Sie ein Katzenbaby aufgenommen haben, dann ernähren Sie es am besten von Anfang an gesund und natürlich, dann werden Sie gar nicht erst die Probleme einer Umstellung bekommen.

Meine Katzen warten immer ganz aufgeregt, wenn ich mir selber etwas zubereite, denn sie wissen, daß ich ihnen davon immer etwas untermische. Morgens mische ich Ihnen unter hochwertiges Fertigfeuchtfutter Haferflocken mit ein wenig Wasser und Olivenöl, mittags ein wenig Blattsalat und Möhren vielleicht mit Kokosflocken zum Feuchtfutter dazu, abends z.B. ein wenig gekochten Reis und gedünstetes Gemüse mit ins Futter.

Die Basis, die Hauptmahlzeit, ist immer das Fleisch bzw. Fisch. Wenn Sie aber ein wenig obiges immer wieder untermischen, dann gewähren Sie eine prima Vielfalt, alle erforderlichen Nähr- und Vitalstoffe, und Ihre Katze erkennt das Natürliche. Ihr Geschmackssinn wird wieder natürlich.

Meine Katzen klauen mir den Salat vom Teller, sie warten geduldig auf Möhrenraspeln, sie essen Datteln pur, auch Champignons und Papaya. Sie bestehen auf ihr hochwertiges Feuchtfutter und hungern lieber, als minderwertiges Fertigfutter zu bekommen. Sie merken, wenn ihnen etwas nicht bekommt und fressen es dann nicht, wie z.B. Paprika.
de:terra-faelis:katze:300x250:gifIm Sinne der Gesundheit Ihrer Katze – lesen Sie immer die genauen Inhaltsstoffe des Futters durch und denken Sie immer an die natürliche Ernährung, die lebende Maus.

Warnung vor Applaws Trockenfutter

Daß Trockenfutter die unnatürlichste und ungesündeste Ernährung für unsere Katzen ist, ist hoffentlich bekannt. Wenn nicht, hier noch einmal eine kurze Info:

Die natürliche Ernährung ist immer die gesündeste. Diese ist bei unseren Katzen eine arme lebende Maus. Vergleichen Sie diese Maus nun einmal mit Trockenfutter…

Selbst wenn der Ursprung einmal o.k. war, so wie Fleisch, so ist im Endprodukt Trockenfutter nichts mehr von den Vitaminen, Mineralien, etc. vorhanden, denn durch Trocknung, Dehydrierung, etc. werden sämtliche Nährstoffe vernichtet. Gibt der Hersteller dennoch Vitamine, etc. an, so werden diese nachträglich künstlich zugeführt. Es handelt sich hier dann also um künstliche (!) Vitamine, etc.

Alleine durch das Weglassen von Trockenfutter geht es der Katze oft schon automatisch besser; ich erlebe dies täglich in meinen Beratungen.

Gerade Harngrieß (Struvit, Steine) wird durch Trockenfutter ausgelöst, aber auch andere Auffälligkeiten und Beschwerden wie Hautprobleme, Schuppen, stumpfes Fell uvm. sind eine Folge des ungesunden Trockenfutters.

Doch es geht leider noch schlimmer. In einer meiner Beratungen war es offensichtlich, daß die Katze durch das Trockenfutter von Applaws epileptische Anfälle bekam. Auch die Nierenwerte waren durch das Futter deutlich erhöht. Alleine das Weglassen dieses Futters regulierte die Nierenwerte wieder, diese Katze hatte keine Anfälle mehr.

Die Recherche im Internet ergab, daß es mehrere Warnungen vor dem Trockenfutter von Applaws gibt, u.a. hier:

http://forum.zooplus.de/showthread.php?73794-Probleme-mit-Applaws-Trockenfutter-%28Toxine-und-Melamin%29

Daher diese Info bitte weiterleiten!

Und, am besten, einfach überhaupt kein Trockenfutter der Katze geben!

Die Ernährung der Katze ist entscheidend

Es ist traurig aber wahr – unsere Katzen bekommen die gleichen „Zivilisationskrankheiten“ wie wir Menschen. Gleichfalls aber ist dies logisch, denn die Ernährung unserer Katzen ist inzwischen genauso unnatürlich und ungesund wie die der Menschen.

All diese Krankheiten der Katzen sind insbesondere auf eine ungesunde Katzenernährung zurückzuführen:

Diabetes, Niereninsuffizienz, Harngrieß und Struvit, Übergewicht, Bluthochdruck, Verstopfung, manche Hautbeschwerden, Herzbeschwerden, manche Krebsarten, Arthrose, Karies, manche Allergien…

Genau die gleichen „typischen“ Beschwerden, die sich bei den Menschen häufen…

All dies ist leider auch kein Wunder, denn sowohl der Mensch als auch unsere Katzen ernähren sich immer unnatürlicher, die industrielle Verarbeitung von Lebensmitteln nimmt mehr und mehr zu.

Wenn man sich dies einmal vor Augen führt, kann man schnell erkennen, daß man viele Krankheiten eigentlich auf eine ganz einfache Weise vermeiden kann. Die Lösung ist wirklich einfach, sie lautet: GESUNDE ERNÄHRUNG.

Katze Bonny
Katze Bonny

Und dies gilt für uns Menschen genauso wie für unsere Katzen.

Die natürliche Ernährung ist immer die gesündeste. Doch welche unserer Katzen wird tatsächlich noch natürlich ernährt? Die natürliche Ernährung unser Katzen sind lebende Mäuse, etc. Diese arme Maus besteht aus Fleisch, Knochen, Innereien, etc., und vor allem ist sie LEBEND.

Doch was bekommen unsere Katzen tatsächlich zu futtern? Vergleichen Sie dieses Futter bitte einmal mit dieser lebenden Maus. Kann man dies überhaupt noch vergleichen?

Es gilt nun tatsächlich, diese arme lebende Maus so gut wie möglich zu ersetzen, wenn wir unsere Katzen gesund ernähren möchten, damit sie nicht krank werden.

Der erste Schritt aber ist zuerst einmal, das wirklich UNGESUNDE FUTTER nicht mehr zu geben. Glauben Sie niemals blind Hersteller, Verkäufer oder auch Tierarzt. Sondern lesen Sie sich selber in Ruhe die Zutatenlisten durch, wenn Sie Fertigfutter kaufen.

Trockenfutter ist die unnatürlichste und ungesündeste Ernährung für sich. Alles, was ursprünglich einmal dafür verwertet wurde, wurde so stark erhitzt und dehydriert, das von den ursprünglichen Nähr- und Vitalstoffen und Vitaminen nichts mehr enthalten ist. Gibt der Hersteller dennoch Vitamine, etc. an, wurden diese nachträglich künstlich (künstliche Vitamine!) zugesetzt. Trockenfutter enthält nichts mehr an Vitalstoffen. Vergleichen Sie dieses Trockenfutter einmal mit der lebenden Maus. Gerade Trockenfutter führt zu Harngrieß und Stuvit, aber auch zu vielen weiteren Krankheiten.

Das industrielle Feuchtfutter ist selten bis niemals so, wie die Hersteller in der Werbung versprechen. Ungesunde, krank machende Zutaten hier sind Zucker (Caramel), Farbstoffe, Konservierungsstoffe. Und „Nebenerzeugnisse“ heißt übersetzt nichts anderes als Abfal, der für den menschlichen Verzehr nicht mehr zugelassen ist. Enthält Feuchtfutter Getreide, dient dies i.d.R. ausschließlich dem kostengünstigen Strecken des Futters. Dies gilt auch für Wasser.

Keine Katze braucht „Leckerlies“ oder sonstige „Spezialfutterprodukte“ für Haare, Zähne, etc. – schon gar nicht, wenn sie wirklich gesund ernährt wird. Ansonsten sind all diese „zusätzlichen Verkaufsprodukte“ mehr für den Geldbeutel der Hersteller denn für die Gesundheit der Katze.

Lesen Sie sich daher immer die genauen Zutaten durch, was immer Sie Ihrer Katze zu fressen geben.

Der Tierfuttermarkt ist heute ein riesiger Markt, ein riesiges Geschäft. Und, leider, ist es in der heutigen Zeit wichtiger, ordentlich Profit zu machen, denn wirklich an die Gesundheit unserer Tiere zu denken.

Der perfekte Ersatz der armen lebenden Maus ist das so genannte BARFEN. Hier ersetzt man die arme Maus komplett und füttert komplett roh, sowohl Fleisch als auch Knochen und Innerein, etwas Gemüse, etwas Obst, ein wenig Getreide, etc., führt Taurin zu. Damit der Nährstoffgehalt genau auf die Katze abgestimmt wird, muß man hier sehr gut informiert sein, damit die Katze wirklich alles bekommt, was sie braucht.

Durchaus aber gibt es auch ein sehr großes und reichhaltiges Angebot an hochwertigem, guten Fertig-Feuchtfutter mit einem hohen Fleischanteil. Im größeren Tierfutterfachhandel und im Internet werden Sie auf jeden Fall fündig. Dieses Futter ist zwar nicht lebend, aber es ist nicht ungesund. Es ist die beste Basis. Achten Sie auf einen hohen Fleischanteil ohne ungesunde Zutaten, ohne Nebenprodukte, ohne Getreide, bevorzugen Sie den Biobereich.

Wenn Sie dann noch Ihrer Katze ab und zu rohes Biofleisch (Huhn, Pute am besten) und rohen (Bio-)Fisch geben, dann haben Sie einen guten, gesunden Kompromiß für den Ersatz der lebenden Maus. So ernähren Sie Ihre Katze gesund und vermeiden Krankheiten, die ernährungsbedingt sind und somit nicht sein müssen.

Wenn Sie die Ernährung Ihrer Katze nun umstellen, dann bitte vorsichtshalber in kleinen Schritten, nach und nach, denn alles muß sich umstellen: Geschmackssinn, Verdauung, der gesamte Körper. Sonst würden Sie den Körper Ihrer Katze überfordern, wenn Sie sofort rigoros umstellen.

Wählen Sie verschiedene Sorten und Marken hochwertigen Feuchtfutters, um Abwechslung zu bieten, zumal ein Hersteller nie garantieren kann, daß sein Futter wirklich alles enthält, was die Katze braucht.

Geben Sie ihr zusätzlich gerne ab und zu ein wenig Obst und Gemüse, roh oder gegart, Reis, Kartoffeln, Ei, dies bietet Abwechslung, enthält weitere Nährstoffe, erweitert den Geschmack Ihrer Katze und verhindert, daß Ihre Katze nur ein bestimmtes Futter nimmt und sonst nichts.

Wenn Sie nun sagen „meine Katze frißt aber nichts anderes“, dann sind Sie zwar nicht alleine, aber Sie sind einfach nicht hartnäckig genug und haben noch nicht genügend ausprobiert.

Man kann jede Katze umstellen. Aber es mag dauert, es mag Ihre Geduld fordern, Sie selber müssen absolut überzeugt sein von der Ernährungsumstellung, und Sie selber müssen sturer sein als Ihre Katze.

Schon nach wenigen Tagen der Ernährungsumstellung werden Sie positive Veränderungen bei Ihrer Katze feststellen – die Schuppen gehen zurück, das Fell glänzt, etc.

Denn die Ernährung ist immer die Basis – für Krankheit oder Gesundheit.

Und natürlich wollen Sie, daß Ihre Katze gesund ist…

Vorsichtshalber aber weise ich auch darauf hin, daß einige der obigen Krankheiten auch andere bzw. weitere Ursachen haben können bzw. oft eines zu anderen kommen, so mag z.B. ein Zuviel an Cortison auch zur Diabetes führen, ein Herzfehler kann angeboren sein, Krebs kann eine seelische Ursache haben, etc.
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Harngrieß – Struvit – Kristalle: Die Ursache ist Trockenfutter!

Struvit, oder auch Harngrieß oder auch Kristalle im Urin – all dies ist leider „hausgemacht“! Hier ist die Ernährung schuld, denn TROCKENFUTTER IST DIE URSACHE für genau diese Beschwerden!

Es ist das Trockenfutter, das Kristalle im Urin verursacht!

Praktisch täglich bekomme ich Anfragen von Katzenhaltern, deren Katze an Harngrieß leidet. Ausnahmslos erhalten diese Katzen viel bis aussschließlich Trockenfutter!

Daher – diese Beschwerden lassen sich absolut vermeiden, Ihre Katze muß keine Kristalle im Urin bekommen – wenn Sie ihr KEIN TROCKENFUTTER geben!

Entsprechend ist auch immer die erste Maßnahme bei Kristallen im Urin, sofort und rigoros das Trockenfutter wegzulassen.

Bekommt Ihre Katze kein Trockenfutter, wird sie i.d.R. auch keinen Harngrieß bekommen.

In ganz, ganz wenigen Ausnahmefällen kann die Katze dennoch zu Struvit neigen, auch wenn sie kein Trockenfutter bekommt, weil sie hier entweder eine entsprechende Veranlagung hat, früher zu Kristallen neigte oder das Feuchtfutter stark getreidehaltig ist.

Es liegt daher einzig an Ihnen, ob Ihre Katze Harngrieß bekommt oder nicht. Ernähren Sie sie gesund, ohne Trockenfutter, vermeiden Sie diese unnötigen Beschwerden.
de:terra-faelis:katze:300x250:gifUnd dies gilt für jede Art von Trockenfutter! Auch für das angebliche Spezialfutter, das traurigerweise so mancher Tierarzt dann empfiehlt… – Geben Sie dieses „Spezialfutter“ nicht! Denn Trockenfutter ist Trockenfutter; es ist die Konsistenz, die zu diesen Beschwerden führt. Sondern ernähren Sie Ihre Katze wirklich gesund und natürlich, ohne jede Art von Trockenfutter.

Hat Ihre Katze nun leider doch Harngrieß, schreiben Sie mir gerne, denn die Homöopathie hat auch hier ihre Möglichkeiten; sie kann den Harngrieß ausleiten.

Muß jedoch schnell etwas geschehen, da Sie die entsprechenden homöopathischen Mittel nicht zur Hand haben und Ihre Katze überhaupt keinen Urin lassen kann, dann bitte sofort zum Tierarzt, der i.d.R. den Harnleiter dann ausspülen wird.

Symptomatische homöopathische Mittel und eine Auflistung einer homöopathischen Hausapotheke finden Sie in meinem Buch: